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Tipps fürs Arbeiten im Homeoffice

Ja, es ist bequem sich auf die Couch zu verkrümeln, die Kuscheldecke umzuwickeln und den Laptop in den Schoss zu holen. Doch wenn wir uns statt für einen geordneten Arbeitsplatz am Schreibtisch für einen gemütlichen Kuschelplatz entscheiden, hat das gleich zwei Nachteile: Erstens bereiten wir unserem Rücken auf Dauer damit keine Freude. 
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Tipps fürs Arbeiten im Homeoffice. Foto: Pegels.com
Tipps fürs Arbeiten im Homeoffice. Foto: Pegels.com
Um privat Nachrichten zu schreiben, seine Lieblingsserie auf Netflix zu gucken oder einer anderen Freizeitbeschäftigung nachzugehen, ist das in Ordnung. Allerdings verbringen wir beim Homeoffice nicht nur eine Stunde in der Position, sondern etwa ein Drittel des Tages. Der zweite Nachteil ist, dass die Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwimmen. Unser Unterbewusstsein ist mächtiger als wir denken. Sich einen Arbeitsplatz auf der Couch oder im Bett zu suchen, signalisiert unserem Kopf Freizeit und das erschwert ein konzentriertes Arbeiten. Auch in anderer Richtung gefährden wir die Grenze. Wenn der ursprüngliche Freizeitplatz zum Arbeitsplatz wird, wird es uns zunehmend schwerer fallen, hier von Arbeit abzuschalten. Daher ist ein vernünftiges Arbeitsumfeld die wichtigste Voraussetzung, damit das Homeoffice für Arbeitgeber und -nehmer zum Erfolg wird. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen die Produktivität gesteigert werden kann. 

1. Einrichtung des Homeoffice

Wohl dem, der für sein Homeoffice einen separaten Raum zur Verfügung hat. Doch auch wenn dies nicht der Fall ist, empfiehlt es sich, den Arbeitsbereich klar abzustecken. Das Konstrukt Homeoffice stützt sich in der Einrichtung auf die drei Grundpfeiler: Schreibtisch, Stuhl sowie Beleuchtung. Dabei sollte die Einrichtung optisch ansprechend und zugleich funktional sein.
 
Der Schreibtisch. Foto: pixabay.com
Der Schreibtisch. Foto: pixabay.com
Der Schreibtisch: Besonders praktisch sind höhenverstellbare Schreibtische. Denn es ist kein Geheimnis mehr. Sitzen ist das neue Rauchen. Um Rückenproblemen vorzubeugen, ist ein Wechsel von Stehen und Sitzen vorteilhaft. Grundsätzlich sollte der Schreibtisch genug Platz bieten, dass alle wichtigen Arbeitsutensilien in Reichweite darauf zurechtgelegt werden können, um nicht in regelmäßigen Abständen aus dem Arbeitsfluss gerissen zu werden, weil man nach dem Textmarker, dem Locher oder einen wichtigen Ordner rennt. Wer mit vielen Unterlagen hantiert, für den ist ein Schreibtisch mit Schubladen optimal. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz fördert eine strukturierte Arbeitsweise. Eine alternative Lösung, um Ordner systematisch zu verstauen, sind Rollcontainer oder Regale. Regale haben dabei noch einen anderen praktischen Nutzen. Sie eignen sich auch hervorragend als Raumteiler, zum Beispiel um den Arbeitsbereich abzugrenzen. Mit einem Regal nach Maß kann das Regal perfekt an die Gegebenheiten des Zimmers angepasst werden.

Der Stuhl: Was im Büro eine Selbstverständlichkeit ist, sollte auch in den eigenen vier Wänden beachtet werden: Ein ergonomischer Bürostuhl schont unsere Gesundheit und senkt das Risiko von Rückenbeschwerden. Armlehnen sind kein Muss, allerdings sorgen sie für mehr Bequemlichkeit und sind vor allem bei langen Sitzphasen eine angenehme Entlastung für die Arme.
 
Die Beleuchtung. Foto: pixabay.com
Die Beleuchtung. Foto: pixabay.com
Die Beleuchtung: Schlechte Beleuchtung überansprucht unsere Augen und kann Kopfschmerzen und Müdigkeit zur Folge haben. Darum sollte auf jeden Fall für ausreichend Licht am Arbeitsplatz gesorgt werden. Am besten ist natürliches Tageslicht. Hierbei spielt die Ausrichtung des Schreibtisches eine wichtige Rolle. Im Idealfall ist der Schreibtisch rechtwinklig zum Fenster positioniert. Zusätzlich sollte eine Deckenleuchte für eine ausreichende Grundhelligkeit sorgen. Für eine gezielte Ausleuchtung des Arbeitsplatzes sollte auf eine Schreibtischlampe nicht verzichtet werden.

Damit das Homeoffice keine langweilige Einöde ist, kann durch den Einsatz zusätzlicher Dekoration – in Maßen statt in Massen – ein optisch ansprechender Arbeitsplatz geschaffen werden. Eine Pflanze auf dem Tisch, unaufdringliche Bilder an der Wand sowie Ordnerablagen und Aufbewahrungsboxen verbessern die Arbeitsatmosphäre, ohne für Ablenkung zu sorgen.

2. Ablenkung minimieren, Disziplin maximieren

Die Versuchung ist groß. Mal schnell ein paar Handgriffe im Haushalt erledigen, klingt gut, kann aber dazu führen, dass die Produktivität im Homeoffice leidet. Denn damit muten wir unserer Aufmerksamkeit einen ständigen Wechsel zwischen Freizeit und Arbeit zu, was die Konzentration hemmt, da wir uns jedes Mal neu einstellen müssen. Darüber hinaus sollte auch der Griff im Kleiderschrank nicht zu einem Freizeitoutfit gehen. Indem wir uns für ein ordentliches Outfit entscheiden, schaffen wir uns selber bewusst eine Arbeitsatmosphäre, in der wir unser Potential ausschöpfen können.
 
Ablenkung minimieren, Disziplin maximieren. Foto: pixabay.com
Ablenkung minimieren, Disziplin maximieren. Foto: pixabay.com
Wichtig ist außerdem Selbstdisziplin. Nur wer sich erfolgreich zum konzentrierten Arbeiten motivieren kann, kann vom Homeoffice profitieren. Hilfreich ist dabei, am Morgen eine To-Do-Liste aufzustellen. Dadurch schafft man sich eine gute Orientierung und ist weniger geneigt, den Tag mit Nebensächlichkeiten zu vergeuden. 

Zudem sollte Bekannten und Verwandten klar signalisiert werden, dass man auf Arbeit ist und nicht für einen spontanen Besuch verfügbar ist. Schließlich würde die Mama auch im Büro nicht auf einen Kaffee vorbeikommen. 

Doch neben zu viel Ablenkung kann auch zu wenig Ablenkung zu schaffen machen. Im Büro pendelt man von der Kaffeemaschine zum Stuhl hin und her, entspannt beim Plausch mit den Kollegen und genießt gemeinsam die Mittagspause. Das alles fehlt im Homeoffice. Allzu schnell ist man verleitet auch die Mittagspause fleißig durchzuarbeiten und zum Quatschen ist niemand in der Nähe. Um kurz zu entspannen und damit die Konzentration nicht vorzeitig in den Keller sackt, hilft es, regelmäßig aufzustehen, verschiedene Bewegungseinheiten wie kurze Dehnübungen in den Tag zu integrieren und sich bewusst bildschirmfreie Pausen zu gönnen.

Quelle12.02.2019
j.g.

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