30.05.2022

Fassadengestaltung leicht gemacht – mit Stuckstyropor

Ein Fassadendekor aus Styropor ist eine preisgünstige Alternative zu jedem anderen Stuck – sei es aus Beton oder aus Naturstein. Dabei ermöglicht das Styropor unterschiedliche Designs und wird in verschiedenen Größen hergestellt.
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Fassadengestaltung leicht gemacht – mit Stuckstyropor. Foto: pixabay.com
Fassadengestaltung leicht gemacht – mit Stuckstyropor. Foto: pixabay.com

Stuckstyropor als Alternative mit vielen Vorteilen

Wer sein Haus verschönern möchte, findet in einer neuen Fassadengestaltung eine gute Lösung mit unzähligen Möglichkeiten. Fassadendekorationen aus Styropor sind in letzter Zeit weit verbreitet, was durch die relativ geringen Kosten und die tollen Designmöglichkeiten begünstigt wird. Dabei ist nach der Umsetzung kein Unterschied zu Gips-, Stein- oder Betonstuck festzustellen. 
Styropor ist ein vielseitiges Material, das für unterschiedliche Zwecke verwendet wird. Denn es zeichnet sich durch eine Reihe positiver Eigenschaften aus:
  • Geringes Gewicht
  • Leichte Schneidbarkeit
  • Wärmedämmeigenschaften
  • Relativ niedrige Kosten
  • Einfach zu montieren
  • Hohe Lebensdauer
  • Große Auswahl an Formen, Größen und Strukturen
Styropor kann eine unterschiedliche Dichte und Korngröße haben. Sehr dichte Strukturen können leicht mit Gips, Naturstein und sogar Marmor verwechselt werden. Dieser Effekt bildet die Basis für die Nutzung von Styropor als dekoratives Element. Die einfache Verarbeitung des Materials ermöglicht darüber hinaus beliebige Figuren, Formen und Muster für wunderschöne Stuckelemente. 
 
Ein Fassadenstuckelement kann als vorgefertigte Standardlösung oder als sondergefertigtes, individualisiertes Element gekauft werden.

Die Nachteile von Stuckstyropor

Neben all den positiven Eigenschaften hat das Material auch ein paar Nachteile. So hat es eine verhältnismäßig niedrige Schmelz- und Entzündungstemperatur. Zudem kann es leicht brechen und sollte keinen hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden.

Für die Montage an Fassaden steht Styropor in unterschiedlichen Qualitäten zur Auswahl. Je rauer die klimatischen Umgebungsbedingungen sind, umso mehr sollte auf eine hohe Qualität und Haltbarkeit geachtet werden. Damit die Wasseraufnahme der Stuckelemente für die Fassade gegen Null geht und das Styropor zudem stoßfest ist, sollte es mit einer robusten Beschichtung versehen sein. 
 
Fassadengestaltung leicht gemacht – mit Stuckstyropor. Foto: pixabay.com
Fassadengestaltung leicht gemacht – mit Stuckstyropor. Foto: pixabay.com
Für ein optimales Aussehen, die beste Qualität und Langlebigkeit ist Styroporstuck häufig bereits mit einer abschließenden Schicht aus Spachtelmasse, Farbe oder einer speziellen Schutzschicht versehen. Auf diese Weise kommt es zu einer glatteren, putzähnlichen und robusteren Oberfläche. Unbeschichtete Styroporelemente für die Fassade sollten abschließend selbst beschichtet werden. 

So kann Styroporstuck genutzt werden

Styroporstuck gibt es in großer Auswahl für alle erdenklichen Fassadenelemente. So gibt es Styroporstuck für besondere Fensterbänke und Gesimse, als Zierleisten oder zur Fensterumrandung, als Fenstergiebel und als Quadersteine wie für Bossen. Auch Dekosäulen aus Styropor sind möglich. 

Stuckstyropor selber anbringen

Stuckstyropor kann mit ein wenig Geschick jeder selbst als Fassadenstuckelemente anbringen. Hierfür muss zunächst die Wandfläche vorbereitet werden. Sie sollte frei von Staub und Schmutz sein. Und Achtung: Der Putz, auf dem die Styroporelemente angebracht werden, muss tragend sein. Befestigt werden die optimal zugeschnittenen Elemente mittels dem für seine starke Haftung bekannten Montagekleber. Dieser wird aus der Kartusche auf die Rückseite der Stuckelemente und in den Stoßfugen aufgebracht. Anschließend muss eventuell überschüssiger, ausgetretener Kleber an den Stoßfugen entfernt werden. Mit Kleber und Spatel können abschließend die Fugen zwischen dem Styroporstuck und der Fassade geschlossen werden.

Quelle
m.t.a.


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