Werbung
 
12.02.2019

Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den letzten Jahren immer mehr ausgebreitet. Von der Massenvermehrung des Tieres sind mittlerweile alle Bundesländer betroffen. 2017 erstmals festgestellt, dass Kohlmeisen das giftige Stadium der Raupe fressen können.
get social

Aber was hat es mit diesem Eichen-Prozessionsspinner auf sich, dass so auf ihn aufmerksam gemacht wird? 

Es dreht sich um die Raupen. Die Haare eines späteren Larvenstadiums (der Raupe), welches vor allem im Mai und Juni anzutreffen ist, lösen starke giftige Reaktionen aus. Die Haare sind fast unsichtbar und lösen bei Berührung  toxische Symptome aus. Ebenso dringen sie leicht in Haut und Schleimhaut ein, wo sie sich festsetzen.

Zu den Symptoomen gehören Quaddeln, reizauslösende Hautentzündung, Papeln, Bronchitis, schmerzhafter Husten, Asthma (bei Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch das Einatmen der Haare) bis hin zu Allgemeinsymptomen, wir Schwindel, Fieber und Müdigkeit. Empfindliche Personen können zudem allergische Schockreaktionen erfahren.

Vorsichtsmaßnahme: Nistkästen aufhängen 

Vor einigen Jahren wurde bereits festgestellt, dass Kohlmeisen, Blaumeisen und andere Vögel die jungen Eichen-Prozessionsspinner-Raupen fressen. Diese weisen Haare auf, die noch nicht so giftig sind, wie die des späteren Stadiums.

Allerdings wurde von der Universität Wageningen berichtet, dass im Jahr 2017 in den Niederlanden zum ersten Mal festgestellt wurde, dass Kohlmeisen Eichen-Prozessionsspinner-Raupen auch mit Brandhaaren fressen und nicht nur die jungen Raupen, die diese noch nicht aufweisen. Die Kohlmeisen haben also eine Art und Weise gefunden, wie sie die Brandhaare vor dem Fressen entfernen können. Ein guter Grund, um Kohlmeisen zu unterstützen und den Garten für Vögel wie die Kohlmeise zu optimieren!  

In den Niederlanden werden als unterstützende Schutzmaßnahme bereits mehr Nistkästen aufgehängt. Neben dem Anbieten eines Brutplatzes ist es auch wichtig, dass die Vögel in der Nähe  auch Wasser  vorfinden können. In Gärten, die keinen Teich o.ä. haben, kann man zum Beispiel eine oder mehrere Vogeltränken aufstellen. Ist Unterschlupf, Wasser und im Idealfall auch Futter vorhanden, erwachten die Vögel den Garten als gute Wohnumgebung und werden sich dort öfter blicken lassen.

Quelle
Vivara Naturschutzprodukte


get social




Impressum - Datenschutz - AGB
Unsere Portale: bauen.com - fertighaus.com - hausbau.net
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Hitdorfer Str. 35 - D-40764 Langenfeld
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial