11.03.2021

Häuser werden immer intelligenter

In vielen Bürogebäuden inzwischen Standard, setzen sich automatisierte Fenster- und Türensysteme auch im Privatbereich immer mehr durch. „Die Skepsis ist verflogen, fast 40 Prozent der Verbraucher nutzen mittlerweile Smart-Home-Anwendungen“, berichtet Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). „Viele Bauherren haben die Vorteile eines intelligenten Hauses erkannt: mehr Komfort und Sicherheit, weniger Energieverbrauch – und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“ 
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So gelingt der Einstieg: Beim Neubau oder der Sanierung gilt es, den Grundstein zu legen – danach kann das smarte Zuhause Stück für Stück erweitert werden. Foto: Somfy
So gelingt der Einstieg: Beim Neubau oder der Sanierung gilt es, den Grundstein zu legen – danach kann das smarte Zuhause Stück für Stück erweitert werden. Foto: Somfy
Automatisierte Systeme erleben gerade einen besonderen Entwicklungsschub. Ging es vor ein paar Jahren vorwiegend um Unterhaltung und Entertainment, werden intelligente digitale Funktionen für die eigenen vier Wände immer praktischer und verbraucherorientierter. „Fenster zum Beispiel, die je nach Luftqualität und Raumtemperatur selber öffnen und schließen, können in einem intelligenten Haus mit der Heizungssteuerung verbunden werden“, so Lange. An besonders sonnenintensiven Tagen hebt und senkt sich die Verschattung dann automatisch. So könne die Raumtemperatur um bis zu 10 Grad gesenkt werden. Eine automatisierte Lüftung zur Nachtauskühlung und automatisierte Verschattung könnten außerdem dazu beitragen, bei den Energiekosten deutlich zu sparen. „Und für den Klimaschutz tut man auch noch etwas, denn die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird.“ 
  
Zudem beschützen vollautomatische Systeme das Eigenheim. Nicht nur kann man sich mit Hilfe programmierter Lichtszenen und Bewegungssensoren das Bedienen der Lichtschalter per Hand sparen, auch sorgen sogenannte Anwesenheitssimulationen in einem Smart Home dafür, dass Einbrecher fernbleiben – entweder durch Lampen, die automatisch ein- und ausgeschaltet werden, oder durch Rollläden, die herauf- und runterfahren. Zusätzlich registrieren Fenster- und Türsensoren ein unbefugtes Eindringen und warnen den Hausbesitzer im Fall der Fälle über sein Smartphone. 
  
Mittlerweile können die automatisierten Systeme zentral über ein Bedienpanel an der Wand, eine Fernbedienung, eine App oder einen Sprachassistenten gesteuert werden – und das herstellerunabhängig. Wichtig für Bauherren ist, dass sie für den Neubau oder die Modernisierung die Gebäudeautomation gleich mitdenken. „Wer noch unsicher ist, dem bieten Hersteller Einsteigerpakete an“, weiß der VFF-Geschäftsführer. „Diese können später problemlos erweitert werden und garantieren, dass man den Grundstein für eine praktische und zeitgemäße Immobilie legt, die einem das Leben erleichtert und den Geldbeutel schont.“

Quelle
Verband Fenster + Fassade


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