Innovative Materialklasse

Ein mineralischer Dämmstoff eröffnet neue Möglichkeiten für die energetische Sanierung von Bestandsbauten. Die Materialeigenschaften ermöglichen eine effiziente und saubere Anwendung in unterschiedlichen Bereichen der Gebäudehülle.
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Einbringen von Tonschaum durch Bohrlöcher in zweischaliges Mauerwerk.
Hier wird sichtbar, wie der Dämmstoff seine Stärke ausspielt: Er gelangt selbst in schmale Hohlräume und ermöglicht eine energetische Verbesserung, ohne die Fassade zu verändern. Foto: BASF
BASF etabliert mit Cavipor® eine innovative Materialklasse auf dem Dämmstoffmarkt: Tonschaum. Das mineralbasierte Dämmsystem wurde speziell für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden mit zweischaligem Mauerwerk entwickelt. Seit kurzem ist Cavipor zudem für die Dämmung von Geschossdecken und Dächern als Zwischensparrenfüllung zugelassen. Damit bietet Cavipor eine Lösung für die Wärmedämmung der kompletten Gebäudehülle.

„Mit der Etablierung von Tonschaum im Dämmstoffmarkt setzen wir neue Maßstäbe für energieeffiziente Sanierungslösungen. Cavipor ist ein einzigartiges Material, das der Gebäudedämmungsbranche erhebliche und nachhaltige Vorteile bietet. Es unterstreicht das starke Bekenntnis der BASF, die grüne Transformation der diversen Kundenbranchen, die wir bedienen, zu unterstützen“, sagt Dr. Ramkumar Dhruva, Leiter des Unternehmensbereichs Monomers bei BASF.
Backsteingebäude im Grünen, sonnige Szene mit Solarpaneelen an der Fassade.
Solche Bestandsbauten profitieren besonders von einer nachträglichen Hohlraumdämmung. Dank ihr bleibt der Charakter des Hauses erhalten bei gleichzeitiger Verbesserung des Wohnklimas und der Einsparung von Energie. Foto: BASF
BASF arbeitet mit einem Netzwerk von Vertriebspartnern in Europa zusammen, die die fachgerechte Anwendung des Tonschaums durch geschulte Verarbeiter sicherstellen. „Durch die enge Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern in Deutschland, den Niederlanden, Irland und UK wurden bereits rund 2000 Häuser mit Cavipor gedämmt und die innovative Dämmalternative wächst in ganz Europa weiter. Cavipor kann die Energieeffizienz eines Gebäudes erheblich verbessern, zur Einsparung von CO2 beitragen und ein angenehmes Wohnklima fördern“, so Dr. Frank Reuter, Business Manager für Cavipor bei BASF. 
Nahaufnahme eines fließenden Tonschaums mit weicher Struktur im Herstellungsprozess.
Der Tonschaum Cavipor ® besteht aus drei wasserbasierten Komponenten, die mit Luft aufgeschäumt einen leistungsstarken Dämmstoff ergeben. Foto: BASF
Cavipor lässt sich problemlos transportieren und sauber verarbeiten – ganz ohne Staub oder Fasern. Der Dämmschaum besteht aus drei wasserbasierten Komponenten, die am Einsatzort mit Luft auf das zehnfache Volumen aufgeschäumt und über kleine Bohrlöcher in die Hohlschicht eingebracht werden. Die Fließfähigkeit des Schaums ermöglicht eine gleichmäßige Füllung der Hohlräume. Durch seine einzigartige Beschaffenheit ist Tonschaum nicht brennbar, wasserabweisend und gleichzeitig dampfdurchlässig – so hält das Gebäude Umwelteinflüssen stand und bleibt atmungsaktiv.

Mit seiner Dämmwirkung gehört Cavipor zur förderfähigen Wärmeleitgruppe 035 und erfüllt höchste Emissionsstandards, ausgezeichnet mit dem EMICODE® EC1PLUS Siegel. Bei Um- oder Rückbauarbeiten am Gebäude kann Cavipor gemäß den lokalen Vorgaben ohne aufwändige Trennung vom restlichen Bauschutt als Unterbaumaterial recycelt oder entsorgt werden.
Resümee von Mareike Tiefenthaler (Redaktion “bauen.com“)
Tonschaum setzt ein Zeichen im Bereich Gebäudesanierung, weil mineralische Lösungen ökologische und technische Anforderungen zusammenbringen. Besonders interessant ist der Ansatz, schwer zugängliche Hohlräume sauber und ohne großen Aufwand zu füllen. Die Kombination aus Nichtbrennbarkeit, Dampfdurchlässigkeit und guter Wärmeleitgruppe macht das Material vielseitig einsetzbar und unterstützt moderne Baustandards. Auch der Gedanke, Recycling und Entsorgung direkt mitzudenken, trifft den Nerv aktueller Nachhaltigkeitsstrategien. Solche Entwicklungen zeigen, wie sich energetische Sanierung weiterentwickelt und mehr Komfort in Bestandsgebäude bringen kann.

Quelle30.12.2025
BASF SE

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