01.07.2020

Tipps und Tricks: Beim Hausbau ärger vermeiden

Wenn es problematisch wird, dann können Versicherungen tatsächlich helfen. Oftmals liegt das Problem nämlich nicht beim Bauherren, sondern oftmals an einer höheren Gewalt. So zum Beispiel, wenn ein starkes Gewitter aufzieht und dadurch das Fundament geschädigt wird. Andererseits könnte das Bauunternehmen aber auch Pleite gehen.
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Tipps und Tricks: Beim Hausbau ärger vermeiden. Foto: pixabay.com
Tipps und Tricks: Beim Hausbau ärger vermeiden. Foto: pixabay.com
Immerhin gibt es aber für alles eine Lösung. Selbst die Corona-Krise hielt Bauherren nicht auf und die Baugenehmigungen sind in vielen Regionen sogar gestiegen. Das liegt auch daran, weil die Finanzierungskosten derzeit niedriger sind. 

Was kann sich vor Schäden geschützt werden?

Auf einer Baustelle kann viel passieren, denn ein gewisses Risiko besteht zu jeder Sekunde. So kann zum Beispiel ein Baugerüst umstürzen und damit ein Nachbarhaus beschädigen oder gar eine Person. Eventuell werden auch parkende Autos beschädigt, wenn Fahrzeuge zur Baustelle fahren. 

Es kommt auch vor, dass spielende Kinder sich Zugang zur Baustelle verschaffen und hier sich eventuell sogar verletzten. In einem solchen Fall kann auch der Bauherr haftbar gemacht werden, denn ihm könnte nachgesagt werden, dass er die Baustelle besser absichern hätte müssen. Doch gehen all das lässt es sich auch versichern. Eine Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar.

Generell birgt ein Hausbau etwaige Risiken und für viele erscheint dieser Aufwand und Stress als zu riesig. In einem solchen Fall kann auf einen City Immobilienmakler zurückgegriffen werden, welcher sich nach einem bestehenden Objekt umsehen wird. Bei einem bestehenden Objekt können einzelne Räume aber noch immer geändert werden. Der enorme Aufwand entfällt aber.

Was passiert bei einem Brand- oder Unwetterschaden?

In Deutschland haben wir kaum ein starkes Gewitter, allerdings sollte sich hierauf nicht verlassen werden, denn der Klimawandel könnte dies ändern. Theoretisch reicht ein Blitzeinschlag, um ein Feuer auflodern zu lassen. Das ist eine Katastrophe für jeden, der ein Bau baut. Unerlässlich ist damit eine Feuerrohbauversicherung, diese gilt generell als Standard.

Viele Banken vergeben nur einen Kredit, wenn eine solche Versicherung abgeschlossen wurde. Häufig ist die Police sogar beitragsfrei, sofern später eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wird bei der gleichen Versicherungsgesellschaft. Diese wird rechtskräftig, sobald das Gebäude bezugsfertig ist.

Weiterhin ist auch eine Versicherung sinnvoll, sofern es zu Elementarschäden kommt beim Baubeginn. Ein Starkregen könnte das Fundament unter Wasser setzen oder gar einen Erdrutsch auslösen. Weiterhin muss der Bau aber auch geschützt werden vor einem Schneedruck oder einem stärkeren Sturm.

H3: Was tun, wenn auf der Baustelle geklaut wird?

Neues Baumaterial wurde geliefert und am Folgetag ist hiervon nichts mehr da? Dieser gravierende Diebstahl wirkt sich auf das gesamte Bauprojekt aus. Zudem ist auch der finanzielle Schaden enorm, denn wer zahlt den fehlenden Betrag? 

Eine Versicherung hilft auch in diesem Fall. Allerdings besteht ein Versicherungsschutz bei Diebstahl für höchstens 24 Monate, danach entfällt dieser Schutz. In jenem Fall werden aber auch Schäden von Vandalen und Materialfehler versichert. 

Können Helfer zusätzlich abgesichert werden?

Wenn Freunde oder Bekannte auf der Baustelle helfen sollen, dann muss auch hier eine Versicherung abgeschlossen werden. Die sogenannte Bauhelfer-Unfallversicherung ist definitiv sinnvoll. Der Bauherr muss jeden Helfer innerhalb einer Woche anmelden und den Versicherungsbetrag bezahlen. Der Betrag errechnet sich durch die Arbeitsstunden und einem variierenden Entgelt.

Quelle
m.b.


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