12.08.2026

Einblasdämmung senkt Heizkosten und steigert den Wohnkomfort

Viele Wohnhäuser, die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gebaut wurden, besitzen ein sogenanntes zweischaliges Mauerwerk. Dabei schützt eine äußere Vormauerschale die tragende Wand vor Regen und Witterung. Zwischen beiden Mauern befindet sich eine Luftschicht.
get social
Die nachträgliche Wärmedämmung von Wohngebäuden durch die sogenannte Einblasdämmung ist sowohl von außen als auch von innen möglich. Die losen Dämmstoff-Flocken aus Mineralwolle schließen vorhandene Wärmebrücken – der Heizenergiebedarf sinkt, der Wohnkomfort steigt. Foto: Ursa
Die nachträgliche Wärmedämmung von Wohngebäuden durch die sogenannte Einblasdämmung ist sowohl von außen als auch von innen möglich. Die losen Dämmstoff-Flocken aus Mineralwolle schließen vorhandene Wärmebrücken – der Heizenergiebedarf sinkt, der Wohnkomfort steigt. Foto: Ursa
Diese Bauweise galt lange als sinnvoll – aus heutiger Sicht bietet der Hohlraum wertvolles Potenzial für besseren Wärmeschutz. Ohne ausreichende Dämmung der Hohlräume entweicht viel Wärme ungenutzt nach außen. Dadurch kühlen die Räume spürbar schneller aus und die Heizkosten sind unnötig hoch. Was viele nicht wissen: Der energetische Zustand des Gebäudes lässt sich oft mit überraschend wenig Aufwand verbessern, wenn diese Zwischenräume nachträglich gedämmt werden.

Eine bewährte und effiziente Methode hierfür ist die sogenannte Einblasdämmung. „Dabei werden mineralische Dämmstoff-Flocken maschinell in die vorhandenen Hohlräume eingeblasen“, erklärt ein Timo Leich vom Dämmstoffherstellers Ursa. „Über kleine Öffnungen in der Fassade lässt sich das Material gleichmäßig verteilen, sodass der Zwischenraum vollständig und lückenlos ausgefüllt wird. Die Öffnungen werden im Anschluss wieder verschlossen“.

Die Einblasdämmung lässt sich schnell und ohne langwierige Planungen umsetzen.  Der entscheidende Vorteil dieser Technik liegt in ihrer lückenlosen Dämmwirkung. Die feinen Dämmflocken passen sich den vorhandenen Bauteilen exakt an und erreichen selbst schwer zugängliche Bereiche. Dadurch werden Wärmeverluste deutlich und nachhaltig reduziert. Ein positiver Nebeneffekt: Nicht nur der Wärmeschutz verbessert sich, sondern viele Gebäude profitieren von einem erhöhten Schall- und Brandschutz.

Für die Einblasdämmung empfiehlt sich Dämmmaterial auf Basis von Mineralwolle. Ursa Purefloc beispielsweise ist besonders formstabil, nicht brennbar und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Dank der leichten Flockenstruktur lässt sich Einblasdämmung schnell und gleichmäßig verarbeiten.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht zahlt sich eine solche Sanierung schnell aus. Einerseits wird Heizenergie gespart, anderseits werden Dämmarbeiten an der Gebäudehülle im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) staatlich unterstützt. Für Einzelmaßnahmen sind derzeit attraktive Zuschüsse von 15 Prozent möglich. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, erhöht sich die Förderung sogar auf bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten.
Quelle
TextNetz / TXN


get social
Impressum - Datenschutz - AGB
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Verbindungsstraße 19 - D-40723 Hilden
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial