14.09.2021

Zukünftige Nebenkosten einkalkulieren

Wer baut oder eine Immobilie kauft, sollte sich nicht nur über – die derzeit noch sehr günstigen – Zinsen und die Tilgung sowie die Steuern und Gebühren des Kaufs informieren, sondern auch über die späteren laufenden Nebenkosten der Immobilie nach dem Einzug.
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VPB: Bei Kauf und Bau auch zukünftige Nebenkosten einkalkulieren.Foto: pixabay.com
VPB: Bei Kauf und Bau auch zukünftige Nebenkosten einkalkulieren.Foto: pixabay.com
Dazu gehören laut Verband Privater Bauherren (VPB) neben der Grundsteuer vor allem die Anschlussgebühren für Wasser, Abwasser, Strom und eventuell Gas- oder Fernwärmeheizung; Energiekosten beispielsweise werden im konventionellen Bestandsbau in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen. Fast alle Gebäude müssen ans öffentliche Netz angeschlossen sein, die Eigentümer müssen sich – neben den individuell variierenden Verbrauchsgebühren – auch an den Grundgebühren beteiligen. Hinzu kommen in vielen Kommunen noch Niederschlagsgebühren für versiegelte Flächen.

Oft wird auch der Müll über die Gemeinde abgerechnet. Außerdem muss der Schornsteinfeger je nach Heizanlage und Nutzung mitunter mehrmals im Jahr kommen und stellt dies natürlich in Rechnung. Hinzu kommen noch wichtige Versicherungen, wie etwa die Gebäudeversicherung und die Haus- und Grundstückshaftpflicht sowie Instandhaltungsrücklagen. Alle diese Nebenkosten sind unvermeidbar und schlagen heute schon bei manchem städtischen Reihenhaus mit einigen hundert Euro monatlich zu Buche. Bauherren und Käufer, so empfiehlt der VPB, sollten vor dem Hausbau oder Immobilienkauf ihre zukünftigen Nebenkosten genau kalkulieren und ins Budget der Familie fest einplanen. Dabei nicht vergessen: Irgendwann könnten auch die Zinsen wieder steigen.

Quelle
Verband Privater Bauherren e.V. (VPB)


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