18.01.2023

Die Immobilie als Investition: Das sollten Käufer wissen

Ein Haus oder eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage ist nach wie vor für viele interessant. Als mittel- oder langfristiges Investment sind Immobilien im Idealfall wertbeständig und sorgen für gute Renditen. Allerdings sollten private Anlegerinnen und Anleger einiges beachten, bevor sie investieren.
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Die Immobilie als Investition: Das sollten Käufer wissen. Foto: Pixabay, 4503735, TierraMallorca
Die Immobilie als Investition: Das sollten Käufer wissen. Foto: Pixabay, 4503735, TierraMallorca

Rentabel investieren, Wertverlust vermeiden

Wer heutzutage eine größere Summe angespart oder geerbt hat, möchte sie mit attraktiven Renditechancen anlegen. In Zeiten einer hohen Inflation bieten sich Immobilien als verhältnismäßig sichere und rentable Investments an. Dem stehen die hohen Preise auf dem Markt gegenüber, die durch die große Nachfrage entstanden sind.

Umso wichtiger ist es, sich vor einem etwaigen Wertverlust oder schlechten Wiederverkaufschancen in der Zukunft bestmöglich zu schützen. Deshalb ist es notwendig, einige wichtige Eckdaten zu kennen und zu prüfen, bevor es zum Abschluss kommt.

Die Lage der Wunschimmobilie beurteilen

Lage, Lage, Lage: Sie ist nach wie vor das zentrale Kriterium bei der Bewertung einer Immobilie. In und rund um die Großstädte herum ein langfristiger Werterhalt kein Problem sein, aber in ländlichen Regionen kann das schon anders aussehen. Hier ist eine funktionierende Infrastruktur das A und O.

Gibt es im Umfeld leicht erreichbare öffentliche Verkehrsmittel, ist eine Autobahnauffahrt in der Nähe? Auch bequeme Einkaufsmöglichkeiten und Schulen sowie medizinische Einrichtungen im nahen Umfeld spielen eine große Rolle.

Die Bausubstanz prüfen lassen

Wenn die Immobilie nicht ohnehin umfassend saniert wird, ist eine gute Bausubstanz außerordentlich wichtig. Da Investorinnen und Investoren in der Regel nicht über das notwendige Know-how verfügen, ist das Hinzuziehen eines Gutachters ratsam.

Die Kosten für das Honorar der Fachfrau oder des Fachmanns lohnen sich: Im Zweifelsfall werden Käufer auf diese Weise vor bösen Überraschungen, etwa durch versteckte Mängel, bewahrt. Für den Kauf einer Immobilie reicht ein Kurzgutachten oft aus, die Kosten belaufen sich auf etwa 500 Euro.

Die Renditeaussichten beurteilen

Auch bei der abschließenden Beurteilung der zu erwartenden Rendite lohnt sich das Hinzuziehen von Fachleuten. Sie können den Hinzugewinn über längere Zeiträume simulieren und ungefähr ermitteln. Auf diese Weise ist bestmöglich sichergestellt, ob sich das Investitionsrisiko lohnt.
Immobilienkredit und Kaufnebenkosten abschließen und ermitteln
Ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung ist meistens ein Immobilienkredit, der in monatlichen Raten über einen längeren Zeitraum abbezahlt wird. Die Immobilie dient dem Kreditinstitut dabei als Sicherheit. Laut einem auf der YouTube-Seite des Finanzdienstleisters Swiss Life Select verlinkten Artikel finanzieren die Banken in der Regel nicht den gesamten Kaufpreis, sondern lediglich 60 bis 80 Prozent des Immobilienwertes.

Hinzu kommen die Kaufnebenkosten, die für den Makler, Notar und die Grunderwerbsteuer aufgebracht werden müssen. Dafür müssen Käufer ungefähr 15 bis 20 Prozent des Kaufpreises veranschlagen, so die Experten von Swiss Life Select. Deshalb sollten Immobilienkäuferinnen und -käufer mindestens 20 Prozent der Kaufsumme als Eigenkapital mit einbringen.
Unter gewissen Voraussetzungen gibt es Hilfe vom Staat: Bei der Modernisierung einer Immobilie winken gemäß dem Artikel von Swiss Life Select zinsgünstige Förderkredite und Investitionszuschüsse, unter anderem für energetische Sanierungen.

Quelle
d.g.


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