

Arbeiten mit sicherem Stand auf dem Boden
Für schnelles und sicheres Arbeiten kommt es auf die Wahl der geeigneten Gartenwerkzeuge an: Dünnere Äste lassen sich mühelos mit einer Garten- oder Astschere zurückschneiden. Für stärkeres Geäst und vor allem für Schnitte in der Baumkrone empfiehlt sich ein Hoch-Entaster. Mit sicherem Stand auf dem Boden lassen sich mit einer solchen ‚Motorsäge am Stiel‘ Äste bis zu einer Höhe von vier Metern kappen. Leise und emissionsfreie Akku-Geräte wie etwa das STIHL Modell HTA 50 schonen dabei die Nerven der Nachbarn und die Umwelt gleichermaßen.
Kräftig kürzen lautet die Devise
Zurückhaltung ist beim Obstbaum-Schnitt fehl am Platz. Nach dem Motto ‚viel hilft viel‘ empfiehlt der Fachmann von STIHL ein beherztes Vorgehen: „Ein kräftiger Rückschnitt regt Obstbäume an, in der neuen Wachstumsperiode wieder kräftig auszutreiben. Bei jungen Bäumen dürfen Äste sogar um bis zu zwei Drittel gekürzt werden“, erklärt Jens Gärtner. Nur bei älteren Bäumen ist etwas mehr Zurückhaltung angebracht. Da diese bei einem starken Rückschnitt zu sogenannten Wasserschossern neigen, die weder Blüten noch Früchte tragen, kommt es hier vor allem darauf an, die Krone auszulichten, damit ausreichend Licht und Luft die tragenden Äste erreichen.
Resümee von Andrea Schaffeld (Redaktion “bauen.com“)
Ein regelmäßiger Rückschnitt sorgt nicht nur für vitale Obstbäume, sondern auch für mehr Struktur und Übersicht im Garten. Wer jetzt aktiv wird, schafft beste Voraussetzungen für eine ertragreiche Ernte im kommenden Jahr. Dabei kommt es nicht auf Perfektion an, sondern auf den richtigen Zeitpunkt und ein wenig Mut zur Schere. Besonders schön ist, dass auch das Schnittgut sinnvoll genutzt werden kann. So verbindet der Obstbaumschnitt praktischen Nutzen mit einem Beitrag zur Gartenökologie.

