
Gesundheitlich unbedenklich
Von hartem Wasser sprechen Fachleute, wenn der Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen im Trinkwasser besonders hoch ist – wenn also viel Kalk im Wasser ist. Gesundheitliche Bedenken bestehen dabei nicht. Das Trinkwasser in Deutschland gilt als sehr hochwertig, wie das Umweltbundesamt regelmäßig bestätigt. Für Haushaltsgeräte kann Kalk jedoch zum Problem werden.Salz für die Regeneration
Ob man in einer Region mit hartem Wasser lebt, lässt sich häufig an Kalkflecken auf Armaturen, Fliesen oder im Wasserkocher erkennen. Über den Härtegrad geben die örtlichen Stadtwerke oder auch einfache Tests aus der Apotheke Auskunft. Wer sich für eine private Enthärtungsanlage entscheidet, sollte sie von einem Fachbetrieb installieren lassen. Die Anlagen werden an den Hauswasseranschluss angeschlossen und funktionieren dann weitgehend automatisch. Gut zu wissen: Der Ionenaustauscher im Inneren hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Deshalb muss das Austauschermaterial regelmäßig regeneriert werden. Dafür wird in der Regel Salz verwendet. „Dabei werden die von dem Ionenaustauscher aufgenommenen Calcium- und Magnesiumionen wieder entfernt und durch das Natrium aus dem Salz ersetzt.“ Nach diesem Vorgang ist der Wasserenthärter wieder einsatzbereit. Der Wechsel zwischen Enthärtung und Regeneration mit Salzlösung kann beliebig oft wiederholt werden, mehr Informationen dazu unter www.vks-kalisalz.de. Für Haushalte in Regionen mit kalkhaltigem Wasser kann eine Enthärtungsanlage daher dazu beitragen, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern.Resümee von Andrea Schaffeld (Redaktion “bauen.com“)
Hartes Wasser kann Haushaltsgeräte durch Kalkablagerungen stark belasten, ihre Lebensdauer verkürzen und den Energieverbrauch erhöhen. Besonders betroffen sind Wasserkocher, Wasch- und Spülmaschinen. Wasserenthärtungsanlagen können Abhilfe schaffen, indem sie Calcium und Magnesium entfernen. Das Trinkwasser bleibt gesundheitlich unbedenklich, während Geräte effizienter arbeiten und länger halten.
