TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
- „Terrassien“: Entspannen im eigenen Garten klappt, braucht aber Sommerpflege-Routine.
- Rasen öfter mähen, nicht unter 5 cm; zu kurzer Schnitt lässt Boden schneller austrocknen.
- Akku-Geräte bieten flexibles, leises, abgasfreies Arbeiten; Motorsense für saubere Kanten.
- Wässern: lieber selten, dafür intensiv; bei Trockenheit ca. 20 l/m² pro Woche einplanen.
- Hecken: leichte Formschnitte, vorher auf Nester prüfen; kräftige Hecken teils 2 Schnitte/Jahr.

„Terrassien“ – Urlaub im eigenen Garten
„Terrassien“ dürfte für viele Gartenbesitzer ein bevorzugtes Urlaubsziel sein. Im heimischen Garten lässt es sich schließlich nach Herzenslust und ganz ohne Reisestress entspannen. Ein gutes Buch im Liegestuhl, ein kühles Getränk auf dem Beistelltisch und der Blick auf das gepflegte Grün rund um die Terrasse schaffen schnell echtes Urlaubsgefühl. Der Garten wird so zum persönlichen Rückzugsort, an dem sich Erholung und Natur verbinden. Damit Hecken, Sträucher und Rasen über den Sommer hinweg in Form bleiben und die entspannte Atmosphäre erhalten bleibt, sind jedoch hin und wieder einige Handgriffe erforderlich.Entspannen und dennoch den Garten pflegen
Sich zurücklehnen und das private grüne Refugium genießen – so sieht die Wunschvorstellung wohl jedes Gartenbesitzers für die Sommermonate aus. Ganz ohne Pflege funktioniert der Garten allerdings nicht. Gerade in den warmen Wochen wächst die Vegetation besonders kräftig und benötigt regelmäßig Aufmerksamkeit. Rasenflächen, Hecken und Pflanzen entwickeln sich bei ausreichender Sonne und Feuchtigkeit schnell weiter. Damit der Garten weiterhin gepflegt wirkt und die Terrasse von einer schönen grünen Umgebung eingerahmt wird, gehören einige wiederkehrende Aufgaben zur sommerlichen Routine.
Regelmäßiges Mähen für einen gesunden Rasen
Bei warmen Temperaturen und ausreichend Wasser wächst der Rasen besonders üppig und benötigt deshalb regelmäßige Schnitte. Dabei gilt die Empfehlung, lieber häufiger zu mähen und das Gras nicht zu kurz zu schneiden. „Sommerrasen sollte man insbesondere bei Hitze nicht auf weniger als fünf Zentimeter kürzen. Dann können die Gräser den eigenen Trieben noch Schatten spenden“, erklärt der STIHL Gartenexperte Jens Gärtner. Wird der Rasen zu stark gekürzt, trocknet der Boden schneller aus und die Pflanzen werden geschwächt. Ein etwas höherer Schnitt schützt die Grasnarbe und sorgt dafür, dass der Rasen auch bei intensiver Sonneneinstrahlung widerstandsfähig bleibt.Komfortabel mit Akku-Geräten arbeiten
Für viele Gartenbesitzer spielt auch der Komfort bei der Pflege eine wichtige Rolle. Akkubetriebene Rasenmäher wie der RMA 239 von STIHL ermöglichen ein flexibles Arbeiten ohne störendes Kabel. Freizeitgärtner können sich frei über die Rasenfläche bewegen, ohne auf Steckdosen oder Kabelverläufe achten zu müssen. Gleichzeitig arbeiten Akku-Geräte leise und abgasfrei, was sowohl für die eigene Erholung als auch für die Nachbarschaft angenehm ist. Für Rasenkanten oder schwer zugängliche Bereiche eignet sich eine Akku-Motorsense wie das Modell FSA 30. Sie sorgt dafür, dass auch schmale Bereiche entlang von Beeten, Mauern oder Wegen sauber gepflegt bleiben.
Richtig wässern und den Boden schützen
Neben dem Mähen gehört auch die Bewässerung zu den wichtigen Aufgaben im Sommer. Rasenflächen, Beete und Kübelpflanzen benötigen regelmäßig Wasser, damit sie gesund wachsen können. Empfehlenswert ist es, lieber seltener zu gießen, dafür aber mit größeren Wassermengen. So gelangt das Wasser tiefer in den Boden und die Pflanzen entwickeln stärkere Wurzeln. Bei anhaltender Trockenheit können beim Rasen etwa 20 Liter pro Quadratmeter und Woche notwendig sein. Eine zusätzliche Hilfe ist Rindenmulch, der unter Hecken, Bäumen und Sträuchern verteilt wird. Er schützt den Boden vor Austrocknung und hilft dabei, die Feuchtigkeit länger zu speichern.
Hecken in Form halten
Nicht nur der Rasen wächst im Sommer kräftig, auch Heckenpflanzen wie Thuja, Liguster oder Buchsbaum treiben intensiv aus. Dadurch entstehen häufig kleine Unebenheiten in der Heckenform, die sich durch einen Formschnitt ausgleichen lassen. „Bei kräftig wachsenden Hecken wie zum Beispiel Feldahorn oder Kirschlorbeer empfiehlt sich ein zweimaliger Schnitt, Anfang Juni und Ende August. Dies fördert ein besonders dichtes Wachstum“, erklärt Jens Gärtner. Da in dieser Zeit viele Vögel in Hecken nisten, sollten jedoch nur leichte Formschnitte vorgenommen werden. Vor jedem Schnitt empfiehlt es sich, die Hecke sorgfältig auf Nester zu überprüfen. Für solche Arbeiten eignen sich Akku-Heckenscheren wie die STIHL HSA 40, die mit ihrer Schnittlänge von 50 Zentimetern ein schnelles und sauberes Trimmen ermöglichen und gleichzeitig durch ihr geringes Gewicht ein angenehmes Arbeiten unterstützen.Resümee von Talia Sommefeld (Redaktion “bauen.com“)
Der Garten ist im Sommer für viele Menschen ein Ort der Erholung. Gleichzeitig zeigt sich gerade in dieser Jahreszeit, wie wichtig eine regelmäßige und angepasste Pflege ist. Ein sinnvoller Rhythmus beim Mähen, Wässern und Schneiden sorgt dafür, dass Pflanzen gesund bleiben und Flächen gepflegt wirken. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um ein gutes Gleichgewicht zwischen Wachstum und Gestaltung. Wer diese Balance findet, schafft sich ein grünes Umfeld, das den ganzen Sommer über Freude bereitet.

