Werbung
 
24.11.2019

Einbruchschutz: Vorsicht, Schwachstelle

Um sinnvollen Einbruchschutz zu betreiben, gilt es die Schwachstellen an Häusern zu erkennen. Einbrecher steigen in der Regel über Gebäudeöffnungen wie Fenster und Türen ein, aber auch Garagentore, Licht- und Kellerschächte zählen zu beliebten Einstiegswegen. „Egal ob in Ein- oder Mehrfamilienhäusern – Bewohner sollten diese Schwachstellen zusätzlich sichern. 
get social
Die Polizei und der Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., kurz BHE, empfehlen zum Schutz deshalb die sinnvolle Kombination von mechanischen und elektronischen Sicherheitskomponenten, also verschiedene Beschläge und Verriegelungen und zusätzlich Alarmanlagen“, sagt Dirk Bienert, Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der Blockalarm GmbH. Er benennt fünf Schwachstellen am Haus:

Haus- und Wohnungseingangstüren

Haustüren von Einfamilienhäusern verfügen in der Regel über hohe Sicherheitsstandards und stellen nur selten einen Einstiegsweg für Einbrecher dar. Damit jedoch im Ernstfall die Versicherung mögliche Schäden übernimmt, gilt es die Türen immer zweimal abzuschließen. Intelligente Schließsysteme und Zutrittskontrollen, auch in Verbindung mit Alarmanlagen, bilden einen modernen Schutz für Haustüren. Durch das Nutzen von Transpondern oder Apps benötigen Bewohner keine Schlüssel mehr, die beim Aufschließen abbrechen oder verloren gehen können. In Mehrfamilienhäusern hingegen dringen Einbrecher häufig über Wohnungseingangstüren ein. Vor allem Wohnungen in den oberen Etagen stellen Ziele für Täter dar, da dort seltener jemand vorbeigeht und die Bewohner die Türen häufig nur zuziehen und nicht abschließen. Zutritt zum Haus verschaffen sich die Eindringlinge dabei in der Regel über die Haustür, indem sie warten, bis jemand das Haus verlässt.

Balkon-, Terrassen- und Kellertüren

Alle Arten von Nebeneingangstüren stehen für Einbrecher im Fokus. Diese verfügen häufig nur über einfache Beschläge sowie Verriegelungen und lassen sich deshalb beispielsweise mit einem Schraubenschlüssel ohne große Probleme aufhebeln. Es gilt diese Türen zusätzlich zu sichern. Zusatzschlösser oder hochwertige Beschläge lassen sich nachträglich noch anbringen. Auch bei Balkontüren in höher gelegenen Stockwerken sollten Bewohner nicht nachlässig agieren. Gibt es Klettermöglichkeiten wie Regenfallrohre, Carports oder Pflanzenrankgitter, stellen diese Türen nämlich ebenso beliebte Einstiegswege dar.

Fenster

Auch Fenster gilt es unbedingt zu sichern – selbst kleine Toilettenfenster nutzen manche Einbrecher für den Einstieg. Beim Einbau neuer Öffnungen sollten Hausherren direkt auf Ausführungen mit Widerstandsklasse RC 2 oder RC 3 bestehen und diese von Fachkräften ordnungsgemäß montieren lassen. Für schon bestehende Fenster gibt es Nachrüstungsmaßnahmen. Die mechanische Sicherung bietet in Kombination mit einer Alarmanlage guten Schutz vor Einbrechern.

Garagen- und Gartentore

Gibt es zwischen Garage und Wohnung eine Verbindungstür, die sich leicht überwinden lässt, bilden diese und das Garagentor eine weitere Schwachstelle. Es gilt auch das Tor mit einem Schloss zu sichern. Bei vorhandenen Gartentoren und -zäunen empfiehlt es sich, diese ebenfalls mit Schloss und Gegensprechanlage auszurüsten. Besonders in schwer einsehbaren Bereichen können diese Maßnahmen in Kombination mit Bewegungsmeldern und Kameras zur Überwachung und Abschreckung von Einbrechern dienen.

Licht- und Kellerschächte

Licht- und Kellerschächte – an denen sich am Ende Fenster befinden – sollten ebenfalls besonders im Sicherheitsfokus stehen. Vor allem diese Fenster verfügen in der Regel nur über Einfachverglasung und keine zusätzlichen Absicherungen. Roste und Abdeckgitter vor den Schächten lassen sich meist leicht anheben und bilden so einen willkommenen Einstiegsweg. Gitterrostsicherungen bieten eine Möglichkeit zur Absicherung dieser Schwachstelle.

Quelle
Blockalarm / Borgmeier PR


get social




Impressum - Datenschutz - AGB
Unsere Portale: bauen.com - fertighaus.com - hausbau.net
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Hitdorfer Str. 35 - D-40764 Langenfeld
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial