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Bahnen ziehen bei jedem Wetter

Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Es trainiert die Ausdauer, stärkt Herz und Kreislauf und tut obendrein dem Rücken und der Muskulatur gut. Im hektischen Alltag kommt das Bewegungsprogramm dennoch häufig zu kurz – entweder die Zeit ist zu knapp, der Weg zum nächsten Schwimmbad zu weit oder die Öffnungszeiten passen nicht zum Tagesablauf.
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Ganzjähriges Sport- und Wellnessvergnügen
Eine überdachte, private Schwimmhalle macht unabhängig von den Launen der Natur und ermöglicht ein ganzjähriges Sport- und Wellnessvergnügen. Foto: djd/bsw/Krause Schwimmbadtechnik
Mit einer eigenen Schwimmhalle können sich Wasserfans jedoch unabhängig machen. Und mit energieeffizienter Klimatechnik sind die laufenden Kosten für das nasse Vergnügen deutlich niedriger, als viele auf den ersten Blick meinen.
 
Das eigene Schwimmbad: preisgünstiger als gedacht
Mit effizienter Klimatechnik ist der Betrieb eines eigenen Schwimmbades deutlich preisgünstiger, als viele meinen. Foto: djd/Bundesverband Schwimmbad & Wellness e.V.

Planung gehört in Profihände

Zu einem wirtschaftlichen Betrieb der Schwimmhalle gehört eine effiziente Klimatechnik mit Entfeuchtungs- und Wärmerückgewinnungsfunktion. Eine breite Palette an Geräten steht dafür heute zur Verfügung. Daneben gibt es viele weitere Möglichkeiten, den Energiebedarf gering zu halten. Eine Abdeckung ist etwa für Freibäder selbstverständlich geworden, aber auch in privaten Schwimmhallen macht sie Sinn. „Sie verringert Verdunstung und Energieverluste des Beckenwassers und reduziert damit die Laufzeit des Entfeuchtungsgerätes“, erklärt Bert Granderath, Vizepräsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. (bsw). Zudem kann bei abgedeckten Wasserflächen die Lufttemperatur in der Halle reduziert werden.
 
Entspannende Unterwasserbeleuchtung
Eine Unterwasserbeleuchtung bringt ein wohliges, entspannendes Ambiente in die private Schwimmhalle. Foto: djd/bsw/Krause Schwimmbadtechnik
Und immer häufiger werden Solaranlagen und -kollektoren auch für die Beheizung von Schwimmhallen eingesetzt. Ein Vorteil: Solarkollektoren bringen nicht nur das Nass auf angenehme Badetemperaturen, sondern können gleichzeitig dazu genutzt werden, das weitere Brauchwasser im Haushalt zu erwärmen. Die Planung und der Bau eines privaten Schwimmbades gehören im Übrigen in jedem Fall in Profihände. 
 
Schwalldusche, Whirlpool oder Sauna – alles, was das Wellness-Herz begehrt
Schwallduschen, ein Whirlpool oder auch eine Saunakabine: Das private Schwimmbad lässt sich ganz nach eigenen Wünschen erweitern. Foto: djd/bsw/SSF Schwimmbad

Wohlfühlbedingungen im Privatbad 

Die Wassertemperatur in der Schwimmhalle sollte 28 Grad Celsius, die Raumtemperatur rund 30 Grad betragen, empfiehlt Schwimmbad-Experte Granderath weiter: „Eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 bis 65 Prozent wird als besonders angenehm empfunden.“ Um dieses Raumklima konstant zu halten, muss zum einen der Raum kontinuierlich mit entfeuchteter und beheizter Luft durchströmt werden. Zum anderen ist darauf zu achten, dass die Halle bauphysikalisch optimal ausgelegt ist – vor allem auf eine ausreichende Wärmedämmung kommt es dabei an. Überdies sollten Wärmebrücken und Luft-Undichtigkeiten unbedingt vermieden werden.

Quelle01.11.2018
Bundesverband Schwimmbad & Wellness e.V.

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