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Blumenzwiebeln richtig setzen

Expertentipp: Bodenvorbereitung im Herbst hilft Blühpflanzen im Frühling! Schneeglöckchen, Krokusse und Narzissen stimmen bereits ab Februar auf den Frühling ein. Als Frühblüher sprießen sie aus einer Zwiebel oder Knolle, die alle nötigen Nährstoffe in sich birgt.
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Foto: djd / Viking
Wer die Erde in seinem Garten umgräbt, macht sie durchlässiger und schafft beste Bedingungen für Blumenzwiebeln und -knollen. Mit einer Motorhacke ist die Arbeit auch in größeren Beeten zügig erledigt. Foto: djd / Viking
Deshalb können sie schon blühen, während der Boden noch Winterruhe hält. Aber wie werden Zwiebeln und Knollen im Herbst richtig gesetzt?
 

Beim Umgraben die Kräfte schonen

"Ob als Pracht im Beet oder auf dem Rasen - Zwiebel- und Knollenblumen benötigen einen wasserdurchlässigen Boden, damit sie nicht faulen", erklärt Viking Gartenfachmann Christoph Völz. Wer im Herbst etwas für das Erdreich tue, mache seinen Garten auch gleich fit für den Winter. Beete sollten zunächst umgegraben werden. "Das ist zwar ein Kraftakt, aber gerade schwere Böden profitieren davon. Denn einmal aufgelockert, dringt später der Frost tiefer ein, sprengt feste Formen auf und sorgt für eine krümelige Struktur", so Völz. Ergonomische Motorhacken, zum Beispiel von Viking, schonen beim Umgraben die Kräfte. "Die beste Pflanzzeit für Blumenzwiebeln ist im Oktober, wenn die Vegetationsphase noch nicht beendet ist", sagt der Gartenprofi. "Dann können die Zwiebeln und Knollen schon erste Wurzeln austreiben und gestärkt überwintern."
 
Foto: djd / Viking
Das Gras wird nach der Herbstdüngung weiter gemäht, bis kalte Nächte sein Wachstum stoppen. Dabei landet auch herabgefallenes Laub im Grasfangkorb und muss nicht extra vom Rasen gesammelt werden. Foto: djd / Viking

Kalium-Dünger stärkt Pflanzen gegen Frost

Wer Blumenzwiebeln auf dem Rasen anpflanzt, sollte ihn vorher vertikutieren, um die Grasnarbe von Rasenfilz zu befreien. "Danach ist es Zeit für die Herbstdüngung", sagt Völz. "Sie sollte viel Kalium enthalten, das die Pflanzen resistenter gegen Frost macht." Das Gras wird gemäht, bis kalte Nächte das Wachstum stoppen. Wenn der letzte Schnitt als Mulchschicht auf den Beeten verteilt wird, schützt er Wurzeln vor Kälte und die Erde vor Trockenheit - wertvoll besonders für Sandböden. Damit der Grünschnitt keine undurchlässige Schicht bildet, können Gartenfreunde Sägespäne untermischen. Nach dem Winter sollten sie den Mulch wieder abtragen. Auf der Wiese schützt der Grasbewuchs die Blumenzwiebeln. Im Frühling zahlt es sich aus, wenn nur frühe Arten den Rasen zieren. "Sie haben ausgeblüht, bevor das Gras wächst und gemäht werden muss", so Christoph Völz.
Schlagworte
#Garten #Blumen

Quelle22.04.2016
djd / Viking

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