29.09.2020

Sicherheitstechnik bietet Schutz

Rund 60 Prozent aller Wohnungseinbrüche finden bei Dunkelheit statt, in manchen Regionen stellt die Polizei in der dunklen Jahreszeit eine Verdopplung der Einbruchsdelikte fest. Verantwortlich dafür ist vor allem das geringere Risiko für die Täter: Eine früh einsetzende Dämmerung bietet ihnen Schutz vor Entdeckung. 
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Foto:  djd / BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.
Foto:  djd / BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.
Ziel der Langfinger kann letztlich jeder Haushalt werden, denn die Täter sind nicht wählerisch. In jedem Haus und in jeder Wohnung gibt es Wertsachen, die sich schnell zu Geld machen lassen. Für viele Menschen bedeutet der Einbruch in die Privatsphäre einen Schock. Schlimmer als der materielle Schaden sind die psychischen Folgen: Viele haben danach Angst vor einem weiteren Einbruch und halten sich nur noch ungern zu Hause auf. Aber jeder Haushalt kann sich schützen: Durch moderne Sicherheitstechnik wird das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, drastisch reduziert.

Alarmanlagen und Co.: Einsatz von Sicherheitstechnik wirkt

Denn inzwischen werden mehr als 45 Prozent aller versuchten Einbrüche verhindert - nach Angaben der Polizei ist dies auf den verstärkten Einsatz von Sicherheitstechnik zurückzuführen. "Diese Investition lohnt sich also nachweislich. Kommen Einbrecher nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten ins Gebäude, brechen sie die Tat in der Regel ab", betont Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e. V. Neben einbruchhemmenden Sicherungen an Türen und Fenstern sorgen vor allem Alarmanlagen für ein hohes Maß an Sicherheit. Sie reagieren bei unerwünschten Eindringlingen sofort. Über einen lautlosen, sogenannten stillen Alarm wird die Tat direkt einem Sicherheitsunternehmen gemeldet. Dies bietet der rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle die Chance, den Einbrecher noch in flagranti zu erwischen. Auch ein interner Alarm mit optischen und akustischen Signalen hilft: Der Krach schreckt den Einbrecher auf und lässt ihn die Tat meist abbrechen. "Die Beratung, Planung und Einrichtung einer Alarmanlage sollte stets durch eine qualifizierte Fachfirma erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht jede Vorrichtung wirkungslos", betont Brauer.

Neutrale Infoplattform gibt Tipps zum Einbruchschutz

Umfassende Hinweise auf Gefahrenquellen und Tipps rund um den Einbruchschutz gibt es etwa unter www.sicheres-zuhause.info. Die neutrale Infoplattform zeigt, wie man die Schwachstellen von Häusern und Wohnungen effektiv sichern kann. Neben Fakten zur KfW-Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen finden Bürger hier auch Adressen qualifizierter und seriöser Sicherheitsexperten. Praktische Ratschläge und Verhaltensregeln runden das Angebot ab.

Quelle
djd / BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.


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