22.03.2022

Heizspartipps bei steigenden Energiepreisen

Sobald die Blätter von den Bäumen fallen, die Tage kürzer werden und die Außentemperatur immer weiter sinkt, soll es in den eigenen vier Wänden kuschelig warm sein! Doch gerade jetzt – bei steigenden Energiepreisen – wollen Verbraucher effizient heizen, um somit ihre Kosten zu reduzieren. Mit den folgenden Heizspartipps gelingt’s. 
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Heizspartipps bei steigenden Energiepreisen. Foto: iStock.com / AndreyPopov
Heizspartipps bei steigenden Energiepreisen. Foto: iStock.com / AndreyPopov

Heizspartipp 1: Raumtemperatur beachten

Wer die einzelnen Räume seines Zuhauses richtig heizt, kann bares Geld sparen! Denn nicht überall müssen wohlige 22 °C herrschen. Während sich die optimale Temperatur in Wohnräumen und im Arbeitszimmer zwischen 19 und 21 °C bewegt, darf es im Bad schön kuschelig sein – nämlich 22 °C. Im Schlafzimmer hingegen sorgen 15 bis 16 °C für eine angenehme Nachtruhe. Im Flur genügen 17 oder 18 °C. 

Heizspartipp 2: clever lüften 

Auch in der kalten Jahreszeit braucht man hin und wieder frische Luft im Haus. Anstatt jedoch die Fenster für mehrere Stunden anzukippen, ist es ratsam, zwei- bis dreimal am Tag für maximal 10 Minuten zu lüften – und das mit vollständig geöffneten Fenstern. 

Heizspartipp 3: elektronische Thermostate

Mit modernen Thermostaten können Hausbesitzer die Wärmezufuhr in jedem Raum individuell steuern. Das spart nicht nur Energie, sondern ist auch sehr praktisch: So kann man die Heizung zeitweise abstellen, z. B. bei einer längeren Abwesenheit, oder die Temperatur in der Nacht bzw. tagsüber leicht absenken. 

Heizspartipp 4: Fenster und Türen richtig isolieren 

Sind Fenster und Türen nicht richtig dicht, kann die kalte Luft von draußen ungehindert eindringen. Dadurch geht wertvolle Wärme verloren und die Heizkosten schnellen in die Höhe. Selbstklebende Schaumstoff- oder Gummidichtungen aus dem Baumarkt und sogenannte Zugluftstopper für die Tür schaffen hier Abhilfe. Mit einer Ummantelung aus Schaumstoff lassen sich auch Heizungsrohre ganz einfach dämmen. Ebenfalls von Vorteil: die Rollläden nachts herunterlassen. Dadurch bleibt die Wärme im Haus! 

Heizspartipp 5: Heizung regelmäßig entlüften 

Der Heizkörper gibt komische Geräusche von sich oder heizt nicht mehr richtig auf? Dann wird es höchste Zeit, diesen zu entlüften. Dabei kann überschüssige Luft entweichen, die die Leistung der Heizung beeinträchtigt und für einen erhöhten Energieverbrauch sorgt.

Heizspartipp 6: der warmen Luft die Möglichkeit zum Zirkulieren geben

Wer Heizkosten sparen möchte, sollte Heizkörper nicht hinter Möbeln und schweren Vorhängen verstecken. Dadurch verhindert man eine gleichmäßige Wärmeabgabe! Außerdem sollte der Heizkörper frei von Staub und Flusen sein, da diese die Wärmeleistung ebenfalls mindern. 

Heizspartipp 7: durchgängig heizen 

Nachts die Heizung abzuschalten, ist keine gute Idee. Auch bei einer kurzen Abwesenheit tagsüber oder am Wochenende sollte man Räume niemals komplett auskühlen lassen. Denn diese wieder aufzuheizen, kostet sehr viel Energie und somit auch Geld. Die bessere Vorgehensweise: Absenkungszeiten mittels Zeitschaltuhr einstellen. 

Heizspartipp 8: Türen schließen 

Tür zu! Zimmer, die nur wenig beheizt werden, sollten stets geschlossen bleiben. Ansonsten erwärmen sie sich unnötig, während die genutzten Wohnräume auskühlen. Dadurch senkt man nicht nur seine Heizkosten, sondern beugt auch der Bildung von Schimmel vor. 

Heizspartipp 9: Heizung jährlich warten lassen 

Ein Heizspartipp, den Hausbesitzer gern vernachlässigen: die jährliche Wartung der Heizungsanlage! Der Fachmann erkennt Verschleißerscheinung und tauscht die entsprechenden Teile aus, die möglicherweise für einen erhöhten Energieverbrauch sorgen. Außerdem prüft er die aktuellen Einstellungen und nimmt bei Bedarf kleine Änderungen vor. 

Heizspartipp 10: der Wechsel zu moderner Technik 

Auch die beste Heizung hat irgendwann ausgedient! Es wird also Zeit, die alte gegen eine moderne, effizient arbeitende Anlage auszutauschen. Doch womit soll man heizen? In diesem Zusammenhang spielt neben dem Brennwert vor allem der Heizwert eine wichtige Rolle. Er gibt die maximal nutzbare Wärmemenge an, die bei der Verbrennung des jeweiligen Brennstoffes freigesetzt wird. Mehr Informationen gibt es auf muenkel.eu! 

Quelle
m.a.e.


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