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Ab wann rentiert sich die Dämmung?

Wer ein Haus baut oder modernisiert, investiert viel Zeit und Geld, um langfristig von den Baumaßnahmen zu profitieren. Das gilt besonders für energetische Sanierungen: Aufwand und Kosten für eine Wärmedämmung sollen sich in den kommenden Jahren durch eingesparte Heizkosten von selbst bezahlt machen. Ob diese Rechnung aufgeht, zeigt ein Modellprojekt aus Ludwigshafen.
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​IVH Industrieverband Hartschaum e.V.
Das Brunckviertel in Ludwigshafen zeigt: Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz nutzen Eigenheimbesitzern und Mietern gleichermaßen. Foto: djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V.

Nachhaltiger Beitrag zur Umweltentlastung

In den 1930er-Jahren ist in der rheinland-pfälzischen Stadt die Arbeitersiedlung Brunckviertel entstanden. Von 1997 bis 2006 wurde sie umfassend modernisiert, bis hin zur Dämmung der Altbaufassaden mit Styropor (EPS - expandiertes Polystyrol). Stefanie Mohmeyer vom Industrieverband Hartschaum (IVH) erläutert: "Das Dämmmaterial, insbesondere das in Ludwigshafen verwendete graue EPS, weist im Vergleich zu anderen Dämmstoffen eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit auf." Dadurch werden die Energieverluste des Gebäudes über die Außenwände deutlich reduziert, das bedeutet ein hohes Einsparpotenzial. Bereits nach etwa einem Jahr war die Energie, die für Herstellung, Transport, Verkauf und spätere Entsorgung des Materials benötigt wird, durch den niedrigeren Heizbedarf eingespart. Alle künftigen Energieeinsparungen leisten somit einen nachhaltigen Beitrag zur Umweltentlastung. Positiv fällt auch die gesamte Amortisationsrechnung aus: Die Dämmmaßnahmen im Bereich der Kellerdecke, des Dachs und der Außenwand abhängig vom Gebäudetyp machten sich nach acht bis 17 Jahren bezahlt.
 
​IVH Industrieverband Hartschaum e.V.
Graues EPS weist gegenüber herkömmlichen weißen EPS-Dämmstoffen eine bis zu 20 Prozent bessere Dämmleistung auf. Foto: djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V.
 

Warmmieten sinken nach der Sanierung

Berechnungen der Deutschen Energie Agentur (dena) bestätigen diese Erfahrungen: Bei einer Sanierung auf Neubaustandard können durch die Dämmung der Außenwand bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden. Nicht nur für Hausbesitzer, auch für Mieter ist die Fassadendämmung interessant. Zwar werden Teile der Modernisierungskosten auf die Miete umgelegt, doch durch die Ersparnis bei den Nebenkosten wird diese Erhöhung meist mehr als kompensiert. Neben der höheren Lebensqualität, die eine sanierte Wohnung bietet, können Mieter also auch von sinkenden Warmmieten profitieren.Graues EPS weist gegenüber herkömmlichen weißen EPS-Dämmstoffen eine bis zu 20 Prozent bessere Dämmleistung auf.

Quelle21.12.2016
IVH Industrieverband Hartschaum e.V.

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