11.09.2020

Arbeitskleidung im Handwerk 

In vielen Branchen ist die passende Arbeitskleidung ein Muss – insbesondere bei handwerklichen Berufen spielt nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Sicherheit eine tragende Rolle. Bei Angestellten wirft dies häufig die Frage auf, ob der Arbeitgeber die Kosten für die Erstausstattung übernimmt oder ob sie diese aus eigener Tasche finanzieren müssen.
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Foto: stux / pixabay
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Welche Arbeitskleidung muss der Arbeitgeber stellen?

Die Regelungen, welche Arbeitskleidung der Arbeitgeber üblicherweise zur Verfügung stellt, ist von Branche zu Branche verschieden. In Bereichen, in denen gängige Alltagskleidung getragen werden kann, die gegebenenfalls auch privat genutzt wird, müssen Angestellte den finanziellen Aufwand meist selbst bestreiten. Kommen jedoch Sicherheitsaspekte hinzu oder solche, die zu einem Wiedererkennungswert beim Kunden führen, da die Arbeitskleidung im Corporate Design mit dem entsprechenden Firmenlogo versehen ist, sieht die Sache schon anders aus.
 
Foto: Voltamax / pixabay
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Qualitativ hochwertige Berufsbekleidung

Insbesondere bei Tätigkeiten mit erhöhter Verletzungsgefahr ist die Qualität der Berufsbekleidung von besonderer Bedeutung. Dieser Tatsache ist sich das Versand- und Einzelhandelsunternehmen engelbert strauss seit über 70 Jahren bewusst und hat sich die Erfüllung höchster Ansprüche seitdem groß auf die Fahne geschrieben. Das Kernsortiment besteht aus Arbeitsschutzartikeln und bewährter Arbeitsbekleidung.

Extra stabile, dicke Hosen mit speziellen Kniepolstertaschen sind beispielsweise für Handwerker, die viel auf dem Boden arbeiten, ein langfristiger Gelenk- und Knochenschutz. Auch für viele weitere körperliche Tätigkeiten sind Arbeitshosen für Bauarbeiten aller Art von großem Vorteil. Breite Schlaufen für einen Werkzeuggürtel, vielteilige Schenkeltaschen und Reflektoren sind praktisch, erleichtern den Arbeitsfluss und reduzieren die Verletzungsgefahr.
 
Foto: Myriams-Fotos / pixabay
Foto: Myriams-Fotos / pixabay

Wann muss Arbeitskleidung gestellt werden?

Teile der Arbeitskleidung, die lediglich dem Komfort und der Bequemlichkeit dienen, sind nicht gesetzlich vorgeschrieben. Somit liegt deren Anschaffung in den Händen des Arbeitnehmers. Gesetzliche vorgeschriebene Schutzkleidung hingegen muss nach dem Arbeitsschutzgesetz der Arbeitgeber tragen. Hierunter fallen im Handwerk und Bauwesen etwa Kniepolster, Augen- und Gehörschutz, Atemschutzmasken, Helme und Sicherheitsschuhe. Diese vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schutzkleidung muss den Angestellten in Handwerksberufen bei Arbeitsantritt zur Verfügung stehen. Übergangs- und Behelfslösungen sind im Hinblick auf die Arbeitssicherheit nicht zulässig. 

Darüber hinausgehende Regelungen sind im besten Falle zugunsten des Arbeitnehmers bereits im Arbeitsvertrag festgehalten. Denn hier können die beiden Parteien individuelle Vereinbarungen treffen, solange diese der Sittenwidrigkeit nicht entgegenstehen. Unterschreiben Angestellte einen Vertrag, laut dem sie für ihre gesamte Berufsbekleidung selbst sorgen müssen, so sind sie verpflichtet, sich im Nachgang daran zu halten. Es ist also ratsam, dies bei den Vertragsverhandlungen im Vorfeld bereits zu berücksichtigen.

Quelle
a.s.


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