Steildächer sind weniger anfällig als Flachdächer, da ein geneigtes Dach eine geringere Angriffsfläche bietet. Bei flacheren Dächern kann der Wind unter die Eindeckung fahren und nicht ausreichend gesicherte Ziegel schneller anheben kann.
Als besonders gefährdet gelten Gebäude, die auf Anhöhen, Bergkuppen, freien Flächen oder an Hanglagen stehen.
Nach einem Sturmschaden muss schnell gehandelt werden. Mit der Benachrichtigung der Wohngebäudeversicherung und die Beauftragung eines Dachdeckers sollte nicht gewartet werden. Denn in ein defektes Dach dringt schnell Regen ein. Auch defekte Ziegel müssen ausgetauscht werden, denn schon kleinste Risse machen das Dach auf Dauer undicht. Die Nässe zerstört die Wärmedämmung und kann für Schimmelbildung sorgen. Zudem stellen herabfallende Dachziegel ein erhebliches Risiko dar. Eigentümer haften für sämtliche vom Dach ausgehenden Gefahren.
Der Verband Privater Bauherren hat einen kostenlosen Ratgeber zum Thema veröffentlicht, der hier als Download verfügbar ist:
https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Sturmschaeden.pdf
