14.03.2021

Naturästhetik für den Klimaschutz

Es gibt nur wenige Materialien, die so formschön, lebendig und zeitlos sind wie Holz. Daneben gibt es aber noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: mit dem Einbau von Holz, wie zum Beispiel einem Parkettboden, kann jeder etwas gegen den Klimawandel tun.
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Der nachhaltige Bodenbelag wertet jeden Raum auf. Bildcredit: vdp / Hamberger Flooring GmbH & Co. KG
Der nachhaltige Bodenbelag wertet jeden Raum auf. Bildcredit: vdp / Hamberger Flooring GmbH & Co. KG
Generell ist es richtig und wichtig, mehr Holzprodukte zu verwenden. Denn wer das vielleicht älteste Baumaterial in den eigenen vier Wänden nutzt, hilft dabei, Kohlenstoffdioxid-Freisetzungen in die Atmosphäre zu verhindern. Bäume speichern während des Wachstums viel klimaschädliches CO2. Pro Jahr kompensiert so allein der deutsche Wald etwa sieben Prozent der Emissionen in Deutschland. Die Bäume müssen auch nicht wie andere Materialien mit viel Energieaufwand produziert werden, sondern wachsen auf natürliche Weise nach. Das Holz dieser Bäume wird zum Beispiel für Parkettböden verwendet – ohne neues CO2 zu erzeugen oder das gebundene CO2 freizusetzen. „Durch Holzverwendung können immense Emissionen eingespart und damit deren negative Einflüsse auf das Klima reduziert werden“, so Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp). 
  
Das Holz für einen Parkettboden stammt aus nachhaltiger europäischer Forstwirtschaft. Nachhaltig deshalb, weil einem Wald jedes Jahr weniger Holz entnommen wird, als in ihm nachwächst. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Wald immer genug Zeit zum Wachsen hat und auch über die nächsten Jahre hinweg ausreichende Mengen dieses wertvollen Baustoffes zur Verfügung stehen. „Dazu haben sich alle unsere Hersteller verpflichtet“, erklärt Schmid. 

Holzfußböden sind langlebig 

Darüber hinaus helfen Holzfußböden dabei, Ressourcenverschwendung zu vermeiden. Denn ein Holzfußboden kann mehrfach aufgefrischt werden und hält mitunter mehrere Jahrzehnte. Dadurch werden weitere Ressourcen geschont, die sonst für einen neuen Bodenbelag verbraucht würden. 
  
„Glücklicherweise achten mittlerweile mehr Menschen auf eine umweltschonende Lebensweise. Vielen wird es immer wichtiger, nachhaltige und ökologische Produkte einzukaufen“, so Schmid abschließend. „Wer sich für einen Fußboden aus Holz entscheidet, holt sich also nicht nur die vielen ästhetischen Vorteile echter Natur nach Hause, sondern trägt durch die Vermeidung und Speicherung von CO2 auch effektiv zum Kampf gegen die Erderwärmung bei.“ 

Quelle
Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.


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