Wasserreserven im Blick

Die digitale Überwachung von Regenwasserspeichern macht die Nutzung gesammelten Wassers komfortabler und transparenter. Moderne Sensorik ermöglicht dabei einen jederzeit abrufbaren Überblick über den aktuellen Tankfüllstand.
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  • BlueLevel R digitalisiert die Füllstandsanzeige für Regenwassertanks und Zisternen.
  • Hydrostatische Messung ermittelt den Füllstand präzise über den Druck der Wassersäule.
  • Werte sind am Gerät, per kostenloser App und im webbasierten Dashboard jederzeit abrufbar.
  • Einrichtung per QR-Code, Tankauswahl aus Liste; meist ohne aufwendige Konfiguration.
  • Vernetzung über WLAN/LAN, Smart-Home-kompatibel; LED-Band zeigt Füllstand vor Ort an.
Elektronisches Messgerät BlueLevel R mit beleuchtetem LED-Rand auf hellem Hintergrund.
Die smarte Füllstandsanzeige erfasst die Wassermenge im Regenwassertank präzise und stellt die Daten digital bereit. Eine integrierte LED-Anzeige informiert zusätzlich direkt am Gerät über den aktuellen Füllstand. Foto: Otto Graf

Regenwassernutzung wird digital

Wer Regenwasser sammelt und für die Gartenbewässerung oder andere Anwendungen nutzt, kennt die Frage nur zu gut. Wie viel Wasser befindet sich eigentlich noch im Tank? Bisher ließ sich das oft nur durch eine grobe Schätzung oder einen Blick unter den Tankdeckel beantworten. Besonders bei unterirdisch eingebauten Zisternen war dies umständlich und wenig präzise. Mit modernen digitalen Lösungen verändert sich dieser Alltag nun deutlich. Der Spezialist für Regenwassernutzung GRAF bietet mit dem BlueLevel R eine intelligente Füllstandsanzeige, die den aktuellen Wasservorrat zuverlässig erfasst und jederzeit abrufbar macht. Dadurch erhalten Nutzer einen genauen Überblick über ihre Regenwasserreserven und können deren Einsatz deutlich besser planen.

Präzise Messung für mehr Transparenz

Im Mittelpunkt des Systems steht eine hydrostatische Messmethode. Dabei wird der Druck gemessen, der durch die Wassersäule im Tank entsteht. Auf dieser Grundlage lässt sich der aktuelle Füllstand besonders präzise bestimmen. Im Vergleich zu einer rein visuellen Kontrolle liefert die Technik deutlich genauere Werte und schafft eine hohe Transparenz bei der Nutzung von Regenwasser. Die erfassten Daten werden kontinuierlich ausgewertet und den Nutzern übersichtlich zur Verfügung gestellt. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie viel Wasser aktuell gespeichert ist. Das erleichtert die Planung der Bewässerung und unterstützt einen bewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Gerade in trockenen Sommermonaten kann dieses Wissen einen wichtigen Vorteil bieten.
Person bewässert einen Garten, während auf einem Smartphone der Füllstand eines Regenwassertanks in einer App angezeigt wird.
Per App oder webbasiertem Dashboard lässt sich der Wasserstand im Regenwassertank jederzeit und ortsunabhängig kontrollieren. Das erleichtert die Planung der Gartenbewässerung und sorgt für mehr Transparenz bei der Regenwassernutzung. Foto: Otto Graf

Daten jederzeit per App verfügbar

Die ermittelten Messwerte stehen nicht nur direkt am Gerät zur Verfügung. Sie können auch bequem über eine kostenlose App oder ein webbasiertes Dashboard abgerufen werden. Dadurch erhalten Anwender jederzeit Zugriff auf die wichtigsten Informationen, unabhängig davon, ob sie sich zu Hause oder unterwegs befinden. Die digitale Darstellung ermöglicht eine schnelle Übersicht über den aktuellen Tankinhalt und erleichtert die Kontrolle der Anlage erheblich. Wer wissen möchte, ob ausreichend Wasser für die nächste Gartenbewässerung vorhanden ist, erhält die Antwort mit wenigen Klicks. Diese ortsunabhängige Verfügbarkeit macht die Nutzung von Regenwasserspeichern komfortabler und unterstützt eine effizientere Planung im Alltag.

Einfache Installation ohne komplizierte Einrichtung

Besonderen Wert legt das System auf eine unkomplizierte Inbetriebnahme. Nach dem Herunterladen der App wird der BlueLevel R über einen individuellen QR Code mit dem Smartphone verbunden. Anschließend kann die passende Tankgröße aus einer umfangreichen Liste vordefinierter Behälter ausgewählt werden. Dieser Schritt erfolgt bequem über ein Drop-down-Menü. Eine aufwendige Konfiguration oder komplizierte Einstellungen sind in den meisten Fällen nicht erforderlich. Sollte dennoch eine individuelle Anpassung gewünscht sein, bietet das System entsprechende Möglichkeiten. Dadurch eignet sich die Lösung sowohl für Fachbetriebe als auch für private Anwender, die ihre Regenwassernutzung unkompliziert digitalisieren möchten.
Person hält eine Gartenbrause, aus der Wasser zur Bewässerung eines Gartens austritt.
Regenwasser wird zunehmend als wertvolle Ressource für die Gartenpflege genutzt. Digitale Füllstandssysteme helfen dabei, die verfügbaren Wasservorräte effizient einzusetzen und den Überblick über die gespeicherte Menge zu behalten. Foto: pixabay, theotherkev

Flexible Vernetzung im Smart Home

Neben der komfortablen Bedienung überzeugt das System auch durch seine vielseitigen Vernetzungsmöglichkeiten. Die Einbindung in bestehende Netzwerke erfolgt wahlweise über WLAN oder LAN. Dadurch lässt sich die Füllstandsanzeige problemlos in unterschiedliche technische Umgebungen integrieren. Besonders interessant ist die Kompatibilität mit gängigen Smart Home Plattformen wie Home Assistant. So können die Messdaten in bestehende Automatisierungs- und Steuerungssysteme eingebunden werden. Nutzer profitieren von einer zentralen Übersicht und können die Informationen gemeinsam mit anderen Smart Home Anwendungen verwalten. Regelmäßige Software Updates sorgen zudem dafür, dass neue Funktionen und Erweiterungen kontinuierlich zur Verfügung gestellt werden.

Für unterschiedliche Einbausituationen geeignet

Auch bei der Installation zeigt sich das System flexibel. Der hydrostatische Sensor wird mithilfe eines drei Meter langen Kabels direkt im Tank befestigt und erfasst dort zuverlässig den Wasserdruck. Für die Verbindung zur Steuereinheit steht ein 20 Meter langes Datenkabel zur Verfügung. Dadurch eignet sich das System für unterschiedlichste Einbausituationen und kann auch bei größeren Entfernungen zwischen Tank und Gebäude problemlos eingesetzt werden. Falls erforderlich, lässt sich die Kabellänge sogar auf bis zu 50 Meter erweitern. Ergänzend zur App informiert ein integriertes LED Band direkt am Gerät über den aktuellen Füllstand. So stehen die wichtigsten Informationen sowohl digital als auch unmittelbar vor Ort jederzeit zur Verfügung.
Resümee von Marinus Falkner (Redaktion “bauen.com“)
Die Digitalisierung hält zunehmend Einzug in die nachhaltige Wasserbewirtschaftung rund ums Haus. Intelligente Messsysteme erleichtern den Alltag, schaffen Transparenz und helfen dabei, vorhandene Ressourcen gezielt einzusetzen. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, wichtige Informationen ortsunabhängig abzurufen und in bestehende Smart-Home-Lösungen einzubinden. So wird Regenwassernutzung noch komfortabler und effizienter.

Quelle29.06.2026
Otto Graf GmbH

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