02.10.2021

Softshelljacken - perfekter Wärmeschutz für den Winter 

Die als Oberbekleidung in vielen Kulturen bekannte Jacke soll vor allem eines, seinen Träger vor kaltem Wind und Wetter schützen. Im Gegensatz zu einem Umhang, der allenfalls dem Regen trotzt, hat dieses Kleidungsstück somit gleich mehrere Funktionen. Der Name „Jack‘s Jacken“ sollte jedem ein Begriff sein, der sich für die Geschichte dieses Textilproduktes interessiert. 
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Softshelljacken für die Arbeit-der perfekte Wärmeschutz für den Winter. Foto Engelbert Strauss
Softshelljacken für die Arbeit-der perfekte Wärmeschutz für den Winter. Foto Engelbert Strauss
Der im 12. Jahrhundert lebende Jack Cold kam demzufolge als erster auf die Idee, ein Kleidungsstück vorne mit einer Knopfleiste zu versehen. Die neuen Jacken von Engelbert Strauss folgen diesem Trend und sind speziell entwickelte Softshelljacken für die Arbeit in der kalten Jahreszeit.

Die Jacke, Inbegriff der Oberbekleidung für den Herbst und den Winter!

Eine Jacke ist nicht gleich eine Jacke. Der aus dem altfranzösischen stammende Begriff „jaquee“ für den wattierten Waffenrock ist eine seit dem 14. Jahrhundert geprägte Herleitung. In diesem Zusammenhang stehen insbesondere die wärmenden Funktionen des Kleidungsstückes im Vordergrund, die ebenfalls beim energieeffizienten Bauen zum Tragen kommen. Der eigene Körper funktioniert demzufolge nicht anders als andere Materialien: Ein Wärmeverlust der Oberfläche führt gleichzeitig zu einem höheren Energieverbrauch. 

Wie viel Energie verliert der menschliche Körper im Winter?

Die Regulation der Körperkerntemperatur eines gleichwarmen Individuums steht in einem direkten Zusammenhang zum Energieverbrauch. Währen ein wechselwarmes Lebewesen in der Sonne Energie auftankt und in der Kälte seine Stoffwechselprozesse hinunterfährt, muss das Säugetier stetig Nahrung zu sich nehmen, um Ressourcen für den Körper bereitzustellen. Die Thermoregulation dieser Spezies trennt somit den Körperkern mit den wichtigen Organen durch eine Körperschale, der Peripherie. Der Wärmeaustausch wird hingegen durch den Blutstrom aufrechterhalten. Bewegung ist es somit letztendlich, welche eine Unterkühlung des Körpers verhindert, indem durch Muskelaktivität oder Kältezittern zusätzlich Wärme produziert wird. Überschüssige Wärme muss jedoch wieder abgegeben werden, was durch folgende Prozesse gelingt:
  • Konduktion: Tritt die Körperschale des Menschen, also die Haut in Kontakt mit anderen Materialien, findet ein Wärmeaustausch über die Wärmeleitfähigkeit des Materials statt. Deswegen empfinden wir Holz z.B. wärmer als Metall. 
  • Konvektion: Durch die Atmung entströmt warmer Atem aus dem menschlichen Körper und überträgt diesen auf ein sich bewegendes Medium, die Umgebungsluft. Ist diese Luft stark in Bewegung, beschleunigt dies den Wärmeaustausch, sodass die gefühlte Luft bei Wind nochmals kälter wirkt. 
  • Wärmestrahlung: Jeder Körper gibt auch ohne direkte Berührung stetig über die Wärmestrahlung Energie ab. Der menschliche Körper verliert so ca. 60 Prozent seiner Wärme auf diese Weise. Dies ist ebenfalls von der Temperaturdifferenz abhängig. 
  • Verdunstung: Mit der Evaporation, dem Schwitzen des menschlichen Körpers, wird überschüssige Wärme in Form von Schweiß an die Umgebung abgegeben. Dieser Vorgang ist vom Körper regulierbar und wird durch die Verdunstungswärme und somit der äußeren Luftfeuchtigkeit beeinflusst.

Der Wärme und Wetterschutz: Die Jacke, in ihren verschiedenen Ausführungen! 

Um auch im Winter Outdoor aktiv zu sein, ist die Jacke die effektivste Oberbekleidung, um der Kälte bequem entgegenzutreten. Das sowohl als Wetterschutz und Kälteschutz dienende Textil gibt es in unzähligen Variationen, von denen einige hier aufgeführt werden sollen:
  • Anorak: Diese ursprünglich von den Eskimos stammende Jacke ist hüftlang und hat eine Kapuze zum Wetterschutz vor Wind, Schnee und Regen. In gefütterter Ausführung wird außerdem der Kälteschutz gesichert. 
  • Daunenjacke: Die Kombination von Polyamidobergeweben sowie Daunenfedern zur Füllung garantieren hohen Wetter- und Wärmeschutz sowie ein geringes Gewicht.
  • Strickjacke: Ist eine ausschließlich aus einem Strickgewirk zusammengesetzte Jacke. 
  • Sakko: Eine formelle Herrenjacke, die vornehmlich in Kombination als Anzug getragen wird.
  • Softshelljacke: Softshell bedeutet „weiche Schale“ und wird für eine Gruppe von Jacken verwendet, die eine weiche Oberfläche haben und über verschiedene Funktionen verfügen.
  • Hardshelljacke: Hardshell bedeutet „harte Schale“, womit besonders Jacken mit robusten und strapazierfähigen Außenmaterialien gemeint sind.

Die neueste Generation der Outdoorkleidung: Softshelljacke für die Arbeit sowie Hardshell Jacken.

Die körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen ist stark von den Außenbedingungen abhängig. Um Energieverluste zu vermeiden sowie einen guten Wärmeaustausch und die Atmungsaktivität der körperlichen Außenhülle aufrechtzuerhalten, wurde für sportliche sowie arbeitende Aktivitäten spezielle Funktionskleidung entwickelt, welche über Gewebe und Materialien mit einem funktionellen Mehrwert verfügen. Die Softshelljacke für die Arbeit sowie die Hardshelljacke sind zwei dieser modernen Outdoorartikel.
 
Softshelljacken für die Arbeit-der perfekte Wärmeschutz für den Winter. Foto Engelbert Strauss
Softshelljacken für die Arbeit-der perfekte Wärmeschutz für den Winter. Foto Engelbert Strauss

Was ist der Unterschied zwischen Hardshell und Softshell Jacken?

Der Unterschied zwischen einer Hardshelljacke und einer Softshelljacke ist zunächst erst einmal das Oberflächenmaterial, welches sich aufgrund von Imprägnierungen unterscheiden lässt. Auf der Hardshelljacke befindet sich eine spezielle Membran, die auf das Gewebe laminiert wurde. Damit ist die Hardshelljacke absolut wasserdicht. Im Vergleich sollten folgende Eigenschaften der Jacken als witterungsabhängige Checkliste dienen:

Softshelljacke: 
  • Hohe Winddichte
  • Wasserabweisend
  • Bequem
  • Enorme Bewegungsfreiheit
  • Hohe Atmungsaktivität
Hardshelljacke:
  • Absolute Wasserdichtigkeit
  • Nicht jede Jacke ist atmungsaktiv
  • Beschränkter Bewegungsfreiraum
  • Bequem
Der große Unterschied der Softshelljacke gegenüber der Hardshelljacke ist der gute Tragekomfort sowie die hohe Atmungsaktivität. Damit ist die Jacke bestens für Outdooraktivitäten geeignet und gibt seinem Träger Bewegungsfreiheit z.B. beim Arbeiten und leitet den Schweiß gut nach außen. Die Hardshelljacke ist hingegen für starke Regenwetter konzipiert. Des Weiteren ist eine Hardshelljacke außen laminiert und besteht innen aus Fleece, wohingegen die Softshelljacke mehrere Schichten verschiedener Materialien nach dem Zwiebelprinzip anordnet.

Wie atmungsaktiv ist Softshell?

Die Atmungsaktivität sowie Schweiß Regulation einer Softshelljacke ist abhängig von dem Aufbau der Materialschichten. Hier wird zwischen zweilagigem Softshell und dreilagigem unterschieden, deren Eigenschaften und somit Atmungsaktivität unterschiedlich ausfallen. Des Weiteren ist die Textilverarbeitung und somit Qualität des Produktes eine entscheidende Größe. Als atmungsaktiv gelten alle Materialien, welche eine Wasserdampfabgabe ab 3.000 Gramm pro Quadratmeter Haut gewährleisten. Es gilt:
  • atmungsaktiv: ab 3.000g/m² pro 24h
  • sehr atmungsaktiv: 10.000g/m² pro 24h
  • extrem atmungsaktiv: 15.000 bis 40.000g/m² pro 24h

FAZIT


Die Softshelljacke ist insbesondere für Outdooraktivitäten und Arbeiten an der frischen Luft geeignet. Bei starkem Regenwetter sollte hingegen eine Hardshelljacke bevorzugt getragen werden. Während Softshell über eine größere Atmungsaktivität verfügt, ist Hardshell absolut wasserdicht zu werten.

Quelle
k.h.


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