
Besonders beim Umstieg von einer Öl- oder Gasheizung ist Fingerspitzengefühl geboten: Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei Temperaturen bis maximal 55 Grad Celsius. Wer seine Vorlauftemperatur schrittweise absenkt, findet den idealen Wert. Dabei sollte zunächst beobachtet werden, ob die Räume ausreichend warm bleiben. Wichtig ist, dass im Rahmen der Heizungssanierung auch ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Heizkörper den passenden Durchfluss an Heizungswasser erhält. Dies ist Grundvoraussetzung für die Absenkung der Systemtemperatur und der damit einhergehenden Effizienzsteigerung.
Wer sich unsicher ist, sollte einen Fachbetrieb kontaktieren, der für die eigene Heizsituation die idealen Einstellungen rechnerisch ermittelt. Durch eine optimierte Vorlauftemperatur lässt sich das volle Potenzial einer Wärmepumpe ausschöpfen. Weniger Energieverbrauch bedeutet nicht nur geringere Heizkosten, sondern auch eine längere Lebensdauer der Anlage. So wird nicht nur der Geldbeutel geschont, sondern auch ein aktiver Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet.

