31.07.2026

Luft-Luft-Wärmepumpen: gutes Klima für gut gedämmte Gebäude

Wer seine alte Heizung gegen eine Wärmepumpe tauschen möchte oder eine passende Anlage für den Neubau sucht, hat die Qual der Wahl. Für bereits gut gedämmte Gebäude sowie für ein neu geplantes Niedrigenergiehaus bietet die Luft-Luft-Wärmepumpe eine klimaschonende und energieeffiziente Alternative.
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  • Luft-Luft-Wärmepumpe nutzt Umgebungsluft und erwärmt Raumluft direkt, ohne Heizkörper.
  • Oft mit Kühlfunktion: als Split-Klimagerät kühlt sie im Sommer und heizt im Winter.
  • Empfohlen nur in gut gedämmten Gebäuden: steigert Effizienz und senkt Kosten.
  • Geräteauswahl nach Jahresarbeitszahl (mind. 3,5) und niedriger Lautstärke (dB).
Mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe sparen Sie als Hausbesitzer in gut gedämmten Gebäuden Energiekosten und genießen ganzjährig ein angenehmes Raumklima. Foto: AdobeStock / Alliance
Mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe sparen Sie als Hausbesitzer in gut gedämmten Gebäuden Energiekosten und genießen ganzjährig ein angenehmes Raumklima. Foto: AdobeStock / Alliance
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe funktioniert genauso, wie ihr Name nahelegt: Sie nutzt in der Umgebungsluft gespeicherte Energie, um die Raumluft direkt zu erwärmen. Die Luft-Luft-Wärmepumpe kommt daher anders als ihre Wärmepumpen-Geschwistermodelle ohne Heizkörper oder Flächenheizsysteme wie etwa eine Fußbodenheizung aus. Immer öfter bringt dieses Wärmepumpensystem zusätzlich eine Kühlfunktion mit ins Haus: „Als Split-Klimageräte können Luft-Luft-Wärmepumpen die Räume im Sommer kühlen und im Winter heizen“, erläutert Stefan Materne von der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Wichtig zu wissen: Luft-Luft-Wärmepumpen sollten nur im gut gedämmten Objekt zum Einsatz kommen. Das senkt die Kosten und steigert die Effizienz des Systems. Je weniger Energie die Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen aufbringen muss, desto kleiner kann das Gerät ausgewählt werden. Damit fallen nicht nur die Anschaffungskosten günstiger aus, auch der Betrieb der Luft-Luft-Wärmepumpe verursacht weniger Kosten. Orientierung bieten Kennwerte wie die Jahresarbeitszahl. Diese beschreibt das Verhältnis zwischen dem Stromverbrauch der Anlage und der Heiz- bzw. Kühlleistung. „Die Jahresarbeitszahl sollte bei mindestens 3,5 liegen“, empfiehlt Stefan Materne von der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Wer seine Anlage zudem nicht ständig bei der Arbeit zuhören möchte, sollte zusätzlich auf die Angaben zur Lautstärke achten. Diese erfolgen in Dezibel (db) und sollten möglichst niedrig sein.
Quelle
TextNetz / TXN


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