31.08.2022

Ein blickgeschützter Sitzplatz im Garten

Der eigene Garten ist eine Oase der Ruhe, doch wenn die Nachbarn ihre Blicke nicht vom Grundstück lassen können, wird daraus schnell ein Albtraum. Vor allem der Sitzplatz sollte geschützt werden, um hier in Ruhe in der Sonne zu liegen, mit Freunden zu plaudern und die Seele baumeln zu lassen. Ein Sichtschutz lässt sich in jeden kleinen oder großen Garten integrieren, es gibt viele interessante Anregungen, wie die Privatsphäre aufrechterhalten wird. Angefangen von der einfachen Seitenmarkise und dem mobilen Sichtschutz, bis hin zur fest installierten Mauer aus Natursteinen oder einer Alternative aus dekorativen Heckenpflanzen. Wer da noch reinschauen möchte, muss sich auf die Leiter stellen. 
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Ein blickgeschützter Sitzplatz im Garten. So wird die Privatsphäre aufrechterhalten. Foto: pixabay.com
Ein blickgeschützter Sitzplatz im Garten. So wird die Privatsphäre aufrechterhalten. Bild: JillWellington / pixabay.com

Mit der Natur gegen Blicke – die Hecke als Sichtschutz 

Ein langlebiger und vor allem attraktiver Sichtschutz ist die Hecke. Um sich schnell Abhilfe zu schaffen, können von neugierigen Nachbarn betroffene Gartenbesitzer Koniferen kaufen und damit eine wunderschöne, grüne Einfriedung schaffen. Von Eibe über Thuja bis hin zur Leyland-Zypresse gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Begrünungsmöglichkeiten, die nicht nur blickdicht, sondern auch äußerst ansprechend sind. 

Wer nicht warten möchte, bis die Hecke gewachsen ist, kann gleich ausgewachsene Heckenpflanzen kaufen, um direkt den richtigen Effekt zu erzielen. Dabei muss immer darauf geachtet werden, ob es sich um ein immergrünes Schmuckstück handelt oder um eine laubabwerfende Hecke. Letztere hat im Herbst und Winter den Nachteil, dass sie keinen Sichtschutz mehr bietet, im Frühjahr aber wieder neu begrünt wird. 

Holz als Basis für den perfekten Sichtschutz 

Auch aus Holz lässt sich im Handumdrehen in Sichtschutz nach eigenen Bedürfnissen kreieren. Haltbare Holzarten wie Douglasie und Lärche sind für den Outdoor-Bereich besonders begehrt. Ihr Vorteil ist, dass sie keine Sonderbehandlung brauchen und sich mit der Zeit angenehm silber-grau verfärben. Massive Holzwände allerdings können bei kleinen Terrassen einengend wirken. In diesem Fall lohnt es sich, nur punktuell mit Holz zu arbeiten und zwischendurch etwas Luft für ein Rankgitter oder ein Hochbeet mit Bepflanzung zu lassen. 
 
Ein Sichtschutzzaun kann aus Holz wunderbar einfach und in Eigenregie hergestellt werden. Das Material gilt als sehr naturfreundlich und passt sich daher in das Ambiente des Gartens an. Je höher der Zaun, desto weniger Blicke können von „Gegenüber“ in den Garten gelangen. 

Steine ermöglichen eine natürliche Sichtblockade

Ein weiteres natürliches Mittel zur Abwehr von lästigen Blicken ist Stein. Meist in Form sogenannter Gabionen werden Steinmauern heute genutzt, um Grundstücke abzugrenzen, aber auch um einzelne Bereiche des Gartens vor Blicken zu schützen. Gabionen sind Drahtkörbe, die mit verschiedenen Steinen gefüllt werden. Je nach Breite brauchen sie keine zusätzliche Stütze, sind die Gabionen hingegen schmal, müssen Unterbau und Statik überprüft werden. 
 
Es lohnt sich Gabionen nicht in Eigenregie aufzubauen, da ihr hohes Gewicht zu einem Risikofaktor werden kann. Wurden die Drahtkörbe jedoch optimal auf den Unterboden angepasst und verfügen über eine passende Stütze, ist es eine der sichersten und günstigsten Methoden, wie Blicke außen vor bleiben. Dabei kann auf besondere optische Effekte gesetzt werden, beispielsweise durch schwarze Glanzsteine, die in der Sonne schimmern und den Garten in ein ganz besonderes Ambiente versetzen. 

Quelle
d.n.


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