Skandinavisches Tapetendesign

Skandinavisches Design steht seit jeher für klare Formen, Naturverbundenheit und zeitlose Ästhetik. Klassiker verschiedener Epochen begegnen sich hier neu und bringen Geschichte an die Wand.
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TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
  • Kollektion „Scandinavian Designers“: 46 Tapeten in 23 Mustern, skandinavische Ikonen vereint.
  • Erstmals dabei: Lisa Larson und Turi Gramstad Oliver, ergänzt um weitere Gestalter.
  • Mix aus Klassikern und Neuentdeckungen: zeitlose Ästhetik trifft Stil ihrer Entstehungszeit.
  • Motive von Natur bis Grafik/Retro: Keramik-, Textil- und Druckentwürfe als Tapeten übersetzt.
  • Beispiele: Larson-Löwe (7 Farbtöne), Jobs’ „Stugrabatt“ (25), Aaltos Kästchenraster.
Wohnsituation mit floraler skandinavischer Designtapete Kejsarkrona von Arne Jacobsen.
Die Tapete Kejsarkrona zeigt das gleichnamige Muster aus den 1950er-Jahren des dänischen Designers Arne Jacobsen. Foto: Boråstapeter

Designklassiker neu interpretiert

Die Kollektion Scandinavian Designers umfasst 46 Tapeten in 23 Mustern und vereint bekannte skandinavische Gestalter verschiedener Epochen. Erstmals vertreten sind die schwedische Keramikerin Lisa Larson und die norwegische Designerin Turi Gramstad Oliver, ergänzt durch Arbeiten von Stig Lindberg, Arne Jacobsen, Viola Gråsten, Alvar Aalto sowie den Schwestern Gocken und Lisbet Jobs. Die Entwürfe verbinden zeitlose Ästhetik mit dem charakteristischen Stil ihrer Entstehungszeit und greifen typische Elemente des skandinavischen Designs auf. Manche Motive sind bereits Klassiker, andere werden neu entdeckt. Gemeinsam transportieren sie eine schlichte, moderne Eleganz und gehen über reine Wandgestaltung hinaus. So entsteht eine Sammlung, die historische Gestaltung mit heutiger Wohnkultur verbindet.
Heller Wohnbereich mit grafischer skandinavischer Tapete Alvar Aalto M.I.T..
Die Tapete Alvar Aalto M.I.T. ist ein zeitloser Designklassiker. Foto: Boråstapeter

Motive zwischen Natur, Grafik und Retro

Mehrere Tapeten übertragen bekannte Entwürfe aus anderen Materialien an die Wand, etwa Lisa Larsons Keramiklöwe von 1964 in sieben Farbtönen oder Stig Lindbergs Apfelmuster Pall aus den 1960er Jahren. Gocken Jobs’ detailreiches Blumenmotiv Stugrabatt aus dem Jahr 1951 vereint 25 Farbtöne und erinnert an die Vielfalt der Natur, während Turi Gramstad Olivers Daisy den Geist der 1960er Jahre mit norwegischer Volkskunst verbindet. Arne Jacobsens Dikesren greift Pflanzen aus Sommerwiesen auf und basiert auf einem Textildruck von 1944. Alvar Aaltos grafisches Muster 14/6 aus den 1940er Jahren zeigt eine streng rhythmische Kästchenstruktur. Die Motive reichen damit von naturinspirierten Darstellungen bis zu klaren geometrischen Formen und spiegeln unterschiedliche Designtraditionen Skandinaviens wider.

Weitere Impressionen der Tapeten-Kollektion finden Sie in unserer Bildergalerie auf dieser Seite.
Resümee von Kaan Simler (Redaktion “bauen.com“)
Gute Gestaltung verliert nie an Aktualität, sie verändert nur ihren Kontext. Gerade Muster aus unterschiedlichen Jahrzehnten zeigen, wie konsequent klare Linien und Naturmotive über Generationen hinweg funktionieren. Räume bekommen dadurch Tiefe, ohne laut zu wirken. Wer Wohnen langfristig denkt, setzt auf Motive mit Herkunft und Charakter statt auf kurzlebige Trends. So entsteht Atmosphäre, die ruhig wirkt und trotzdem Persönlichkeit zeigt.
Bildergalerie

Quelle08.03.2026
Embellence Group AB (Boråstapeter)

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