07.02.2021

Hausbau: Diese 5 Tipps beachten

Sie sehnen sich nach einem Eigenheim, das nicht nur finanzielle Vorteile für Sie bringt, sondern auch jede Menge Freiheiten? Dann entscheiden Sie sich für den Bau eines Eigenheims. Bevor dieses Vorhaben jedoch in die Tat umgesetzt werden kann, bedarf es einer gründlichen Planung. Welche Aspekte in diese einfließen müssen, erfahren Sie im Folgenden. Von der Finanzierung bis hin zu Grundstückssuche und dem Einzug bieten wir Ihnen hier einige hilfreiche Tipps und Tricks.
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Hausbau: Diese 5 Tipps beachten. Foto: Avel Chuklanov / unsplash.com
Hausbau: Diese 5 Tipps beachten. Foto: Avel Chuklanov / unsplash.com

1. Finanzierung planen und sicherstellen

Bevor Sie sich an das Bauvorhaben wagen können, gilt es die finanzielle Aufwendung zu kalkulieren. Schließlich bedarf es eines Geldgebers, der Ihnen bei dem Bauvorhaben behilflich ist. Bei Ihrer Bank oder bei diversen Experten erfahren Sie, wie viel Haus Sie sich leisten können. In der ersten Phase dieser Planung sollte das Budget kalkuliert werden. Alle Kosten, sprich Ausgaben, müssen mit den Einnahmen verglichen werden. Aus dieser Gegenüberstellung ergibt sich ein Betrag, welchen Sie aufwenden können, um das Haus mit Eigenkapital zu bauen. Weiterhin gilt es auf die Tilgung der Kreditrate zu achten, um die finanzielle Planung abzuschließen. Hierbei sollten Sie unbedingt mit einem Experten zusammenarbeiten. Denn wer sich bei der finanziellen Planung verkalkuliert, kann schnell in Notlage geraten. 

Möchten Sie sich nicht mit Ihrer Hausbank zusammenschließen, können Sie online nach einem Berater suchen. Sie finden kompetente Hilfe, indem Sie die Google Suchmaschine nutzen, Nutzerbewertungen durchlesen oder sich in Foren mit anderen Bauherren und Bauherrinnen austauschen. Anbietende, die in der Google Suchmaschine auf einer hohen Platzierung erscheinen, sind vertrauenswürdiger als andere. Schließlich investieren Sie sehr viel Zeit und Geld auf ein gutes Marketing in der virtuellen Welt. Hierzu tragen Agenturen wie PerformanceLiebe bei, welche durch Methoden wie das Backlinking auf Berater/innen aufmerksam machen. Beim Backlinking handelt es sich um eine Art Empfehlung einer anderen Plattform für den Beratenden. Durch das Hinterlegen eines Linkes können Sie direkt zur Webseite des Beratenden gelangen. 

2. Gesamtkosten analysieren

Die Hilfe der Experten bedürfen Sie besonders im Bereich der Gesamtkostenkalkulation. Ebendiese werden oftmals unterschätzt, was zu einer finanziellen Schwierigkeit führen kann. Neben den Materialkosten sowie den Löhnen der Arbeiten müssen beim Hausbau zahlreiche weitere Kostenquellen kalkuliert werden. So bedarf es beim Kauf eines Hauses beispielsweise Maklergebühren sowie einen Notar, welcher den Kaufvertrag notariell beglaubigt. Zudem müssen Sie sich in das Grundbuch eintragen lassen, Grunderwerbssteuer zahlen oder Versicherungen zahlen. Wer selbst ein Haus bauen möchte, sollte Kosten für das Gutachten des Baugrundes berücksichtigen, Gebühren für den Prüfstatiker kalkulieren und die Erschließungskosten für Gas, Strom, Wasser, Internet und Telefon berücksichtigen.

3. Den Bauantrag stellen

Möchten Sie sich durch den Bau des Eigenheims selbst verwirklichen? Dann ist der erste Schritt der Bauantrag. Dieses Dokument wird in Deutschland zwingend erforderlich, wenn Sie etwas auf einem Grundstück bauen möchten. Auch hierbei gilt es Kosten zu kalkulieren, denn diesen Antrag können Sie nicht selbst einreichen. Ein Bauvorlageberechtigter wie ein Architekt oder ein Bauingenieur muss diesen mit dem Bauherrn unterschreiben und einreichen. Je nach Bundesland fordern die zuständigen Ämter anschließend weitere Unterlagen sowie Dokumente ein. Diese dienen zum genauen Erfassen des Bauvorhabens.

4. Planung des Hauses

Um eine Baugenehmigung zu erhalten, bedarf es eines Planes. Denn die zuständigen Behörden möchten einen genauen Einblick über Ihr Vorhaben. Zunächst gilt es daher zu entscheiden, welchen Haustypen Sie verwirklichen wollen. Nicht immer sind alle Baustile erlaubt - schließlich möchten die Gemeinden ein einheitliches Bild der Wohnhäuser erhalten. Daher muss sich der Baustil der Umgebung anpassen. Nach dieser Vorplanung können Sie gemeinsam mit Ihrem Architekten oder Bauingenieur an den Entwurf gehen. Diese Planung dient ebenso dazu, einen Überblick über die anfallenden Kosten zu schaffen. Denn die Kostenberechnung ist ein wichtiger Arbeitsschritt des Ingenieurs oder Architekten. Vergleichen Sie die Kostenplanung ausführlich mit der zuvor erstellen Analyse Ihres Finanzberaters. Wie viel Haus können Sie sich leisten? Eventuell kann es sich anbieten, den Keller kleiner zu gestalten, auf einen Balkon zu verzichten oder die Gartenanlage in der Ausführung zu minimieren. 

5. Auf Details achten

Nicht nur der Grundriss, die Raumaufteilung oder die Planung der Fenster und Türen ist von entscheidender Bedeutung. Bereits in dieser Phase sollten Sie einen Blick für das Detail entwickeln. Wo können Steckdosen praktisch angebracht werden? Wie führen Sie das Türgeländer stilsicher und zeitgleich sicher aus? Je mehr Details bereits bei der Planung beachtet werden, desto problemloser erfolgt der Hausbau. Zudem sollten Sie sich fragen, wie viel Extravaganz Sie sich wünschen. Auf den ersten Blick erscheinen ausgefallene Designs und Muster als schöne Idee. Doch bedenken Sie, dass Sie diese Extravaganz täglich ansehen müssen. Auch kann ein zu ausgefallener Stil dazu beitragen, dass das Haus schwerer verkauft werden kann, wenn es Sie doch in eine andere Region ziehen sollte.

Quelle
r.q.


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