

Was gehört in den Kompost und was nicht?
Selbst gewonnener Humus weist viele Vorteile auf: Er sorgt für lockere und nährstoffreiche Böden, ist ein effektiver Wasserspeicher und fördert ein gesundes Pflanzenwachstum. Ein weiteres Plus: In den Kompost kann fast alles hinein, was an Grünschnitt im Garten entsteht sowie organische Küchenabfälle wie Gemüseschalen. Tabu sind dagegen Fleisch- und Speisereste sowie Fette und Milchprodukte. Auch Wildkräuter, insbesondere deren Wurzeln und Samen, haben nichts im Kompost verloren.
Nährstoffreicher Humus selbst produziert
„Wer beim Befüllen sorgfältig sortiert, erhält mit der Zeit einen hochwertigen Naturdünger“, erklärt Jens Gärtner. Gröbere Abfälle wie etwa Strauchschnitt sollten stets gut mit feuchten Gemüseresten, trockenem Material und nährstoffarmen Bestandteilen wie Holzhäcksel vermengt werden. Ein praktischer Helfer bei der Kompostherstellung ist ein Gartenhäcksler, etwa von STIHL: Er zerkleinert Schnittgut und Äste im Nu, so dass sie fein genug sind, um von den Mikroorganismen zersetzt zu werden.
Resümee von Andrea Schaffeld (Redaktion “bauen.com“)
Kompostieren ist mehr als nur Resteverwertung, sondern echter Umweltschutz im eigenen Garten. Wer einmal erlebt hat, wie aus scheinbar wertlosem Grünschnitt nährstoffreicher Humus entsteht, möchte diese natürliche Kreislaufwirtschaft nicht mehr missen. Besonders motivierend ist, dass sich der Aufwand in Grenzen hält, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Und mit kleinen Helfern wie einem Häcksler und einfachen Hausmitteln geht es sogar noch schneller. So wird der Garten nicht nur grüner, sondern auch deutlich nachhaltiger.

