Heizlösungen für Badmodernisierung

Elektrische Wärme kann den Badkomfort mit wenig Aufwand erhöhen. Fußbodentemperierung und Badheizkörper sorgen für warme Füße, Handtücher und angenehme Raumwärme.
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  • Mehr Badkomfort ohne Komplettumbau: warme Füße plus Raumwärme & Handtuchwärmung.
  • AEG THERMO BODEN: nur ca. 3 mm Aufbauhöhe, anpassbar auch für verwinkelte Grundrisse.
  • Elektrisches Badheizgerät: Raumwärme & Handtücher, 3 Leistungsstufen, 230 V ohne Heizkreis.
  • Planung/Regelung: Online-Verlegeplan, Touch-Regler mit Zeitprogramm, ECO/Boost & Fenstererkennung.
  • Mit PV nutzbar: selbst erzeugter Solarstrom kann direkt für die Badwärme verwendet werden.
Nahaufnahme einer elektrischen Heizmatte mit roten Heizleitungen neben einem Badmöbel.
Der wartungsfreie AEG THERMO BODEN lässt sich auch bei begrenzter Aufbauhöhe nachrüsten. Foto: AEG Haustechnik

Mehr Komfort ohne kompletten Badumbau

Ein Bad aus den 1980er, 1990er oder 2000er Jahren muss nicht vollständig umgebaut werden, um spürbar an Wohnqualität zu gewinnen. Gerade bei Modernisierungen im Bestand sind Lösungen interessant, die sich mit überschaubarem Aufwand integrieren lassen und vorhandene Strukturen möglichst wenig verändern. Eine solche Kombination bilden der AEG THERMO BODEN und ein elektrisches AEG Badheizgerät. Während die Fußbodentemperierung für angenehme Wärme unter den Füßen sorgt, liefert das Badheizgerät zusätzliche Raumwärme und kann Handtücher vorwärmen. So entstehen mehr Komfort und ein angenehmeres Raumgefühl, ohne dass dafür zwingend ein umfassender Umbau des Badezimmers notwendig ist. Das ist vor allem dann attraktiv, wenn Ausstattung und Grundriss grundsätzlich erhalten bleiben sollen, aber der Wärmekomfort nicht mehr den heutigen Ansprüchen entspricht.
Modernes Badezimmer mit freistehender Holzbadewanne, Waschtisch und sichtbar dargestellter elektrischer Fußbodenheizung.
Nur rund drei Millimeter Aufbauhöhe machen den AEG THERMO BODEN zur komfortablen Lösung für die Badmodernisierung. Foto: AEG Haustechnik

Warme Füße bei geringer Aufbauhöhe

Der AEG THERMO BODEN benötigt lediglich rund drei Millimeter Aufbauhöhe. Damit eignet sich die elektrische Fußbodentemperierung besonders für Bäder, in denen der vorhandene Bodenaufbau weitgehend erhalten bleiben soll. Die Heizmatten lassen sich an verschiedene Raumformen anpassen und können auch in stark verwinkelten Bereichen verlegt werden. Unter keramischen Bodenbelägen entsteht schnell eine gleichmäßige und angenehme Barfußwärme. Besonders bei einer barrierefreien Gestaltung kann das den Komfort zusätzlich erhöhen. Bodengleiche Duschen und großzügige Bewegungsflächen lassen sich so mit einem warmen Boden verbinden, der gerade an kühleren Tagen für ein angenehmeres Gefühl im Bad sorgt. Die geringe Aufbauhöhe erleichtert dabei die Integration in bestehende Räume, weil der Eingriff in den vorhandenen Bodenaufbau begrenzt bleibt.
Mann verlegt eine elektrische Heizmatte auf einem vorbereiteten Fußboden.
Die flexiblen Heizmatten lassen sich an nahezu jede Raumgeometrie anpassen und ermöglichen eine unkomplizierte Verlegung. Foto: AEG Haustechnik

Zusätzliche Wärme und trockene Handtücher

Ergänzend übernimmt ein elektrisches AEG Badheizgerät die Raumwärme und das Vorwärmen beziehungsweise Trocknen von Handtüchern. Die Geräte sind in drei Leistungsstufen erhältlich. Für kleinere Bäder bietet sich insbesondere die Variante mit 500 Watt an. Für den Betrieb genügt ein Anschluss mit 230 Volt, ein Anschluss an einen vorhandenen Heizkreislauf ist nicht erforderlich. Dadurch lässt sich das Gerät auch dort einsetzen, wo eine wassergeführte Lösung nur mit größerem Aufwand möglich wäre. Als Ergänzungsheizung oder während der Übergangszeit kann der Badheizkörper Wärme bereitstellen, ohne dass dafür die Zentralheizung in Betrieb genommen werden muss.
Weißer digitaler Temperaturregler mit Display und eingestellter Temperatur von 24 Grad Celsius.
Der AEG Touchscreen-Komfortregler steuert die Fußbodentemperierung und stellt Wärme bedarfsgerecht nach individueller Programmierung bereit. Foto: AEG Haustechnik

Planung passend zum vorhandenen Raum

Auch die Vorbereitung des AEG THERMO BODEN ist auf eine unkomplizierte Planung ausgelegt. Der THERMO BODEN PLANER auf der Website von AEG Haustechnik erstellt mit wenigen selbsterklärenden Schritten einen individuellen Verlegeplan. Daraus ergeben sich die benötigte Stückliste und der Materialbedarf für das jeweilige Badezimmer. Die erforderlichen Komponenten können anschließend direkt bestellt werden. Auf diese Weise lässt sich die Fußbodentemperierung passend zur vorhandenen Raumgeometrie zusammenstellen. Handwerklich versierte Heimwerker können die Verlegung mithilfe der detaillierten Anleitung selbst übernehmen. Der elektrische Anschluss muss jedoch von einem Elektrofachhandwerker ausgeführt werden.
Person bedient einen digitalen Temperaturregler an einer Wand.
Die Raumtemperatur lässt sich direkt am Bedienelement individuell einstellen. Intuitive Touchsteuerung und programmierbare Heizzeiten erhöhen dabei den Bedienkomfort im Alltag. Foto: AEG Haustechnik

Regelung nach Zeit und tatsächlichem Bedarf

Für den späteren Betrieb übernimmt der AEG Fußbodentemperaturregler FRTD 903 TC die Steuerung. Das Gerät führt verständlich durch das Menü, lässt sich über einen Touchscreen bedienen und ermöglicht eine individuelle Zeitprogrammierung. Die selbstlernende Regelung ermittelt den passenden Startzeitpunkt und das geeignete Ende der jeweiligen Heizphase. Zusätzlich unterstützen Funktionen wie ECO und Boost sowie die Erkennung eines geöffneten Fensters einen bedarfsgerechten und energieeffizienten Betrieb. Auch der elektrische AEG Badheizkörper wird elektronisch geregelt. Mit einem Wochenprogramm lässt sich die gewünschte Wärme gezielt an den Tagesablauf und die tatsächlichen Nutzungszeiten im Badezimmer anpassen.
Frau mit Bademantel und Handtuch auf dem Kopf steht in einem hellen Badezimmer neben einem Heizkörper.
Zwei elektrische Wärmelösungen für das Bad: Der THERMO BODEN sorgt für warme Füße, das AEG Badheizgerät an der Wand für Raumwärme und komfortabel vorgewärmte Handtücher. Foto: AEG Haustechnik

Eigener Solarstrom für die Badwärme

Besonders interessant kann die Kombination aus elektrischer Fußbodentemperierung und Badheizgerät für Haushalte mit einer eigenen Photovoltaikanlage sein. In diesem Fall lässt sich selbst erzeugter Strom direkt für die elektrische Wärme im Badezimmer nutzen. Damit können sowohl der THERMO BODEN als auch der Badheizkörper in ein Konzept eingebunden werden, das vorhandenen Solarstrom für zusätzlichen Wärmekomfort verwendet. Die beiden Lösungen ergänzen sich dabei in ihren Aufgaben. Der Boden sorgt für angenehme Wärme an den Füßen, während das Badheizgerät Raumwärme und vorgewärmte Handtücher bereitstellt. Beide Komponenten lassen sich bedarfsgerecht regeln und ohne Anschluss an einen zentralen Heizkreislauf betreiben.
Resümee von Gerhard Bauer (Redaktion “bauen.com“)
Gerade im Bestandsbad zählt eine Lösung, die Komfort schafft, ohne gleich eine Komplettsanierung auszulösen. Elektrische Fußbodentemperierung und zusätzliche Raumwärme lassen sich gezielt nachrüsten und flexibel steuern. Praktisch sind dabei die geringe Aufbauhöhe, individuelle Zeitprogramme und die Möglichkeit, eigenen Solarstrom direkt für die Wärmeerzeugung zu nutzen.


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