25.07.2019

Tipp: So erstrahlen die Gartenmöbel in neuem Glanz  

Was gibt es Schöneres, als an sonnigen Tagen gemütlich auf dem Balkon oder im eigenen Garten zu sitzen und das Leben zu genießen – wären da nicht die bereits in die Jahre gekommenen Gartenmöbel. Doch was kann man tun, wenn die Wettereinflüsse ihre Spuren hinterlassen haben? 
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Mit diesen einfachen Tricks erstrahlen die Gartenmöbel in neuem Glanz. Foto: pixabay.com
Mit diesen einfachen Tricks erstrahlen die Gartenmöbel in neuem Glanz. Foto: pixabay.com
Natürlich könnte man sich einfach eine neue Sitzgruppe zulegen oder man versucht stattdessen, die lieb gewonnenen Gartenmöbel wieder auf Vordermann zu bringen. Wir zeigen im Folgenden, wie das Ganze am besten funktioniert, was man bei der Reinigung der verschiedenen Materialien beachten sollte und wie die schicken Sitzgelegenheiten am besten vor Wind und Wetter geschützt werden können.
 
Es gibt sie in zahlreichen Formen und Farben, in den unterschiedlichsten Preiskategorien und aus den verschiedensten Materialien: Gartenmöbel. Doch während die Stühle, Tische und Liegen anfangs noch schick aussehen und sauber sind, lassen sich häufig schon nach der ersten Saison diverse Abnutzungserscheinungen finden: ob ausgeblichenes und sprödes Holz, Metall mit einer leichten Patina oder Gartenmöbel aus Kunststoff, die mit kleinen Rissen und unschöner Algenbildung zu kämpfen haben. Bevor man dem Schmutz nun aber mit der Drahtbürste und diversen Reinigungsmitteln zu Leibe rückt, sollte man bedenken, dass nicht alle Materialien gleich behandelt werden dürfen. 

Die besten Pflegetipps für Gartenmöbel aus Holz, Metall und Kunststoff

Wer sich seine Gartenmöbel nach den langen Sommermonaten und den zahlreichen Grillpartys etwas genauer anschaut, wird schnell feststellen, dass Wind und Wetter ihre Spuren hinterlassen haben. Um den Schmutz und sonstige Verunreinigungen möglichst gründlich und schonend zu entfernen, gibt es bekanntlich zahlreiche Mittel – allerdings sind die meisten davon chemisch und somit nicht gerade gut für die Umwelt. Daher präsentieren wir im Folgenden die besten und einfachsten Pflegetipps für Gartenmöbel aus Holz, Metall und Plastik.

Gartenmöbel aus Holz: Stühle, Tische und Sonnenliegen aus Holz – beispielsweise Akazie, Teak oder Rattan – sollten mindestens ein- bis zweimal pro Jahr ausgiebig gereinigt werden, da vor allem Nässe zu unschönen Verfärbungen führen kann, die sich nach einigen Jahren kaum noch entfernen lassen. Da sich Holz jedoch nicht wirklich gut mit chemischen Reinigungsmitteln verträgt, gilt es, Alternativen zu finden. Am besten eignet sich eine selbst gemachte Seifenlauge, bestehend aus warmem Wasser und Naturseife. Der Vorteil: Da die Seife aus pflanzlichen Ölen hergestellt wird, legt sich schon während der Reinigung ein schützender Fettfilm um das Holz. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann man hingegen auf eine Mischung aus Speisestärke und Soda zurückgreifen. Einfach auf die gewünschten Stellen auftragen, einige Stunden einwirken lassen und abspülen. Bei dieser Methode ist es allerdings wichtig, das Holz danach mit einem passenden Pflegeöl zu behandeln.

Gartenmöbel aus Metall: Gartenmöbel aus Aluminium, verzinktem Edelstahl oder auch Gusseisen sind dank ihrer versiegelten Oberfläche deutlich pflegeleichter und müssen daher eigentlich nur einmal im Jahr gereinigt werden – was übrigens auch die Gartenexperten des Münchener Merkur empfehlen. Und auch bei der Auswahl der Pflegemittel hat man es leicht, da hier, neben milden Seifenlaugen und handelsüblichen Reinigern aus dem Fachhandel, häufig auch einfach Spülmittel und Spülschwamm ausreichen, um den Gartenmöbeln wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Es gibt trotzdem zwei Dinge, auf die man in jedem Fall achten sollte. Zum einen sollte man gerade bei Tischen und Stühlen aus Aluminium nur weiche Schwämme und Tücher verwenden, da es sonst schnell zu Kratzern kommen kann. Zum anderen empfiehlt es sich, nach der Reinigung sämtliche Scharniere, Schrauben und Co mit einem Silikonspray zu behandeln, damit sie auch in der nächsten Saison noch perfekt funktionieren. 
 
Gartenmöbel aus Kunststoff: Das wohl größte Problem bei Plastik- beziehungsweise Polyrattanmöbeln ist die durch UV-Strahlung entstehende Verfärbung des Materials. Darüber hinaus sorgen die aggressiven Sonnenstrahlen für spröde Stellen, die schnell zu größeren Rissen werden können. Hier hilft es, wenn man die Sitzgelegenheiten mit einer Schutzfolie überzieht. Diese verhindert eine direkte Einstrahlung der Sonne, sodass das Material auch über lange Zeit hinweg gut aussieht. Außerdem empfiehlt es sich, die Gartenmöbel mehrmals pro Saison mit lauwarmem Essigwasser, einer Priese Natron oder etwas Waschpulver abzuschrubben. Falls es sich um besonders hartnäckigen Schmutz handelt, darf sogar der Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Düse dabei mindestens 50 bis 60 Zentimeter von den Gartenmöbeln entfernt ist.
 
Mit diesen einfachen Tricks erstrahlen die Gartenmöbel in neuem Glanz. Foto: pixabay.com
Mit diesen einfachen Tricks erstrahlen die Gartenmöbel in neuem Glanz. Foto: pixabay.com

So überstehen die Gartenmöbel die Zeit bis zum nächsten Sommer am besten 

Spätestens wenn Anfang Herbst die ersten Blätter von den Bäumen fallen, sollte man sich Gedanken über die Aufbewahrung der Gartenmöbel machen. Im Optimalfall lagert man die Stühle, Tische und Bänke an einem trockenen und windgeschützten Ort, zum Beispiel in der Garage, im Gartenhaus oder im Werkzeugschuppen. Kellerräume eignen sich hingegen nur bedingt als Lagerplatz, da es dort in den meisten Fällen feucht ist, was vielen Gartenmöbeln und Sitzbezügen nicht guttut. Wer auf keine dieser Möglichkeiten zurückgreifen kann, sollte die folgenden Aspekte beherzigen. 
Im ersten Schritt müssen die Gartenmöbel ordentlich gereinigt und – besonders bei Holz – mit einer Schutzschicht aus Wachs, Öl oder Fett versehen werden. Danach gilt es, einen möglichst geschützten Ort im Garten zu finden, an dem die Möbel überwintern können. Zuletzt sollte alles mit einer einfachen Schutzfolie abgedeckt werden – und das am besten so, dass die Folie nicht bei dem kleinsten Windhauch davonfliegt. Im nächsten Frühjahr kann eine erneute Reinigung und Politur dafür sorgen, dass einer traumhaften Gartensaison nichts mehr im Wege steht. 

Quelle
t.e.


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