03.07.2021

Fit für die Zukunft?

In unsicheren Zeiten wie diesen sehnen sich die Menschen nach Unabhängigkeit. Im Notfall weitestgehend autark zu leben, macht durchaus Sinn. Wer sich gut genug vorbereitet, kann der Zukunft gelassen entgegensehen. Doch auch wenn der große Katastrophenfall ausbleibt, schadet eine entsprechende Vorsorge nie. Es ist immer gut zu wissen, dass im Notfall wichtige Dinge vorhanden sind. Das gilt nicht nur für die Bevorratung mit Lebensmitteln, sondern das betrifft auch die Versorgung mit Wärme, Wasser und Energie. 
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Fit für die Zukunft? Foto: pixabay.com
Fit für die Zukunft? Foto: pixabay.com

Die Vorteile eines autarken Lebensstils

Selbstbestimmt leben geht nur mit der hierfür nötigen Unabhängigkeit. Wer auf bestimmte Lieferketten angewiesen ist, riskiert im Notfall, auf diese nicht mehr zurückgreifen zu können. Deshalb legen viele Menschen nicht nur Lebensmittelvorräte an, sondern behalten auch die Eigenproduktion im Auge. Es ist gut, immer etwas Gemüse und Obst anbauen zu können und vielleicht sogar eigene Hühner zwecks Selbstversorgung zu halten. Doch das ist bei Weitem nicht alles. Die Lebensmittelversorgung bricht im Extremfall in der Regel nicht komplett zusammen. Und auch für Strom und Wasser ist normalerweise ausreichend gesorgt. Ein viel größeres Problem als die Verfügbarkeit sind die Preise. Ein steiler Preisanstieg ist in Zukunft vor allem auf dem Energiesektor nicht auszuschließen. Wer clever ist, stattet deshalb sein Haus mit innovativer Energiegewinnungstechnik aus und nutzt zum Beispiel die Möglichkeit einer privaten Solaranlage zwecks Stromerzeugung. Eine gewisse Abhängigkeit besteht oft auch hinsichtlich des Heizens. Die meisten Menschen sind auf Öl, Gas, Holz oder Strom angewiesen. Nur die wenigsten besitzen einen eigenen Wald, in dem sie ihr Holz selbst schlagen. Eine Wärmepumpe schafft hier Abhilfe. Ein solches Gerät zieht die zur Erwärmung des Wohnraums benötigte Energie aus der Umgebung. Je nach Pumpentyp werden der Erdboden, das Grundwasser oder die Umgebungsluft zur Wärmegewinnung genutzt. Das System benötigt lediglich für seinen Betrieb Strom. Ansonsten sind keine fossilen oder anderen Brennstoffe nötig. Somit gibt es auch keinen C02-Ausstoß. In Verbindung mit Ökostrom arbeitet die Wärmepumpe sogar klimaneutral. Es ist außerdem möglich, das Pumpensystem nicht nur zum Heizen, sondern auch als Klimaanlage zu nutzen. Eine weitere lohnende Investition ist ein Hausbrunnen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte darüber nachdenken, nach vorheriger Absprache mit der Baubehörde auf dem eigenen Grund und Boden einen Brunnen bohren zu lassen. Auch wenn das Wasser keine Trinkwasserqualität besitzt, so lässt es sich dennoch gut zum Gießen verwenden. Vor allem rückblickend auf die verheerenden Trockenperioden in den letzten Jahren bietet ein solcher Brunnen zahlreiche Vorteile. 

Garantiert mehr Komfort

Wer nur an das Notwendigste denkt, baut Obst und Gemüse an, hält vielleicht einige Tiere, installiert eine Wärmepumpe und bohrt einen Brunnen. Es gibt aber auch viele angenehme Dinge, die nicht unbedingt lebensnotwendig und dennoch sehr bereichernd sind. Wer einen eigenen Schwimmteich oder Swimmingpool besitzt, ist im Falle eines Falles nicht auf das öffentliche Schwimmbad und den Kauf einer teuren Eintrittskarte angewiesen. Eine eigene Liegewiese oder ein Pavillon mit Grill erhöhen den Komfort ebenfalls. Wer clever ist, investiert in den Ausbau seines Besitzes und stattet sein Grundstück oder Haus mit allerlei Raffinessen aus. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Whirlpool oder einer Sauna? Allgemein lohnt es sich, auf qualitativ hochwertige Einrichtungsgegenstände zurückzugreifen. Langlebigkeit ist nicht nur im Sinne des Umweltschutzes, sie bietet auch eine Art Sicherheit für die Zukunft.

Quelle
r.q.


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