25.02.2013

Den alten Holzmöbeln frischen Look verpassen

Alte Truhen auf dem Dachboden oder Flohmärkte verbergen manchmal echte Schmuckstücke, die einfach ein wenig Arbeit brauchen, um wieder im neuen Glanz erscheinen zu können. Mit den Möbeln ist es meistens so, wie auch in vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens: Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Einzelstücke, die einfach aus der Mode gekommen oder unansehnlich geworden sind, werden manchmal zu schnell weggeworfen, obwohl sie nur ein wenig handwerklicher Zuwendung brauchen.
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Wenn es sich dabei um hochwertige, antiquarische Möbelstücke handelt, sollte man die Restaurierung am besten einem Profi überlassen. Einfache Holzmöbel können in der Regel ohne großen Aufwand und spezielle Fachkenntnisse selbst renoviert werden.

So läuft eine Restaurierung ab

Als Erstes wird das Möbelstück gründlich gereinigt. Danach werden die alten Lackschichten abgeschliffen, um die Oberfläche von unansehnlichen und verwitterten Lackrückständen zu befreien. Dafür eignet sich idealerweise Schleifpapier mit der Körnung 180 oder 240, wobei für die sensiblen Stellen wie Rundungen oder Schnitzereien die Stahlwolle bessere Dienste leistet. Beim Abschleifen sollte man darauf achten, dass man sich ausschließlich in die Faserrichtung des Holzes vorarbeitet, sonst kann man die Holzschichten beschädigen. Falls sich die Lackschicht als besonders hartnäckig erweist, bietet sich der Verdünner als Hilfe an. Das Lösungsmittel wird dann einfach auf die zu bearbeitende Oberfläche aufgetragen und nach etwa 20 Minuten Wartezeit wird die Lackschicht mit einem Spachtel abgetragen. Wurde der Lack bereits entfernt, sollte man die Oberfläche ein wenig rau machen. Danach stehen bei der Restaurierungsarbeiten zwei Optionen zur Verfügung: Man kann für die Bearbeitung der so präparierten Oberfläche geprägte Holzdekorfolien verwenden, oder mit einem breiten Pinsel den Vorlack auf das Möbelstück auftragen. Bei Naturhölzern kommen oft charakteristische Einkerbungen zum Vorschein. Das zeigt die natürliche Schönheit des Holzes, beim Nichtgefallen kann man jedoch darauf eine Kunstharzspachtelmasse auftragen, um eine glatte Fläche zu erzielen.

Nach einer gewissen Zeit, die für das Trocknen nötig ist, wird die zweite Lackschicht aufgetragen und die Oberfläche nochmals ein bisschen abgeschliffen, damit die letzte Lackschicht optimal haften kann. Für die Hochglanz-Oberflächen sollten Kunstharzlacke verwendet werden. Bei der Lackwahl ist es sinnvoll, sich von einem Fachmann zu diesem Thema beraten zu lassen. Je nach Möbelstück werden noch zum Schluss schicke neue Griffe angebracht. Nachdem die Arbeiten ausgeführt wurden, sind die alten Möbelstücke oft nicht mehr wieder zu erkennen. Der Vorteil bei den Renovierungsarbeiten ist der, dass man die Möbel farblich so gestalten kann, wie man will. Das bleibt immer eine individuelle Geschmacksache.

Quelle
p.p.


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