
Auch verschiedene Gartengeräte wie beispielsweise Rasenmäher oder -trimmer stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Tiere dar. Schätzungen zufolge sterben jedes Jahr rund eine halbe Million Igel. In vielen Fällen wegen solcher Gartengeräte.
Die Igelpopulation geht seit Jahren deutlich zurück: In einigen Regionen ist sie in den vergangenen zehn Jahren um bis zu 50 % geschrumpft. Eine Studie von MyHammer zeigt außerdem, dass 42 % der Befragten in den letzten Jahren weniger Igel in ihrer Umgebung gesehen haben. Besonders alarmierend: 10 % gaben an, noch nie einen Igel in freier Wildbahn gesehen zu haben.
Ein Pressesprecher von MyHammer.de betont, wie wichtig es ist, vor Beginn der Gartenarbeit nach Igeln Ausschau zu halten: „Der Winter ist nun endgültig vorbei. Viele Deutsche planen aktuell verständlicherweise die anstehenden Gartenarbeiten. Doch nicht nur wir sind zurzeit gerne draußen unterwegs – auch Igel können sich im Garten aufhalten. Leider sind diese nicht immer leicht zu entdecken.
„Bevor Sie mit der Gartenarbeit starten, werfen Sie am besten einen genauen Blick in Ihren Garten – vielleicht hat sich dort ein Igel versteckt. Typische Anzeichen sind kleine schwarze Kotspuren, winzige, handähnliche Fußabdrücke im Schlamm oder auch laute Schnaubgeräusche, vor allem nachts. Wenn Sie so etwas bemerken, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Igel bei Ihnen im Garten unterwegs ist.“
„Unsere Umfrage zeigt, dass 42 % der Deutschen den Igel als ihr Lieblingstier bezeichnen. Umso wichtiger ist es, die Tiere zu schützen – und das ist oft einfacher, als man denkt: Lassen Sie zum Beispiel einen Teil Ihres Gartens bewusst etwas wilder wachsen, schaffen Sie kleine Durchgänge im Zaun oder bauen Sie ein Igelhaus. Wenn Sie sich unsicher sind, kann Sie dabei ein Gärtner unterstützen.“
