Gedeckter Tisch für Schmetterlinge

Über sechzig Arten unserer heimischen Schmetterlinge stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten, so der Naturschutzbund. Einer der Gründe dafür ist, dass Schmetterlinge immer weniger Nahrungsquellen finden. Deswegen ist es umso wichtiger, den bunten Faltern einen Lebensraum zu bieten.
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Schmetterlingsfreundliche Blütenpracht für den Garten
Die Blüten der Hydrangea (S)witch® Ophelia starten im Juni Limonengelb. Foto: Harries Plantdesign
Auch im heimischen Garten können die Falter Nahrung finden, denn bestimmte Pflanzen mögen die bunten Falter in unserem Garten oder auf dem Balkon besonders gern. Damit können wir alle etwas zum Schutz der Arten beitragen: Wichtig ist die Auswahl der richtigen Balkon- und Gartenpflanzen: Diese müssen Nektar bieten und dürfen keine gefüllten Blüten haben. Wer außerdem dafür sorgt, dass in seinem Garten oder auf dem Balkon von Frühling bis in den Herbst immer etwas blüht, macht schon vieles richtig.
 
Buddleja Summerlounge
Zieht Schmetterlinge magisch an – Buddleja Summerlounge®. Foto: Harries Plantdesign

Summerlounge®

Einer dieser Schmetterlingsmagneten ist die Buddleja Summerlounge. 
Wenn die Sonne scheint und sich die ganze Welt draußen aufhält, ist der Schmetterlingsflieder Summerlounge genau der richtige Begleiter, denn selbst starke Hitze macht dem robusten und wuchsfreudigen Gartenblüher nichts aus. Mit seinen duftenden Rispen begeistert er Mensch und Tier. Besonders an der Summerlounge ist der zwergige Wuchs, denn so lässt sich der duftende Flieder auch in kleine Gärten, auf die Terrasse oder auf den Balkon holen. Dort setzt Summer Lounge Farbakzente und verströmt einen süßen Duft, der uns und eine Vielzahl bunter Schmetterlinge anlockt.

Während seiner Blütezeit von Juli bis zum Frost strahlt der Schmetterlingsflieder je nach Sorte in Gelb, Weiß, Rosa, Blau oder Violett. Der pflegeleichte Zwerg-Sommerflieder gedeiht an einem sonnigen Standort auf normalem, leichtem und durchlässigem Substrat. Die nektarreichen und nach Honig duftenden Blüten sorgen für eine regelrechte Artenvielfalt und Abwechslung im Garten. 
 
Hydrangea Switch Ophelia
Hydrangea (S)witch® Ophelia lockt viele Insekten an. Foto: Harries Plantdesign

Switch®

Die Rispenhortensie Hydrangea paniculata (S)witch leistet ebenfalls einen guten, ökologischen Beitrag im Garten. Sie ist mit Nährklasse und Blütezeit eine gute Pflanze, um Bienen und Schmetterlinge im Garten zu nähren. Eine weitere Besonderheit dieser Hortensie ist ihr außergewöhnliches Farbspiel. Schon im Mai zeigen sich die hellgrünen, knospigen Blütenstände, die unter natürlichen Bedingungen bereits Ende Mai in einem leichten Limonengelb blühen. Vor allem zu Beginn Blütezeit finden sich zahlreiche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge auf den Blüten. Bis September wechselt die Farbe über Zartrosa in ein warmes Rosarot. Die kompakt aufbauenden Pflanzen blühen insgesamt rund 150 Tage im Jahr.
 
Wildrose Rosy Boom
Rosy Boom® als attraktive Zierde im Kübel. Foto: Harries Plantdesign

Rosy Boom®

Rosen sind bei den meistern Gärtnern sehr beliebt. Ob die duftenden Schönheiten allerdings Schmetterlinge und Insekten anziehen, hängt von der Sorte ab. Viele gezüchtete Sorten sind inzwischen gefüllt und somit können Insekten den Nektar nicht erreichen. Nicht so die Rose Rosy Boom. Sie ist besonders geeignet für den Schmetterlingsgarten. Schmetterlinge lieben die ungefüllten, einfachen Blüten der Strauchrose.
 
Rosy Boom Mini
Die Wildrose Rosy Boom® Mini hat viele, rispenartig angeordnete Blüten und Knospen. Foto: Harries Plantdesign
Wer sich die wilde Schönheit in den Garten holt, wird mit einem wunderbaren Duft und einem schönen Anblick belohnt. Die Rosy Boom ist ein echter Dauerblüher, von Juni bis August öffnet sie ihre in Dolden, mit einer Blütezeit von bis zu 100 Tagen. Während der Blütezeit ist die Rosy Boom übersät mit zahlreichen Blüten an den Rispen. Es gibt sie in Weiß, Rosa, Rot und Pink. Sie wird zwischen 100 – 150 cm hoch. Der kompakte Wuchs der Rosy Boom® Mini kommt besonders bei Beeteinfassungen bei der Kübelbepflanzung auf Balkon und Terrasse zur Geltung. Wer weniger Platz im Garten hat, kann die kleinere Rosy Boom Mini in Pink wählen.
 
Schmetterlingspflanzen verzaubern Groß und Klein
Verzaubert Groß und Klein: Hydrangea (S)witch® Ophelia. Foto: Harries Plantdesign

Was fressen Raupen

Ein reichhaltiges Nektarangebot lockt zwar Schmetterlinge in den Garten, doch sie bleiben nur Gäste, wenn wir uns nicht gleichzeitig auch um ihre Raupen kümmern. Vergessen wir nicht: Ohne Raupen keine Schmetterlinge! Im Gegensatz zu den Faltern interessieren sie sich nicht für Nektar, sondern haben es auf Blätter einheimischer Pflanzen abgesehen. Während der Schmetterling eine Vielzahl unterschiedlicher Nektarquellen aufsucht, ist seine Raupe in Bezug auf ihre Futterpflanze schon wählerischer. So lebt die Raupe des Schwalbenschwanzes auf der Wilden Möhre oder der Petersilie, Raupen von Schachbrett und Ochsenauge ernähren sich von Gräsern, und die Larve des Mittleren Weinschwärmers hat sogar eine exotische Futterpflanze auf ihrem Speisezettel: Sie frisst auch die Blätter der Fuchsie.

Quelle10.05.2021
Harries Plantdesign GmbH & Co. KG

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