TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
- Immobilie und Umgebung mehrmals besichtigen: tagsüber Nachbarschaft, Licht und Balkonblick prüfen.
- Nach Feierabend und am Sonntag besichtigen: Lärm, Hellhörigkeit und Schallschutz besser einschätzen.
- Auf Geräusche achten: Waschmaschine, Aufzug, Toiletten, Musik und Kinder können Warnsignale sein.
- Abends auch Parksituation und Straßenbelebtheit prüfen: Gibt es Parkplätze, wie laut ist es?
- Nachbarn ansprechen: Infos zu Haus, Umgang miteinander und Gepflogenheiten im Haus erhalten.
Das ist deshalb wichtig, so der VPB, weil sich Schallschutz nur schwer nachrüsten lässt. Sind schon bei der Besichtigungsterminen Waschmaschinen, Musikinstrumente, der Aufzug, Toilettenspülungen und fröhliche Kinder gut zu hören, sollten sich die Interessenten überlegen, ob sie hier wohnen möchten. Eine Besichtigung am Abend zeigt, ob es rund ums Haus Parkplätze gibt und wie belebt die Straßen sind. Abends sind auch die Nachbarn zu Hause – und diese sollten Kaufinteressenten unbedingt ansprechen. Nicht nur, weil man mit diesen Menschen auskommen muss, sondern weil sie über das Haus berichten können. Sie sind die richtigen Ansprechpartner, wenn es um den Umgang miteinander und die Gepflogenheiten im Haus geht. Schließlich wollen die Käufer sich ja im neuen Zuhause auch wohlfühlen.
