
Eine bewährte und effiziente Methode hierfür ist die sogenannte Einblasdämmung. „Dabei werden mineralische Dämmstoff-Flocken maschinell in die vorhandenen Hohlräume eingeblasen“, erklärt ein Timo Leich vom Dämmstoffherstellers Ursa. „Über kleine Öffnungen in der Fassade lässt sich das Material gleichmäßig verteilen, sodass der Zwischenraum vollständig und lückenlos ausgefüllt wird. Die Öffnungen werden im Anschluss wieder verschlossen“.
Die Einblasdämmung lässt sich schnell und ohne langwierige Planungen umsetzen. Der entscheidende Vorteil dieser Technik liegt in ihrer lückenlosen Dämmwirkung. Die feinen Dämmflocken passen sich den vorhandenen Bauteilen exakt an und erreichen selbst schwer zugängliche Bereiche. Dadurch werden Wärmeverluste deutlich und nachhaltig reduziert. Ein positiver Nebeneffekt: Nicht nur der Wärmeschutz verbessert sich, sondern viele Gebäude profitieren von einem erhöhten Schall- und Brandschutz.
Für die Einblasdämmung empfiehlt sich Dämmmaterial auf Basis von Mineralwolle. Ursa Purefloc beispielsweise ist besonders formstabil, nicht brennbar und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Dank der leichten Flockenstruktur lässt sich Einblasdämmung schnell und gleichmäßig verarbeiten.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht zahlt sich eine solche Sanierung schnell aus. Einerseits wird Heizenergie gespart, anderseits werden Dämmarbeiten an der Gebäudehülle im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) staatlich unterstützt. Für Einzelmaßnahmen sind derzeit attraktive Zuschüsse von 15 Prozent möglich. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, erhöht sich die Förderung sogar auf bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten.
