
Finanzielle Lage im Alter: Unterschiedliche Perspektiven
Rund 80 Prozent der älteren Immobilieneigentümer rechnen damit, in der Rentenphase ausreichend Geld zur Verfügung zu haben. Nur 18 Prozent gehen davon aus, dass ihre Mittel lediglich für die notwendigsten Ausgaben des täglichen Lebens reichen werden. Das ergab eine bundesweite Studie der Allianz Baufinanzierung unter mehr als 1.100 Immobilienbesitzenden, alle älter als 60 Jahre. Die Mehrheit der Eigentümerinnen und Eigentümer geht davon aus, Vermögen vererben zu können – 40 Prozent haben bereits damit begonnen, Werte an die nächste Generation zu übertragen, oder planen, dies zu Lebzeiten noch zu tun.Eine vorzeitige finanzielle Unterstützung kann entscheidend sein, wenn die Nachkommen den Bau oder Kauf einer Immobilie planen. „Ohne eine solche finanzielle Hilfe könnten sich viele jüngere Menschen keine eigene Immobilie leisten. Eine solide Baufinanzierung sollte 20 bis 30 Prozent Eigenkapital aufweisen, was viele Jüngere oft nur durch eine finanzielle Starthilfe von Verwandten erreichen können“, sagt Rainer Hagenbucher, Chef der Allianz Baufinanzierung. Doch unterstützen kann nur, wer selbst finanziell entsprechend aufgestellt ist. Die gute Nachricht: Es gibt Lösungen speziell für ältere Immobilienbesitzende, die nicht aus dem Vollen schöpfen können.
