TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
- Dach- und Fassadenbegrünung wirkt wie natürliche Klimaanlage und hält Wohnräume kühler.
- Extensive Dachbegrünung mit Moosen, Gräsern, Kräutern heizt sich weniger auf als Ziegel.
- Dachbegrünung ist meist für alle Dachformen und Neigungen bis 45 Grad möglich.
- Fassaden lassen sich günstig mit Kletterhilfen begrünen; Verdunstung senkt Wärmebelastung.
- Alternativ Balkon oder Terrasse begrünen: schafft grüne Oase und unterstützt Hitzeschutz.

Was auf dem Dach hilft, schadet auch an der Fassade nicht: Hauswände lassen sich kostengünstig mit Kletterhilfen begrünen. Direkt in die Fassade verschraubt bieten sie geeigneten Pflanzen wie zum Beispiel Kletterrosen, wildem Wein, Blauregen und Clematis unkompliziert die Möglichkeit, in die Höhe zu ranken und durchs Verdunsten von Feuchtigkeit Wärmebelastung zu reduzieren.
Geschickt um die Fassade gepflanzte Sträucher reduzieren hohe Temperaturen nicht nur durch Wärmeverdunstung, sondern sorgen als Schattenspender zusätzlich dafür, dass die Temperaturen rund ums Haus angenehmer bleiben.
Auch im Kleinen funktioniert Begrünung gegen Hitze, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale: Ist eine Dach- oder Fassadenbegrünung nicht machbar, lässt sich womöglich die Terrasse oder der Balkon in eine grüne Oase verwandeln. Das sorgt nicht nur für prächtige Aussichten, sondern hilft beim Hitzeschutz in heißen Sommern.
