11.05.2022

Den Heimwerkerbereich einrichten

Wenn Sie glücklicher Hausbesitzer mit ausreichend Platz und einem Hobby sind, brauchen Sie eine eigene Werkstatt. Diese zu errichten ist einfach, doch die Einrichtung wird dann schon wieder kompliziert. Was ist erlaubt, was ist zu laut, wann dürfen Sie in Ihrer Werkstatt arbeiten und welches ist der beste Ort für Sie? Hier gibt es einige wichtige Tipps und Tricks, die Sie beachten sollten. 
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Den Heimwerkerbereich einrichten – so gestalten Sie Ihre Werkstatt. Foto: Jannonivergall/pixabay.com
Den Heimwerkerbereich einrichten – so gestalten Sie Ihre Werkstatt. Foto: Jannonivergall/pixabay.com

Die Werkstatt sollte unterirdisch liegen 

Ebenerdig oder unterirdisch sind die besten Orte für eine Werkstatt, denn hier werden schwere Geräte angeliefert, die kaum in den ersten oder zweiten Stock zu bugsieren sind. Insbesondere wenn Sie mit Großgeräten wie CNC Bohrwerk Maschinen arbeiten, müssen Sie auch auf eine breite Einfahrt achten. Eine einfache Tür zur Werkstatt reicht in diesem Fall nicht aus, denn die Maschinen müssen an ihren Bestimmungsort kommen. 
 
Wenn es bei den Arbeiten zu Lärm kommt, achten Sie auf eine unterirdische Werkstatt. Die hat den Vorteil, dass durch das umgebende Erdreich eine Menge Geräuschentwicklung verschluckt wird. Großzügig ausgebaute Kellerräume sind ideal geeignet, sofern ein Zugang von Außen für die Lieferung von Großgerät möglich ist. Heute können selbst Heimwerker gebrauchte Blechwalzen für ihre Werkstatt kaufen, um sie anliefern zu können, muss der Eingang geeignet sein. 

Lärmdämmung zum Schutz der Nachbarn 

Das wichtigste beim Arbeiten ist, dass Sie Ihre Nachbarn nicht stören. Das können Sie erreichen, indem Sie für eine optimale Lärmschutzdämmung Ihrer Werkstatt achten. Es gibt spezielle Platten, die Sie an der Wand anbringen. Diese werden als Schallschutzplatten bezeichnet. Sie können die Entstehung von Lärm zwar nicht gänzlich vermindern, aber zumindest minimieren. 

Achten Sie auch darauf, dass keine Helligkeitsbelästigung zustande kommt. Wenn Sie häufig rund um die Uhr in Ihrer Werkstatt tätig sind, müssen Sie die Lichtverhältnisse beachten. Wenn das Licht aus Ihrem Kellerfenster genau ins Schlafzimmer Ihrer Nachbarn scheint, machen Sie sich zwar nicht strafbar, der nachbarschaftliche Frieden wird aber gefährdet. 

Sicherheitsvorkehrungen in der Werkstatt

Nutzen Sie eine eigene Werkstatt am oder im Haus, müssen Sie Sicherheitsvorkehrungen treffen. So muss zum Beispiel ein besonderer Industrierauchmelder angebracht werden, damit Feuer oder Dämpfe direkt analysiert werden. Damit schützen Sie sich nicht nur selbst, sondern auch Ihre Umgebung. Auch sollten Sie immer einen gewarteten Feuerlöscher im Haus haben, damit Sie kleine Unfälle und Brände schnell selbst löschen können. 
 
Wichtig ist außerdem, dass Ihre Werkstatt mit den richtigen Materialien ausgekleidet ist. Steinböden sind ebenso wichtig, wie entsprechende Wände. Holz ist für die Werkstatt denkbar ungeeignet, insbesondere dann, wenn Sie mit offenem Feuer und Funkenflug arbeiten. Hier kann es schnell unverhofft zu Bränden kommen. 
 
Achten Sie außerdem darauf, dass all Ihre Einrichtungsgegenstände immer so verstaut werden, dass sie für Fremde unzugänglich sind. Sie wissen selbst, wie neugierig Kinder sein können. Wenn Ihre Werkstatt offen zugänglich ist, besteht immer die Gefahr, dass Kinder mit Ihren Maschinen spielen und sich erheblich verletzen. 
 
Sämtliche Werkzeuge und gefährliche Maschinen müssen daher immer so geschützt werden, dass weder Sie selbst, noch Ihre Familienmitglieder Gefahr laufen, sich zu verletzen. Edelstahlschränke sind optimal geeignet, um entsprechendes Kleingut darin unterzubringen und zu verstauen. 

Quelle
d.n.


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