09.12.2021

Sein Heim vor Einbrechern schützen

Viele Menschen sind der Meinung, dass für sie keine Gefahr besteht, Opfer eines Einbruchs zu werden. So agieren sie häufig leichtsinnig, zum Beispiel, indem sie bei dem Verlassen der Wohnung die Tür lediglich ohne ein Abschließen zuziehen oder die Fenster auf Kipp stehen lassen. Allerdings werden Einbrecher von diesen Fehlern oft magisch angezogen. 
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So schützt man sein Heim vor Einbrechern. Foto: pixabay.com
So schützt man sein Heim vor Einbrechern. Foto: pixabay.com
Daneben wird häufig vernachlässigt, dass nach einem erfolgten Einbruch nicht nur ein materieller Schaden, sondern ebenfalls eine psychische Belastung zu verkraften ist. Die Einbruchsopfer können sich in ihren eigenen vier Wänden kaum noch sicher fühlen und haben Sorge, dass die Einbrecher zurückkehren. 

Aus diesem Grund kommt es besonders auf eine umfangreiche Einbruchsprävention an. Eine professionelle Beratung finden Interessierte beispielsweise hier. Der folgende Artikel zeigt darüber hinaus, welche Maßnahmen sich gegen Einbrecher als besonders effektiv zeigen. 

Das richtige Verhalten gegen Einbrüche

Um Einbrüche zu verhindern, sollten die Bewohner vor allem ein sicherheitsbewusstes Verhalten an den Tag legen. So sollten nicht nur Haustüren und Fenster konsequent bei Abwesenheit geschlossen werden, sondern ebenfalls Garagen-, Hof- und Gartentüren. 

Daneben sollten Mülltonnen, Leitern und Gartenmöbel weggeräumt werden, denn sie stellen für die Einbrecher praktische Aufstiegshilfen dar. Sinnvoll ist es vor allem in dunklen Bereichen und auf großen Grundstücken, auch eine gute Beleuchtung zu gewährleisten, da die Kriminellen durch das Licht abgeschreckt werden. 

Grundsätzlich sollte die Haustür beim Verlassen der Wohnung stets abgeschlossen werden, außerdem sind Terrassen- und Balkontüren sowie Fenster zu schließen. Ein Ersatzschlüssel darf niemals im Außenbereich deponiert werden, denn die Einbrecher kennen sämtliche gängigen Verstecke. 

Darüber hinaus ist zu verhindern, dass den Einbrechern der Eindruck vermittelt wird, dass für längere Zeit niemand zuhause ist, beispielsweise durch Urlaubsankündigungen in den sozialen Netzwerken oder einen vollen Briefkasten. 

Türen und Fenster einbruchssicher gestalten

Die mechanischen Schutzmaßnahmen stellen für die Einbrecher eine weitere Barriere dar. Die Empfehlung der Polizei lautet dabei, dass sämtliche Rollläden, Fenster und Türen zumindest die Widerstandsklasse zwei aufweisen sollten. Dadurch geht den Einbrechern bereits wertvolle Zeit verloren. 

Sinnvoll ist es ebenfalls, Türen und Fenster mit einer durchwurfhemmenden Verglasung auszustatten. Empfehlenswert sind außerdem eine Türspaltsperre sowie ein Weitwinkelspion. Dadurch erhalten Bewohner die Möglichkeit, mit Fremden vor der Tür zu sprechen, ohne, dass diese die Tür gewaltsam aufstoßen können. 

Diejenigen, die einen Neubau oder einen Umbau planen, sollten ein solches Sicherheitspaket von Beginn an einplanen. Daneben besteht grundsätzlich jedoch auch die Möglichkeit, Nachrüstungen bei Türen und Fenstern durchzuführen. 

Sollte es sich um ein Haus handeln, dass ein besonders großes Risiko für einen Einbruch aufweist, ist es ratsam, auf höhere Widerstandsklassen zurückzugreifen. 

Der Einbau einer Alarmanlage

Eine sinnvolle Ergänzung zu den mechanischen Schutzvorrichtungen bietet auch eine Alarmanlage beziehungsweise eine Einbruchmeldeanlage. Wird der Alarm der Anlage ausgelöst, schlägt dies die Einbrecher in den meisten Fällen in die Flucht, bevor sie ihre Tat begehen konnten. Daneben wird durch eine Alarmanlage verhindert, dass die Bewohner persönlich auf die Einbrecher treffen. 

Allerdings handelt es sich bei der Alarmanlage um keinen essentiellen Bestandteil eines wirkungsvollen Einbruchschutzes. Wird sich jedoch für den Einbau einer solchen Anlage entschieden, muss die Installation unbedingt durch einen Fachbetrieb erfolgen. 

Quelle
i.k.


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