Wunderwerkstoff Bambus

Der neueste Gartentrend heißt Natürlichkeit! Vorbei die Zeit der sterilen Steingärten und Buchsbaumwüsten. Jetzt halten insektenfreundliche Pflanzen Einzug und auch heimische Wiesenblumen und Gräser werden dem akkurat gestutzten Rasen vorgezogen.
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Bambus: ökologisch unbedenklich und optisch ansprechend
Mit Bambus als Terrassendielen zieht ein ökologisch völlig unbedenkliches und optisch äußerst ansprechendes Naturprodukt in den heimischen Außenbereich ein. Foto: epr / Dasso Group
Ebenso ist eine schöne Holzterrasse immer noch die Visitenkarte eines natürlich angelegten Gartens. Wer eine neue Terrasse in Holzausführung verlegen möchte, hat in Sachen Material die Qual der Wahl – ein überzeugend nachhaltiges Produkt macht die Entscheidung jetzt deutlich leichter.

Alle, die für ihren grünen Außenbereich ein Naturprodukt suchen, hatten Bambus bisher sicher nicht auf dem Radar. Dabei bietet das exotische Material aus Asien viele ökologische Vorteile und überzeugt auch in Sachen Optik, Härte und Langlebigkeit auf ganzer Linie. Das nachhaltig angebaute Wundergras schickt sich an, weltweit Harthölzer als bislang bevorzugtes Material für Terrassendielen abzulösen. Denn Bambus ist im Anbau gegenüber vielen Tropenhölzern oder zum Beispiel sibirischer Lärche mit ökologisch reinem Gewissen zu verwenden.
 
Dasso Terrassendielen
Dasso Terrassendielen werden durch ein patentiertes Spezialverfahren veredelt. In Sachen Optik können Gartenfreunde aus der natürlichen Bambusfarbe oder einer schwarzbraunen Oberfläche auswählen. Foto: epr / Dasso Group
Der Vorteil liegt in seiner rasanten Wachstumsfähigkeit. Der Bambus, der etwa für Terrassendielen des Marktführers Dasso verwendet wird, entwickelt bis zu 30 Meter hohe Stangen mit einem Durchmesser von circa acht bis 18 Zentimetern. Die Pflanze kann an einem einzigen Tag rekordverdächtige 160 Zentimeter wachsen. Geerntet wird nach fünf bis sechs Jahren, sobald die Triebe hart genug sind. Entscheidend ist, dass die Bambusfasern schon während der Herstellung der Dielen resistent gegenüber Pilzbefall gemacht werden.
 
Terrassendielen aus Riesenbambus
Dasso verwendet für seine Terrassendielen Riesenbambus, dessen Stangen bis zu 30 Meter hoch wachsen. Nach der Ernte treiben sofort neue Stangen aus den sogenannten Rhizomen. Foto: epr / Dasso Group
Dasso gelingt dies durch spezielle patentierte Verfahren, wobei der Bambus entweder thermisch behandelt oder mit ganz feinen Keramikpartikeln verstärkt wird. Nach diesen Verfahren hergestellt sind Bambus Terrassendielen extrem robust und haben im Vergleich mit den meisten Holzprodukten auch technisch in Sachen Härte und Formstabilität deutliche Vorteile.
 
Bambus punktet mit Härte und Dichte
Bambus hat im Gegensatz zu Bangkirai oder zur hiesigen Lärche unter anderem Vorteile hinsichtlich Härte und Dichte. Zudem besticht er durch sein sehr geringes Quell- und Schwundverhalten. Foto: epr / Dasso Group
Dasso Terrassendielen werden nach der Profilierung mit einer Öloberfläche veredelt und sind entweder in der natürlichen Bambusfarbe oder einer attraktiven schwarzbraunen Oberfläche erhältlich. Damit das Naturprodukt seine Farbe und schöne glatte Oberfläche behält, sollte es einmal im Jahr mit einem geeigneten Terrassenöl behandelt werden. 

Quelle01.04.2020
F.W. Barth & Co. GmbH

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