Tomaten aus dem eigenen Garten schmecken einfach unvergleichlich. Mit einem Tomatenhaus lassen sich optimale Bedingungen schaffen, um den Anbau zu erleichtern und den Ertrag zu steigern.
get social
Mit dem richtigen Werkzeug und Material lässt sich ein Tomatenhaus nicht nur funktional, sondern auch individuell gestalten. Foto: STIHL
Nichts geht über Tomaten aus dem eigenen Garten. Der Anbau kann jedoch seine Tücken haben, denn das leckere Fruchtgemüse, das ursprünglich aus Südamerika kommt, mag es warm und sonnig. Ein kleines Gewächshaus ist für die Sonnenanbeter daher ideal und bietet ihnen perfekte Wachstumsbedingungen. Mit einem Tomatenhaus lässt sich die Pflanzung und Ernte von Tomaten um bis zu vier Wochen vorverlegen: Schon ab Mitte/Ende April, noch vor den Eisheiligen, können die Tomaten gepflanzt werden, denn das hier gezeigte Haus bietet nicht nur Schutz vor kalten Nächten, es kann bei Bedarf dank der Rollen sogar schnell an einen warmen oder trockenen Platz in der Garage oder unter einer Pergola gebracht werden.
Ein mobiles Tomatenhaus sorgt für optimale Wachstumsbedingungen und kann dank Rollen flexibel an sonnige oder geschützte Plätze verschoben werden. Foto: STIHL
Ein weiterer Vorteil: In Pflanzerde statt normalem Gartenboden und an einem trockenen Standort wachsen die Tomaten besser und sind nicht so anfällig für Schädlinge wie Wurzelälchen oder die Korkwurzelkrankheit. Auch die gefürchtete Kraut- und Braunfäule, die über Regen und durch Pilzsporen im Boden übertragen wird, hat dank des Tomatenhauses kaum eine Chance. Einer reichen Ernte steht damit nichts mehr im Wege!
Eine detaillierte Bauanleitung finden Sie in der Bildergalerie auf dieser Seite.
Resümee von Gerhard Bauer (Redaktion “bauen.com“)
Ein Tomatenhaus ist eine tolle Ergänzung für alle Hobbygärtner, die Wert auf frisches und gesundes Gemüse legen. Es schützt nicht nur vor Kälte und Regen, sondern schafft ideale Bedingungen für kräftiges Wachstum und weniger Krankheitsbefall. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, das Haus flexibel zu bewegen und so auf wechselnde Wetterbedingungen zu reagieren. Dadurch wird nicht nur die Anbauzeit verlängert, sondern auch die Ernte sicherer. Wer einmal den Unterschied bei selbst angebauten Tomaten erlebt hat, wird diese Investition sicher nicht bereuen.
Bildergalerie
Für den Bau des Pflanzkastens benötigen Sie:
WERKZEUGE: Gehölzschneider, Motorsäge, Akkuschleifer, Akkuschrauber, ggf. Akkubohrer, Tacker, Spieß/Schraubendreher, Gartenschere.
ZUBEHÖR: Werkbank, Lineal, Bleistift, Maßband, Pinsel, Holzöl/Lasur, Lappen, Trittleiter.
MATERIAL: Möbelroller (4, 2 mit Bremse), Lochbohrer (12 mm), Schlauch (10 mm, 1 m), Silikon, Schrauben (120 mm x 12, 100 mm x 12, 50 mm x 82, 20 mm x 16, 15 mm Rundkopf x 36).
HOLZ: Bretter (8 x 1.500 x 100 x 18 mm, 8 x 564 x 100 x 18 mm, 1 Bodenplatte 1.464 x 564 x 18 mm), Kanthölzer für Dach/Giebel (verschiedene Maße).
PLEXIGLAS: 1 x 1.464 x 1.355 x 2 mm (Hinterwand), 2 x 1.464 x 450 x 2 mm (Dach).
FOLIE: 1 x 2.500 x 1.500 mm.
PSA: Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Schnittschutzkleidung, Maske. Foto: STIHL
Legen Sie in der Werkstatt das benötigte Material und die Geräte bereit, dann kann es losgehen. Wenn Sie mit einem Gehölzschneider oder einer Motorsäge arbeiten, ist ein Augenschutz wichtig, damit umherfliegende Sägespäne keine Verletzungen an den Augen verursachen. Auch Schutzhandschuhe, eine Schnittschutzhose und Schnittschutzschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung. Beginnen Sie mit dem Zuschnitt der Bretter für den Pflanzkasten, dafür ist ein kleiner, leichter Gehölzschneider wie der GTA 26 von STIHL ideal. Für die größeren Pfosten ist eine leistungsstärkere Akku-Motorsäge, etwa die STIHL MSA 70, besser geeignet. Foto: STIHL
Fixieren Sie die Bretter auf der Werkbank und messen die benötigten Längen ab: 8 Bretter mit einer Länge von 1500 mm und 8 Bretter mit einer Länge von 564 mm müssen am Ende vorhanden sein. Nun schneiden Sie die Bretter mit einem sauberen, glatten Schnitt mit dem Gehölzschneider entsprechend zu. Foto: STIHL
Fixieren Sie die Bretter auf der Werkbank und messen die benötigten Längen ab: 8 Bretter mit einer Länge von 1500 mm und 8 Bretter mit einer Länge von 564 mm müssen am Ende vorhanden sein. Nun schneiden Sie die Bretter mit einem sauberen, glatten Schnitt mit dem Gehölzschneider entsprechend zu. Foto: STIHL
Nun schneiden Sie die Pfosten für das Dach zu. Verwenden Sie hierfür eine Motorsäge wie die STIHL Akku-Motorsäge MSA 70. Spannen Sie das Kantholz ein, messen die entsprechenden Längen ab und sägen die Pfosten passend zu. Bei den Pfosten für den Giebel zeichnen Sie an einem Ende mit dem Winkellineal einen 45-Grad-Winkel an. Mit einem glatten, sauberen Schnitt sägen Sie nun erst die Gehrung und dann das Kantholz auf die entsprechende Länge ab: Sie benötigen zwei 340 mm lange Stücke und zwei 400 mm lange. Die Länge wird von der Spitze weg gemessen. Foto: STIHL
Nun schneiden Sie die Pfosten für das Dach zu. Verwenden Sie hierfür eine Motorsäge wie die STIHL Akku-Motorsäge MSA 70. Spannen Sie das Kantholz ein, messen die entsprechenden Längen ab und sägen die Pfosten passend zu. Bei den Pfosten für den Giebel zeichnen Sie an einem Ende mit dem Winkellineal einen 45-Grad-Winkel an. Mit einem glatten, sauberen Schnitt sägen Sie nun erst die Gehrung und dann das Kantholz auf die entsprechende Länge ab: Sie benötigen zwei 340 mm lange Stücke und zwei 400 mm lange. Die Länge wird von der Spitze weg gemessen. Foto: STIHL
Schleifen Sie alle Schnittkanten mit einem Handschleifer (etwa einem Akkuschleifer) oder per Hand mit Schmirgelpapier glatt, damit keine Spreißel oder Holzfasern überstehen, an denen man sich später verletzen könnte. Foto: STIHL
Schleifen Sie alle Schnittkanten mit einem Handschleifer (etwa einem Akkuschleifer) oder per Hand mit Schmirgelpapier glatt, damit keine Spreißel oder Holzfasern überstehen, an denen man sich später verletzen könnte. Foto: STIHL
Damit das Tomatenhaus später im Freien vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und Pilz- oder Schädlingsbefall geschützt ist, behandeln Sie es von allen Seiten und an den Schnittkanten mit einer umweltfreundlichen Holzlasur oder einem Holzöl. Lassen Sie die Lasur bzw. das Öl gut einwirken und nach Herstellerangaben durchtrocknen, bevor Sie mit dem Zusammenbau beginnen. Foto: STIHL
Damit das Tomatenhaus später im Freien vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und Pilz- oder Schädlingsbefall geschützt ist, behandeln Sie es von allen Seiten und an den Schnittkanten mit einer umweltfreundlichen Holzlasur oder einem Holzöl. Lassen Sie die Lasur bzw. das Öl gut einwirken und nach Herstellerangaben durchtrocknen, bevor Sie mit dem Zusammenbau beginnen. Foto: STIHL
Beginnen Sie mit der Dachkonstruktion und verschrauben Sie drei der 1.464 mm langen Kanthölzer mit zwei der 564 mm langen zu einem Rechteck. Dafür benötigen Sie sechs Schrauben von 120 mm Länge – je eine pro Seite der langen Kanthölzer. Damit das Holz nicht reißt, sollten Sie diese und alle weiteren Schraublöcher (vor allem die für die großen, langen Schrauben) mit einem Holzbohrer vorbohren. Ziehen Sie die Schrauben nicht gleich fest, sondern erst, wenn alle Kanthölzer aneinandergeschraubt sind. So vermeiden Sie, dass sich der Rahmen verzieht. Foto: STIHL
Beginnen Sie mit der Dachkonstruktion und verschrauben Sie drei der 1.464 mm langen Kanthölzer mit zwei der 564 mm langen zu einem Rechteck. Dafür benötigen Sie sechs Schrauben von 120 mm Länge – je eine pro Seite der langen Kanthölzer. Damit das Holz nicht reißt, sollten Sie diese und alle weiteren Schraublöcher (vor allem die für die großen, langen Schrauben) mit einem Holzbohrer vorbohren. Ziehen Sie die Schrauben nicht gleich fest, sondern erst, wenn alle Kanthölzer aneinandergeschraubt sind. So vermeiden Sie, dass sich der Rahmen verzieht. Foto: STIHL
Beginnen Sie mit der Dachkonstruktion und verschrauben Sie drei der 1.464 mm langen Kanthölzer mit zwei der 564 mm langen zu einem Rechteck. Dafür benötigen Sie sechs Schrauben von 120 mm Länge – je eine pro Seite der langen Kanthölzer. Damit das Holz nicht reißt, sollten Sie diese und alle weiteren Schraublöcher (vor allem die für die großen, langen Schrauben) mit einem Holzbohrer vorbohren. Ziehen Sie die Schrauben nicht gleich fest, sondern erst, wenn alle Kanthölzer aneinandergeschraubt sind. So vermeiden Sie, dass sich der Rahmen verzieht. Foto: STIHL
Als nächstes entsteht der Giebel, der auf das Dach aufgesetzt wird: Dazu werden jeweils ein 400 mm und ein 340 mm langes Kantholz mit den winkligen Enden zusammengeschraubt. Anschließend werden die beiden Giebel an dem letzten der vier 1.464 mm langen Kanthölzer befestigt. Insgesamt benötigen Sie sechs Schrauben mit 120 mm Länge. Foto: STIHL
Als nächstes entsteht der Giebel, der auf das Dach aufgesetzt wird: Dazu werden jeweils ein 400 mm und ein 340 mm langes Kantholz mit den winkligen Enden zusammengeschraubt. Anschließend werden die beiden Giebel an dem letzten der vier 1.464 mm langen Kanthölzer befestigt. Insgesamt benötigen Sie sechs Schrauben mit 120 mm Länge. Foto: STIHL
Als nächstes entsteht der Giebel, der auf das Dach aufgesetzt wird: Dazu werden jeweils ein 400 mm und ein 340 mm langes Kantholz mit den winkligen Enden zusammengeschraubt. Anschließend werden die beiden Giebel an dem letzten der vier 1.464 mm langen Kanthölzer befestigt. Insgesamt benötigen Sie sechs Schrauben mit 120 mm Länge. Foto: STIHL
Weiter geht es mit dem Pflanzkasten: Verbinden Sie zwei 1.680 mm lange Kanthölzer mit vier kurzen Brettern (564 x 100 mm) und 32 Schrauben (50 mm). Schrauben Sie das erste Brett mit 18 mm Überstand an die Kanthölzer, nutzen Sie ein Reststück als Abstandshalter. Fixieren Sie die übrigen drei Bretter ohne Abstand. Jede Brettseite erhält zwei Schrauben. Achten Sie auf gleiche Abstände für ein gleichmäßiges Bild. Wiederholen Sie den Vorgang für das zweite Seitenteil. Foto: STIHL
Weiter geht es mit dem Pflanzkasten: Verbinden Sie zwei 1.680 mm lange Kanthölzer mit vier kurzen Brettern (564 x 100 mm) und 32 Schrauben (50 mm). Schrauben Sie das erste Brett mit 18 mm Überstand an die Kanthölzer, nutzen Sie ein Reststück als Abstandshalter. Fixieren Sie die übrigen drei Bretter ohne Abstand. Jede Brettseite erhält zwei Schrauben. Achten Sie auf gleiche Abstände für ein gleichmäßiges Bild. Wiederholen Sie den Vorgang für das zweite Seitenteil. Foto: STIHL
Stellen Sie die beiden Seitenteile hochkant auf, damit Sie die langen Bretter, die den Pflanzkasten vervollständigen, anschrauben können. Verfahren Sie genauso wie beim Anschrauben der Bretter an den schmalen Seiten; auch hier benötigen Sie noch einmal 32 Schrauben von 50 mm Länge. Beginnen Sie mit dem unteren Brett, das ebenfalls mit einem Überstand von 18 mm an den Pfosten geschraubt wird, bevor die restlichen drei Bretter angebracht werden. Kippen Sie nun die ganze Konstruktion auf die andere Seite, um auch die letzte Seite mit den Brettern zu verbinden. Foto: STIHL
Stellen Sie nun das Tomatenhaus auf und schrauben Sie den Dachrahmen mit vier Schrauben von 100 mm Länge auf den senkrechten Pfosten fest. Damit Sie von oben gut an die Schrauben kommen, steigen Sie auf eine Trittleiter oder einen Tritthocker. Achten Sie darauf, dass dieser stabil und ohne zu wackeln steht. Foto: STIHL
Stellen Sie nun das Tomatenhaus auf und schrauben Sie den Dachrahmen mit vier Schrauben von 100 mm Länge auf den senkrechten Pfosten fest. Damit Sie von oben gut an die Schrauben kommen, steigen Sie auf eine Trittleiter oder einen Tritthocker. Achten Sie darauf, dass dieser stabil und ohne zu wackeln steht. Foto: STIHL
Nun wird der Dachgiebel auf den Rahmen aufgesetzt und angeschraubt. Verwenden Sie hierfür vier Schrauben von 100 mm Länge, die im rechten Winkel zur Dachneigung eingeschraubt werden. Foto: STIHL
Nun wird der Dachgiebel auf den Rahmen aufgesetzt und angeschraubt. Verwenden Sie hierfür vier Schrauben von 100 mm Länge, die im rechten Winkel zur Dachneigung eingeschraubt werden. Foto: STIHL
Langsam nimmt das Tomatenhaus Gestalt an. Zum Anschrauben der Bodenplatte legen Sie es aber noch einmal auf die Seite. Stellen Sie die Bodenplatte in die ausgesparte Lücke und schrauben Sie sie von unten mit vier Schrauben (100 mm Länge) an die senkrechten Pfosten. Damit sich die Bodenplatte durch das Gewicht der Erde später nicht nach unten durchbiegt, wird sie von der Seite mit 18 Schrauben von 50 mm Länge – je sieben an den langen und je zwei an den kurzen Seiten – an den unteren Brettern fixiert. Diese kleineren Schrauben können Sie ohne Vorbohren ins Holz schrauben, wenn Sie selbstschneidende Schrauben wie beispielsweise Spax-Schrauben verwenden. Foto: STIHL
Langsam nimmt das Tomatenhaus Gestalt an. Zum Anschrauben der Bodenplatte legen Sie es aber noch einmal auf die Seite. Stellen Sie die Bodenplatte in die ausgesparte Lücke und schrauben Sie sie von unten mit vier Schrauben (100 mm Länge) an die senkrechten Pfosten. Damit sich die Bodenplatte durch das Gewicht der Erde später nicht nach unten durchbiegt, wird sie von der Seite mit 18 Schrauben von 50 mm Länge – je sieben an den langen und je zwei an den kurzen Seiten – an den unteren Brettern fixiert. Diese kleineren Schrauben können Sie ohne Vorbohren ins Holz schrauben, wenn Sie selbstschneidende Schrauben wie beispielsweise Spax-Schrauben verwenden. Foto: STIHL
Langsam nimmt das Tomatenhaus Gestalt an. Zum Anschrauben der Bodenplatte legen Sie es aber noch einmal auf die Seite. Stellen Sie die Bodenplatte in die ausgesparte Lücke und schrauben Sie sie von unten mit vier Schrauben (100 mm Länge) an die senkrechten Pfosten. Damit sich die Bodenplatte durch das Gewicht der Erde später nicht nach unten durchbiegt, wird sie von der Seite mit 18 Schrauben von 50 mm Länge – je sieben an den langen und je zwei an den kurzen Seiten – an den unteren Brettern fixiert. Diese kleineren Schrauben können Sie ohne Vorbohren ins Holz schrauben, wenn Sie selbstschneidende Schrauben wie beispielsweise Spax-Schrauben verwenden. Foto: STIHL
Nun werden die vier Bodenrollen angeschraubt. Dazu benötigen Sie 16 Schrauben (20 mm Länge). Die beiden Rollen mit Bremse kommen jeweils an eine der schmalen Seiten, die anderen beiden Rollen ohne Bremse auf die andere Schmalseite. Anschließend bohren Sie mit einem Lochbohrer (12 mm Durchmesser) etwa 30 bis 40 Löcher in die Bodenplatte, damit später überschüssiges Gießwasser ablaufen kann und keine Staunässe entsteht. Foto: STIHL
Damit der Pflanzkasten lange hält, kleiden Sie ihn von innen mit Teichfolie aus. Tipp: Legen Sie die Folie vor dem Einbau kurz in die Sonne. Dann erwärmt sie sich, wird weich und lässt sich einfacher verarbeiten und falten. Schlagen Sie die Folie an den oberen Kanten um und tackern Sie sie mit Klammern im Abstand von 10 bis 15 cm fest. Foto: STIHL
Anschließend bohren Sie mit einem Spieß oder Schraubendreher an den Stellen, an denen sich ein Abzugsloch befindet, Löcher in die Folie, durch die Sie dann die in etwa 20 mm Länge geschnittenen Schlauchstücke stecken. Foto: STIHL
Fast fertig! Nun werden noch das Dach und die Rückwand angebaut. Das Dach schützt die empfindlichen Tomatenpflanzen vor Regen, die Rückwand vor Wind und Zugluft. Tipp: Bohren Sie unbedingt die Löcher für die Schrauben, mit denen das Plexiglas an die Holzkonstruktion geschraubt wird, vor, sonst reißt der Kunststoff. Am besten eignet sich dafür ein scharfer Holzbohrer. Wenn alle Löcher vorgebohrt sind – an den Giebelseiten je 3, entlang der Firstkante noch einmal 4 – werden die beiden 450 mm breiten Plexiglasscheiben auf das Dach geschraubt. Für die Rückwand verfahren Sie genauso. Es reicht, wenn Sie an den senkrechten Seiten je 6 und an der oberen waagrechten Seite unter dem Dach 4 Löcher bohren. Insgesamt benötigen Sie zum Befestigen der 3 Plexiglasplatten 36 Rundkopfschrauben (15 mm Länge). Foto: STIHL
Zum Schluss dichten Sie den First mit Silikon ab, damit kein Regenwasser zwischen Plexiglas
und Holz gelangen kann. Foto: STIHL
Wenn das Silikon ausgehärtet ist, können Sie das Tomatenhaus an seinen Platz im Garten stellen, mit Erde befüllen (ca. 280–300 Liter für die hier verwendeten Maße) und bepflanzen. Foto: STIHL
Wenn das Silikon ausgehärtet ist, können Sie das Tomatenhaus an seinen Platz im Garten stellen, mit Erde befüllen (ca. 280–300 Liter für die hier verwendeten Maße) und bepflanzen. Foto: STIHL
Nichts geht über Tomaten aus dem eigenen Garten. Der Anbau kann jedoch seine Tücken haben, denn das leckere Fruchtgemüse, das ursprünglich aus Südamerika kommt, mag es warm und sonnig. Ein kleines Gewächshaus ist für die Sonnenanbeter daher ideal und bietet ihnen perfekte Wachstumsbedingungen. Foto: STIHL