Zeitgemäße Alternative zum Einfamilienhaus
Im Jahr 2023 ging die Zahl der Baugenehmigungen um 39 Prozent zurück. Der Grund: Das beliebte Einfamilienhaus beansprucht nicht nur viel Raum, sondern auch deutlich mehr Ressourcen als andere Bauformen. Während 25 Einfamilienhäuser eine Fläche von rund einem Hektar beanspruchen, könnten dort 50 Doppelhäuser oder 160 Wohnungen in vierstöckigen Mehrfamilienhäusern Platz finden. Dennoch sind die Baukosten für ein Einfamilien- und ein Mehrfamilienhaus mit durchschnittlich 2.500 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter ähnlich hoch. Die Anzahl der Wohneinheiten in Relation gesetzt, verbraucht ein Mehrfamilienhaus deutlich weniger Fläche, Energie und Ressourcen als ein Einfamilienhaus. Eine Eigentumswohnung ist zudem deutlich günstiger zu haben.