21.10.2021

Gartenbewässerung so einfach wie möglich gestalten

Wer einen Garten hat und ihn liebt, der wird nicht Drumherum kommen, diesen vor allem in den warmen Monaten regelmäßig zu bewässern. Für manche ist das aber eine eher lästige Pflicht. Viele kostet es Zeit, die sie gerne anders verbringen würden, manche ärgern sich über hohe Wasserkosten, wenn es lange Trockenperioden gibt, und andere empfinden die Tätigkeit einfach als umständlich. Es gibt aber ein paar Tipps, die die Gartenbewässerung vereinfachen, die Pflanzen optimal versorgen und es auch ermöglichen, effektiv Wasser zu sparen.
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Gartenbewässerung so einfach wie möglich gestalten. Foto: pixabay.com
Gartenbewässerung so einfach wie möglich gestalten. Foto: pixabay.com
Einfach ein paar Gießkannen voll Wasser nehmen, damit ist leider die Gartenbewässerung nicht getan. Man muss berücksichtigen, dass Pflanzen einen ganz unterschiedlichen Wasserbedarf haben. Manche benötigen sehr viel Wasser und andere kommen mit recht wenig aus. Auch die Bodenart spielt eine Rolle. Zum Beispiel wird der lehmige Boden im Sommer hart, kann aber dafür viel Wasser speichern, was bei der Gartenbewässerung vorteilhaft ist. Wiederum ist der Sandboden zwar locker, doch das Wasser fließt leider auch nur so durch. Deswegen muss man ihn meist häufiger wässern. Dazu sollte noch Humus oder andere Wasserspeicher eingearbeitet werden.

Was ist der beste Zeitpunkt für die Gartenbewässerung?

Der beste Zeitpunkt für die Bewässerung des Gartens sind in der Regel die frühen Morgenstunden, beziehungsweise der Vormittag. Dann ist der Tag noch am kühlsten und das Wasser kann bis zum Mittag versickern. Die Pflanzen können es so sehr gut aufnehmen.

Effizientes und richtiges Gießen

Beim Gießen ist ein häufiger Fehler der, dass Rasen und Beete ständig nur kleinere Schlückchen bekommen. Es ist besser, seltener, aber dafür reichlich zu bewässern. Denn nur so kann das Wasser auch tiefer in den Boden sickern. Die Pflanzen werden dazu animiert, längere Wurzeln zu bilden, mit denen sie trockene Phasen besser überstehen können.

Beim Gießen sollte man darauf achten, dass man nicht nur von oben gießt, auch wenn das schneller geht. Besonders Blühpflanzen sowie Gemüse mögen kalte Duschen von oben nicht. Sie werden lieber unten an der Basis gewässert. Andere Pflanzen mit dichtem Blattwerk, Rosen zum Beispiel auch, reagieren darauf häufig mit Sternrußtau oder Rost, weil das Laub zu lange braucht abzutrocknen. Wenn man zum Beispiel einen Gießstab verwendet, muss man sich noch nicht mal bücken. Bei Sämlingen und Jungpflanzen muss man besonders aufpassen, da diese nie austrocknen dürfen. Außerdem sollten die Pflänzchen nur mit feiner Brause gegossen werden, damit sie nicht umknicken, vom Wasserschwall in die Erde gedrückt oder weggeschwemmt werden.

Mit dem richtigen Zubehör sich das Bewässern erleichtern

Eine Gießkanne sollte schon zur Grundausstattung gehören. Sie eignet sich zur Bewässerung einzelner Kübelpflanzen oder kleinerer Beete. Man muss nur öfters nachfüllen gehen, weshalb sie nicht die beste Lösung für die gesamte Gartenbewässerung ist.

Gartenschlauch mit passendem Schlauchwagen

Mit einem Gartenschlauch inkl. Gießbrause entfällt schon mal das Wassertragen und die lange Schlepperei. Und damit kein Schlauchkuddelmuddel entsteht, welches erst umständlich entwirrt werden muss, empfiehlt sich ein geeigneter Schlauchwagen oder Schlauchaufroller. So ist der Gartenschlauch immer gut und ordentlich verstaut, man kann immer so viel Schlauch abrollen, wie man benötigt und der Schlauch bleibt sauber. Das alles trägt viel zur Erleichterung der Bewässerungsarbeit bei. Schlauchaufroller und Wandschlauchhalter gibt es mit und ohne Aufrollautomatik. Schlauchboxen können fest installiert sein oder es handelt sich um eine mobile Schlauchtrommel. Beides ist im täglichen Einsatz sehr komfortabel. Hier erfolgt das Aufrollen des Schlauches mit einer Handkurbel oder einer integrierten Roll-up-Automatik.
 
Gartenbewässerung so einfach wie möglich gestalten. Foto: pixabay.com
Gartenbewässerung so einfach wie möglich gestalten. Foto: pixabay.com

Weiteres hilfreiches Zubehör

Für Terrassen ist ein Spiralschlauch gut geeignet. Man kann ihn recht platzsparend verstauen. Sogenannte Tropfschläuche verwendet man besonders bei Gemüsejungpflanzen und auch bei Kübelpflanzen. Hecken und schmale Beete bewässert man wiederum sehr gut mit porösen Perlschläuchen. Man kann sie auch vergraben und sie werden so unsichtbar. Diese Schläuche müssen allerdings lange laufen, damit sie eine ausreichende Wassermengen verteilen. Für Rasenflächen oder größere Beete sind Rasensprenger eine Erleichterung. Die Wassermenge lässt sich mit einem Regenmesser kontrollieren.

Automatische Gartenbewässerung

Wer es mag, kann sich die Arbeit auch mit einer automatischen Gartenbewässerung erleichtern. Die einfachste Form der Automatik ist sicherlich die Zeitschaltuhr. Sie sorgt dafür, dass zu bestimmten Uhrzeiten beispielsweise der Rasensprenger eingeschaltet wird. Man findet vielfältige Angebote von unterschiedlichen Herstellern. Das Ziel dabei ist, dass man selbst nicht mehr bewässern muss. Ein Automatiksystem kann die Wasserzufuhr zu einer bestimmten Zeit oder abhängig von der Trockenheit des Bodens frei regeln und es kann sich auch selbst wieder abschalten. So wird es möglich, dass ein Rasen genau richtig bewässert wird und dass auch zum Beispiel Gemüse, Kräuter und Salate genau die richtige Menge Wasser bekommen.

Regenwasser verwenden

Regenwasser aufzufangen ist vorteilhaft, weil man so kostenloses Gießwasser erhält. Dazu ist es ideal zum Bewässern des Gartens oder des Balkons. Um das Wasser sammeln zu können, eignet sich eine Regentonne, die am Regenfallrohr angebracht wird. Ein Hahn an der Tonne erleichtert das Entnehmen.

Quelle
f.b.


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