Ein sicheres Zuhause beginnt bei Fenstern und Türen, denn sie zählen zu den wichtigsten Schutzbereichen eines Hauses. Moderne Lösungen zeigen, wie wirkungsvoll Technik und durchdachte Konstruktion Einbrüche verhindern können.
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Moderne Haustüren mit Fingerprint-System oder Smart-Touch-Technik verbinden hohen Einbruchschutz mit maximalem Bedienkomfort, ganz ohne Schlüssel. Foto: Kneer-Südfenster
Statistiken zeigen: Die Zahl der Einbruchsversuche ist gestiegen, doch zugleich scheitern immer mehr davon an moderner Technik. Schon heute bleibt nahezu jeder zweite Versuch erfolglos, weil Hausbesitzer in sichere Fenster und Türen investiert haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bauelemente aus Holz, Kunststoff oder den Werkstoffkombinationen Aluminium-Holz und Aluminium-Kunststoff bestehen: Im Wesentlichen kommt es auf die Beschlagtechnik bei Fenstern und Türen an. Smarte Lösungen zum Einbruchschutz können diesen mechanischen sinnvoll ergänzen.
Mechanischer Einbruchschutz arbeitet oft unsichtbar, aber äußerst wirkungsvoll. Solche Verriegelungen erschweren das Aufhebeln und stoppen viele Einbruchsversuche bereits im Ansatz. Foto: Kneer-Südfenster
Fenster und Terrassentüren gelten als Hauptangriffspunkte, vor allem im Erdgeschoss. Deshalb sind die modernen Systeme von Kneer-Südfenster serienmäßig mit sogenannten Pilzzapfenverriegelungen ausgestattet. Diese kleinen, aber wirkungsvollen Beschläge verhaken sich fest im Rahmen, sodass ein Fenster nicht einfach aufgehebelt werden kann. Ergänzend sorgen abschließbare Fenstergriffe und eine durchwurfhemmende Sicherheitsverglasung (z. B. P4A) für zusätzlichen Widerstand.
Ein abschließbarer Griff erhöht die Sicherheit und beruhigt vor allem in Räumen, die leicht zugänglich sind. Solche Details tragen dazu bei, dass Fenster nicht nur lüften und Licht bringen, sondern auch zuverlässig schützen. Sicherheit lässt sich damit ganz einfach in den Alltag integrieren. Foto: Kneer-Südfenster
Fenster der Widerstandsklasse RC 2 erfüllen dabei den Standard, den auch die Polizei für Wohngebäude empfiehlt. Für besonders sicherheitsbewusste Bauherren und Renovierer bietet Kneer-Südfenster sogar geprüfte RC 3-Systeme an, etwa das Kunststofffenster K 734 S. So ausgerüstete Fenster, Balkon- und Terrassentüren halten selbst professionellen Einbruchsversuchen mehrere Minuten stand, sodass die meisten Einbrecher aufgegeben, um nicht entdeckt zu werden.
Die meisten Einbruchversuche konzentrieren sich auf mechanische Verriegelungen. Zu den widerstandleistenden Eigenschaften eines Fensters gehört deshalb auch, dass der Beschlageinbau auf die gesamte Fensterkonstruktion perfekt abgestimmt ist – renommierte Hersteller wie Kneer-Südfenster gewährleisten dies. Foto: Kneer-Südfenster
Bei Haustüren kombiniert Kneer-Südfenster mechanische Sicherheitssysteme mit intelligenter Technik. Schon in der Standardausführung sorgt ein patentierter Keilfalz auf der Bandseite dafür, dass sich die Tür nicht aushebeln lässt. Türen der Klasse RC 2 verfügen zusätzlich über eine automatische Mehrfachverriegelung, die beim Zuziehen der Tür selbsttätig einrastet – die Tür ist also immer abgeschlossen, ohne dass jemand daran denken muss.
Zutrittssysteme ohne Schlüssel erleichtern den Alltag und erhöhen die Sicherheit zugleich. Die Türen öffnen sich nur für berechtigte Personen. Foto: Kneer-Südfenster
Wer es komfortabler und zugleich moderner mag, setzt auf schlüssellose Zutrittssysteme. Fingerprint-Scanner oder das Smart-Touch-System mit Transponder erkennen berechtigte Personen und entriegeln die Tür automatisch. Der eigene Finger wird zum Schlüssel, der nie verloren gehen kann. Solche smarten Lösungen verbinden Sicherheit mit zeitgemäßer Alltagstauglichkeit, beispielsweise beim Heimkommen mit vollen Einkaufstaschen oder damit eigene Kinder jederzeit ins Haus gelangen, auch wenn niemand zuhause ist. Auf Wunsch lässt sich die smarte Zutrittslösung sogar in die moderne Haussteuerung einbinden und bequem über Smartphone oder Tablet kontrollieren.
Fenster mit RC2- oder RC3-Sicherheitsstandard von Kneer-Südfenster verfügen über umlaufende Pilzkopfzapfenbeschläge, abschließbare Fenstergriffe und durchwurfhemmendes P4A- bzw. P5A-Sicherheitsglas; sie schützen zuverlässig vor Einbruchsversuchen und bewahren so das gute Gefühl, sicher zu wohnen. Foto: Kneer-Südfenster
Sicherheit, die sich rechnet
Ein höherer Sicherheitsstandard bedeutet nicht nur mehr Schutz, sondern kann sich auch finanziell lohnen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung fördern den Austausch alter Fenster und Haustüren – sowohl zur Verbesserung der Energieeffizienz als auch der Sicherheit. Wer seine Immobilie modernisiert, kann Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite erhalten oder bis zu 20 Prozent der Investitionskosten steuerlich absetzen. So wird der Einbruchschutz zu einer Investition, die sich doppelt auszahlt: in der Energieeinsparung und in das gute Gefühl, das eigene Zuhause optimal abgesichert zu wissen.
Resümee von Andrea Schaffeld (Redaktion “bauen.com“)
Gute Sicherheitskonzepte wirken oft im Verborgenen, entfalten aber genau dort ihre stärkste Wirkung. Wenn Fenster und Türen clever konstruiert sind, entsteht ein beruhigendes Gefühl von Geborgenheit, das im Alltag viel wert ist. Beeindruckend ist, wie mechanische Systeme und smarte Technik hier Hand in Hand gehen. Komfort und Sicherheit müssen sich nicht ausschließen, im Gegenteil: intelligente Zugangsoptionen erleichtern das Leben spürbar. Gleichzeitig lohnt sich der Blick auf Fördermöglichkeiten, denn wer sein Zuhause schützt, profitiert gleich mehrfach.