Neun Tipps für das Private Spa

Immer mehr Bauherren und Renovierer träumen von einem Badezimmer, das mehr kann – ein Ort zum Abschalten, zum Entspannen und zum Aktivsein. Mit der Erfahrung des letzten Jahres erscheint die Außenwelt unsicherer denn je – umso mehr gewinnt das Private Spa-Konzept an Wert für das individuelle Wohlbefinden.
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Aufenthaltsqualität im Private Spa erhöhen
Das Private Spa ist nicht mehr nur der Raum zum Abschließen für die Toilettennutzung, sondern auch der Raum für Partnerschaft und Familie. Freiräume schaffen Platz für mehr Interaktion und gemeinsame Aktivitäten. Foto: Keuco / Royal

Tipp 1: Hohe Gestaltungsqualität: Farb- und Materialkonzept

Auch wenn sich Geschmacksfragen nicht endgültig entscheiden lassen, halten sich Top-Badplaner und Architekten doch an einen grundsätzlichen Gestaltungscode: Für eine hohe Gestaltungsqualität sollte ein Private Spa ein konsistentes Farb- und Materialkonzept durchhalten, das auf Wand, Boden und die verwendeten Sanitärprodukte abgestimmt ist.

Tipp 2: Weg von der Wand und in den Raum denken

Die Physik des Wassertransports lässt sich nicht außer Kraft setzen und spricht daher für die Wand als vertikale Versorgungsstruktur. Doch bietet die Sanitärindustrie auch immer mehr Lösungen an, um das Wasser mitten in den Raum zu transportieren. Mit der freistehenden Badewanne kommt Bewegung in das Stelldichein an der Wand. Wasserführende Produkte können zunehmend von der Wand entkoppelt und in ein offenes Raumkonzept integriert werden.

Tipp 3: Aufenthaltsqualität erhöhen

Heute wird die in Wohnzimmer, Garten und Küche gelebte Wohnkultur auf das Badezimmer übertragen. Die Steigerung der Aufenthaltsqualität geht einher mit einer gestiegenen Nutzungsdauer. Die Erweiterung zum Fitness-Raum stellt das Badezimmer auf eine neue Nutzungsebene, und eine Sitzfläche oder ein Sitzmöbel lädt zum Lesen ein. Voraussetzung hierzu ist eine Erweiterung der Grundfläche.
 

Im Bad wird Wellness zur Kultur
Im Bad wird Wellness zur Kultur, und im Private Spa nimmt diese Kultur eine feste Form an. Das Bedürfnis nach Wassergenuss, Ästhetik und Körperkult wird in einem raffinierten Raumkonzept zusammengeführt, wo diese Erlebnisse in der Intimität des privaten Wohnraums zelebriert werden können. Foto: Karsten Jipp / Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V.

Tipp 4: Badarchitektur aufräumen und mit Stauraum ausstatten

Zweifellos trägt ein aufgeräumtes Badezimmer zum wohltuenden Gesamteindruck eines Private Spa bei. Ein Stauraumkonzept, Einbauregale und Badmöbel mit großen, gut organisierten Schubladen und Hochschränken helfen, den Krimskrams vor den Augen zu verbergen. Im Gegenzug können Konsolen, Vitrinen oder Nischen bewusst als Deko-Plattform für ausgesuchte persönliche Badutensilien oder Dekorationen inszeniert werden. So entsteht ein authentisches und cleanes Interior Design, das nicht kühl wirkt.

Tipp 5: Wasser – der blaue Faden

Der einhüllende Wasserdampf eines heißen Bades, das fließende Geräusch einer Waschtisch-Armatur oder das Plätschern einer Kopfbrause: das Element Wasser transportiert Emotionen und ist eine entscheidende Komponente bei der Profilierung eines Private Spa. Sanitärhersteller helfen mit zahlreichen Armaturen, Duschpanels, Kopfbrausen, Massagedüsen, Kneipp-Anwendungen, freistehenden Badewannen oder bodenebenen, an natürliche Wasseraufkommen erinnernde Duschflächen, das Element Wasser emotional zu inszenieren. 

Tipp 6: Individuelles Raumerlebnis Badezimmer

Ein neu zu planendes Badezimmer mit Private Spa-Anspruch unterliegt nicht nur einem formal-ästhetischen Gestaltungskonzept, sondern auch einer inhaltlichen Idee. Das kann unter Rückgriff auf ein Thema mit persönlichem Bezug zum Bauherrn sein, die Einbeziehung der Architektur des Hauses oder eine besondere Lage des Badezimmers (z.B. direkt zum Garten).
 

Professionelle Lichtplanung
Eine professionelle Lichtplanung schafft erst die Voraussetzung für viele schöne persönliche Momente im Private Spa. Foto: Kaldewei / Ming

Tipp 7: Gemütlichkeit im Badezimmer

Warme Materialien wie Holz oder Textilien, Möbel, Teppiche oder auch eine dekorative Wand- und Bodengestaltung sind die Gestaltungskomponenten für ein wohnliches Private Spa. Da im Badezimmer die Luftfeuchtigkeitsverhältnisse extrem wechseln können, greift der Gestalter auch auf Imitate und wasserresistente Materialien zurück. Designorientierte Heizkörper unterstützen den Gesamteindruck.

Tipp 8: Professionelle Lichtplanung

Bei der Lichtplanung spielt die Wechselwirkung zwischen natürlichem Licht im Tagesablauf und künstlichem Licht eine wichtige Rolle. Je nach Nutzung des Badezimmers kommt funktionales oder emotionales Licht zum Einsatz. Erst die harmonische Abstimmung mit der Badarchitektur, den Sanitär-Produkten und inszenierten Objekten, wie zum Beispiel eine beleuchtete Dusch-Rückwand oder eine indirekt beleuchtete Badewanne, macht das Private Spa zum Rückzugsort mit hoher Aufenthaltsqualität.

Tipp 9: Komfortgewinn

Neue technische Lösungen, die in Kombination mit Vorwandinstallationen genutzt werden können, eröffnen auch neue architektonische Lösungen, wie etwa innovative Duschrinnen, Ablageflächen, Nischen oder Halterungen für Walk-in-Duschen. Vor der Wand setzen innovative Produkte neue Standards im Bereich Hygiene, Sicherheit, Komfort oder smarte Technologie.

Weitere Impressionen und Informationen finden Sie in der Bildergalerie auf dieser Seite.

Bildergalerie

Quelle07.02.2021
Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V.

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