
Tipps für das erste Mulchen
Die schützende Schicht hält nicht nur Feuchtigkeit besser im Boden und spart somit Gießwasser ein, sondern unterdrückt auch Unkraut und reduziert somit den Zeitaufwand für die Pflege. Doch Vorsicht: Nicht jeder Mulch passt zu jeder Pflanzenart. Rindenmulch etwa entzieht dem Boden kurzfristig Stickstoff, das mögen Gemüse wie Salat, Möhren oder Kräuter gar nicht.
Auch auf die richtige Dicke der Schutzlage kommt es an: Zu dick aufgetragen kann Mulch faulen oder luftundurchlässig werden, zu dünn bringt er womöglich keine ausreichende Schutzwirkung. Die Faustregel lautet, bei groben Materialien eine etwa fünf Zentimeter starke Schicht gleichmäßig auf dem Beet zu verteilen.

Bodenqualität verbessern
Eine gute Wahl für viele Anwendungen sind natürliche, organische Materialien. So besteht etwa der Compo Bio Gartenmulch + Sonnenschutz für Beete und Wege zu 100 Prozent aus naturbelassenem Miscanthus. Diese besonders helle Pflanzenart, auch als Elefantengras oder Chinaschilf bekannt, reflektiert effizient die Sonnenstrahlen und schützt so vor Austrocknung. Zudem hemmt der Universal-Gartenmulch den Unkrautwuchs und wird von Schnecken gemieden. Denn neben dem Schutz vor Austrocknung verbessert sich auch die Bodenqualität: Durch ausgeglichenere Bodentemperaturen und den zusätzlichen Schutz vor Erosion ist der Boden in der Regel nährstoffreicher. Mikroorganismen können sich besser vermehren. Zudem aktivieren organische Mulcharten das Bodenleben und geben dem Boden nach und nach Nährstoffe zurück.Resümee von Andrea Schaffeld (Redaktion “bauen.com“)
Mulchen ist mehr als nur eine einfache Gartenarbeit, sondern ein cleverer Schutzmechanismus für Pflanzen und Boden. Besonders empfehlenswert ist der Einsatz heller Materialien wie Miscanthus, die zusätzlich vor Hitze schützen. Wer sich für organische Mulcharten entscheidet, fördert nicht nur das Bodenleben, sondern schafft langfristig nährstoffreiche Erde. Wichtig ist dabei, auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen zu achten und das Material sorgfältig auszuwählen. Mit der richtigen Technik lassen sich so Wasserverbrauch, Pflegeaufwand und sogar Schädlingsbefall sehr gut reduzieren.


