TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
- Haus bei Sanierungen als Gesamtsystem sehen; unabhängige Beratung schützt vor Schäden.
- Heizung jährlich vom Fachmann prüfen lassen; Arbeitskosten sind nach § 35a EStG begünstigt.
- Wartung umfasst meist Kontrolle, Reinigung, Einstellungen, Verschleißteile und Abgasmessung.
- VPB-Sachverständige klären Fragen zu Austausch, hydraulischem Abgleich, Pumpe und Abrechnung.
- Reparatur/Neue Heizung mit Dach- und Fassadensanierung verbinden; Frühsommer ist ideal.

Wer eine effiziente Heizung hat, möchte sicher, dass dies so bleibt. Deshalb empfiehlt es sich, die Anlage einmal im Jahr von einem Fachmann überprüfen und warten zu lassen. Dessen Arbeitskosten können als Handwerkerleistung nach § 35a EStG einkommensteuerbegünstigend geltend gemacht werden. „Ein gut gewartetes System arbeitet effizienter, senkt Energiekosten und verlängert die Lebensdauer der Geräte“, weiß Oberhagemann. „Der genaue Umfang der Wartung hängt von der Art und Größe der Heizung ab, umfasst aber in der Regel eine Funktionskontrolle, die Reinigung aller Komponenten, das Justieren der Einstellungen, der Austausch von Verschleißteilen sowie die Messung der Abgaswerte.“
Ein unabhängiger Sachverständiger aus dem Netzwerk des VPB kann darüber hinaus einige grundlegende Fragen beantworten: Läuft die Heizung noch verlässlich oder wird es Zeit für einen Austausch oder einen hydraulischen Abgleich? Treibt die alte Heizungspumpe die Stromkosten in die Höhe? Und was sagt die Heizkostenabrechnung? Oberhagemanns Tipp: „Nötige Reparaturen oder der Einbau einer neuen Heizung lassen sich mit einer energetischen Sanierung an Dach und Fassade verbinden.“ (Siehe dazu auch die Folgen 1 und 2 der VPB-Serie „Bestandsaufnahme Haus“.) Für solche Fälle hat der VPB deshalb nicht nur Bausachverständige, sondern beispielsweise auch zertifizierte Fördermittelberater in seinem neutralen Beratungsnetzwerk. So wird mit der energetischen auch die finanzielle Seite optimiert. Für solche Maßnahmen ist der Frühsommer die beste Zeit.
„Die Bestandsaufnahme im Eigenheim ist ein kontinuierlicher Prozess“, weiß Oberhagemann. „Kosten für regelmäßige Wartungen und kleinere Reparaturen sind gering im Vergleich zu den hohen Ausgaben, die durch vernachlässigte Schäden entstehen können.“
