Gartenpflege mit Weitblick

Der Herbst ist im Garten keine Abschiedszeit, sondern ein kluger Startpunkt für das nächste Jahr. Wer jetzt pflanzt, pflegt und bewusst schneidet, stärkt Boden, Pflanzen und Tierwelt nachhaltig.
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  • Herbst ist ideal zum Pflanzen: Regen spart Gießen, Wurzeln wachsen bis zum Frost an.
  • Obstbäume/Sträucher wie Felsenbirne: Früchte, Schatten, CO₂-Bindung, Lebensraum.
  • Stauden wie Fetthenne blühen lange, stabilisieren den Boden und mindern Auswaschung.
  • Nicht alles schneiden: Stauden & Ziergräser stehen lassen; Beeren & Apfel/Birne gezielt schneiden.
  • Schnittgut nutzen: Aus Zweigen Halter für Meisenknödel bauen statt Äste zu entsorgen.
Mann sammelt Herbstlaub mit einem handgeführten Laubsammler auf einer Rasenfläche
Auf dem Rasen liegende Blätter werden zuverlässig und schnell mit Hilfe des raffinierten Bürstensystems aufgesammelt und das nahezu geräuschlos, da alles ohne Motor geschieht. Der Fangkorb des Laub- und Rasensammlers kann leicht an- und abgehängt werden. Foto: Gardena

Den Garten auf die nächste Saison vorbereiten

Bevor es für Gärtner und Garten in die wohlverdiente Winterruhe geht, lassen sich im Herbst wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Gartensaison im kommenden Jahr schaffen. Jetzt ist die Zeit, um zu pflanzen, zu pflegen und bewusst Entscheidungen für einen widerstandsfähigen, naturnahen Garten zu treffen. Obstbäume und Sträucher wie die Felsenbirne sind dabei besonders dankbar. Sie gelten als wenig anspruchsvoll, bereichern den Garten aber auf vielfältige Weise. Sie liefern schmackhafte Früchte, spenden im Sommer Schatten, binden CO₂ und bieten zugleich Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere. In Kombination mit trocken- und hitzeverträglichen Stauden entsteht so ein Garten, der sowohl ökologisch als auch gestalterisch überzeugt.
Hand setzt mit einem Pflanzwerkzeug eine junge Pflanze in vorbereiteten Gartenboden
Wenn Sommerblumen zurückgeschnitten werden, entstehen im Beet kleine optische Lücken. Diese werden mit Frühblühern bepflanzt, die als Farbtupfer und erste Insektennahrung im Spätwinter und Frühling erfreuen. Der Blumenzwiebelpflanzer unterstützt hierbei. Foto: Gardena

Herbstpflanzung mit vielen Vorteilen

Stauden wie die Fetthenne zeigen bis weit in den Herbst hinein ihre Blüten und sorgen noch spät im Jahr für Farbe. Gleichzeitig stabilisieren ihre Wurzeln den Boden und verhindern, dass Starkregen das Erdreich ausschwemmt. Die Herbstpflanzung bietet dabei klare Vorteile. Der natürliche Regen übernimmt einen Großteil der Bewässerung, was den Pflegeaufwand reduziert. Gleichzeitig haben neu gesetzte Pflanzen noch ausreichend Zeit, um Wurzeln zu bilden, bevor die ersten Fröste einsetzen. So starten sie im Frühjahr kräftiger und widerstandsfähiger in die neue Saison.
Mann reinigt Außentreppe im Garten mit einem akkubetriebenen Multi-Reiniger und rotierender Bürste
Die Reinigung rund um Haus und Garten gelingt mit dem Akku-Multi-Reiniger AquaBrush mühelos und bequem. Das modulare Konzept mit unterschiedlichen Aufsätzen ermöglicht zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Oberflächen wie Terrassenbeläge, Wege und Treppen im Garten bis hin zu Geländern oder Gartenmöbeln werden schnell gereinigt. Foto: Gardena

Sauber und gepflegt in den Winterschlaf

Auch Gartenmöbel und Holzelemente sollten vor dem Winter nicht vergessen werden. Eine gründliche Reinigung trägt entscheidend dazu bei, ihre Lebensdauer zu verlängern. Mit dem Akku-Multi-Reiniger AquaBrush lassen sich Möbel dank Akkubürste und Wasserkraft mühelos säubern. Nach dem Trocknen können sie geschützt verstaut werden. Ebenso profitieren Holzterrassen, Zäune oder Gartenhütten von einer Reinigung vor der kalten Jahreszeit. Mithilfe von Bürste und Verlängerungsstiel gelingt dies auch auf größeren Flächen komfortabel. Ist das Holz sauber, kann je nach Zustand eine Lasur oder ein Öl aufgetragen werden, das vor Nässe und Witterung schützt.
Gärtner schneidet mit einer Astschere einen stärkeren Ast in einem Obstbaum
Die leichten Hebelarme der TeleCut Astscheren aus Aluminium lassen sich für mehr Reichweite teleskopieren und sorgen für eine angenehme Handhabung. Zusätzlich sorgen die ergonomisch geformten Griffe für ermüdungsfreies Arbeiten und der Puffer zwischen den Griffstangen schont die Handgelenke. Foto: Gardena

Rückschnitt mit Maß und Verantwortung

Nicht alles im Garten sollte im Herbst geschnitten werden. Verblühte Stauden bleiben bewusst stehen. Mit Raureif überzogen sind sie dekorativ und bieten zugleich wertvolle Winterquartiere für Insekten. Auch Ziergräser wie Pampasgras werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten. Anders verhält es sich bei Beerensträuchern, Schmetterlingsflieder sowie bei Apfel- und Birnbäumen. Hier sind gezielte Rückschnitte sinnvoll, um die Vitalität zu erhalten und langfristig hohe Erträge zu sichern.
Frau schneidet mit einem teleskopierbaren Baum- und Strauchschneider hohe Äste vom Boden aus
Der GARDENA StarCut Pro ist mehr als nur ein Baum- und Strauchschneider. Durch den neu entwickelten Adapter lässt er sich nun auch mit anderen Aufsätzen aus dem GARDENA combisystem wie dem Obstpflücker, Beerensammler, Winkelbesen, Dachrinnenreiniger und der Gartensäge 300 PP kombinieren. Foto: Gardena

Das passende Werkzeug für saubere Schnitte

Für diese Arbeiten eignen sich leistungsstarke Astscheren wie die EnergyCut Pro, mit denen auch bis zu 50 Millimeter starke Äste präzise geschnitten werden können. Das überarbeitete Sortiment der GARDENA Astscheren umfasst mehrere Bypass-Modelle sowie eine Amboss-Schere. Bypass-Astscheren sind ideal für frisches Holz und ermöglichen saubere Schnitte, während die Amboss-Astschere besonders kraftvoll arbeitet und sich für trockenes, hartes Holz oder abgestorbene Äste eignet. Alle Klingen sind mit einer PowerCoating-Beschichtung versehen, die Reibung reduziert, Korrosion verhindert und das Anhaften von Harz minimiert.

Sicher schneiden in großen Höhen

Wer ungern auf Leitern arbeitet, erhält mit dem Baum- und Strauchschneider StarCut Pro L Unterstützung. Er lässt sich zweifach teleskopieren und erreicht eine Reichweite von bis zu sechseinhalb Metern. So können größere Sträucher und Bäume bequem vom Boden aus geschnitten und ausgelichtet werden, sicher und kontrolliert.
Frau füllt Herbstlaub aus einem Laubsauger in einen offenen Holzkomposter im Garten
Heruntergefallene, nasse Blätter, Grasschnitt oder kleine Äste werden mit dem leistungsstarken GARDENA Akku-Laubsauger/-Bläser PowerJet zusammengeblasen und anschließend aufgesogen. Die aufgesammelten Blätter werden über ein integriertes Häckselmesser zerkleinert. Foto: Gardena

Schnittgut sinnvoll weiterverwenden

Wie das Herbstlaub sind auch Äste zu schade für den Müll. Aus dünnen, biegsamen Zweigen lassen sich einfache Halterungen für Meisenknödel herstellen. Mehrere Äste werden auf Länge geschnitten, an den Enden zusammengebunden und in der Mitte leicht auseinandergezogen. Dort lassen sich Meisenknödel ohne Netz oder Apfelstücke platzieren. Mit etwas Efeu oder Laub dekoriert entsteht eine naturnahe Futterstelle.
So verbringen Gartenfreunde auch im Herbst erfüllte Stunden im Garten. Während Schnittgut sinnvoll verwertet wird und neue Pflanzungen bereits Wurzeln schlagen, wächst zugleich die Vorfreude auf ein widerstandsfähiges, lebendiges Gartenjahr.
Resümee von Talia Sommefeld (Redaktion “bauen.com“)
Der Herbst bietet im Garten die Chance, ökologische Stabilität und natürliche Kreisläufe gezielt zu fördern. Pflanzungen in dieser Jahreszeit stärken nicht nur das Wurzelwachstum, sondern kommen auch Tieren und Bodenleben zugute. Ein bewusster Umgang mit Schnittgut, Laub und Stauden zeigt, wie einfach sich Ordnung, Naturschutz und Gestaltung verbinden lassen. Gleichzeitig sorgt gezielte Pflege von Gehölzen und Materialien dafür, dass der Garten langfristig gesund und widerstandsfähig bleibt. So wird der Garten Schritt für Schritt auf das kommende Jahr vorbereitet, ohne seine Lebendigkeit zu verlieren.

Quelle11.04.2026
GARDENA Deutschland GmbH

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