17.01.2022

Schädlinge auf dem Bau

Das Thema Schädlingsbekämpfung ist nicht nur in alten oder fertigen Bauten relevant. Auch während der Bauphase kann es zum Schädlingsbefall aller Art kommen. Dies bedeutet, dass schon während der Planungsphase überlegt werden sollte, welche Gefahren durch Schädlinge für den Rohbau bestehen und welche präventiven Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Ist es bereits zu einem Schädlingsbefall am Bau gekommen, ist es wichtig, mit den passenden Mittel zu reagieren.
get social
Schädlinge auf dem Bau. Z.B. Silberfische. Foto: pixabay.com
Schädlinge auf dem Bau. Z.B. Silberfische. Foto: pixabay.com

Insekten auf dem Bau

Auch für einen Rohbau stellen vor allem Insekten und Käfer eine Gefahr dar. Liegen etwa Holzbauteile über lange Zeit offen, kann es zu einem Schädlingsbefall kommen. Wird der Bau von Anfang an durch Insekten wie Holzbock oder Nagekäfer angegriffen, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben. Im besten Fall wird das Problem rechtzeitig entdeckt und der Austausch von betroffenen Bereichen bringt unerwartete Extrakosten. Im schlimmsten Fall wird die Statik des Baus beeinträchtigt und es kommt zu einem Einsturz.

Nager auf dem Bau

Schaffen Mäuse oder andere Kleinnager es, sich unter dem Fundament einzunisten, kann dies schnell zu einem nennenswerten Problem werden. Es lohnt sich hier von Anfang an in einem Shop für Schädlingsbekämpfung spezielle Nagerfallen zu erwerben. Wer in der Nähe eines offenen Feldes oder Waldes baut, muss besonders vorsichtig sein, da die kleinen Tiere sich schnell in der neuen Umgebung einnisten.

Vögel auf dem Bau

Auf kleinen privaten Baustellen ist es keine Seltenheit, dass Vögel sich in der Nähe des Baus einnisten oder sogar direkt am Bau nisten. Insbesondere Tauben stellen hier ein Problem dar. Der Kot der Tiere ist sehr sauer und kann diverse Materialien angreifen. Darüber hinaus können die Tiere auch Krankheiten auf Menschen übertragen. 

Im Idealfall sind Baustellen niemals über einen längeren Zeitraum ungenutzt. Ein Baustopp von zwei Wochen ist ausreichend für die Tiere, um sich sicher genug zu fühlen, ein Nest zu bauen.

Schädlingsbekämpfung von Anfang an planen

Um eine Immobilie schon während der Bauphase vor Schädlingen aller Art zu schützen, sollten von Anfang an ein paar Schutzmittel in Betracht gezogen werden. Diese sind am besten auf die jeweilige Bauumgebung angepasst. Vogelnetze oder Spikes können an Bauten sinnvoll sein, an den nur wenig Trubel herrscht. Für Bauten in der Nähe von Feldern sollten eventuell Nagerfallen zum Einsatz kommen. 
 
Tipp: Wenn man neu in der Umgebung ist, kann ein Gespräch mit Anwohnern Aufschluss darüber geben, ob es bekannte Schädlinge im Umfeld gibt. Vielleicht ist ein nahe liegendes Waldstück dafür bekannt, besonders viele Motten hervorzubringen. 
 
Befindet sich ein Bauwagen oder Wohnwagen auf der Baustelle, ist es ratsam, etwa Fallen für Silberfische oder Kakerlaken einzusetzen. Ist es bereits zu einem Befall gekommen, sollte man nicht darauf verzichten, einen Fachmann zu befragen. Denn tief sitzende Beschädigungen an einem Rohbau können in Zukunft schwerwiegende Probleme mit sich bringen.

Quelle
s.o.


get social
Impressum - Datenschutz - AGB
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Verbindungsstraße 19 - D-40723 Hilden
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial - Gewinnspiel